Mediathek

  • Helft den Hurrikan-Opfern in Kuba

    Liebe Freundinnen und Freunde, liebe Genossinnen und Genossen, Kuba braucht dringend unsere Hilfe. Deswegen haben wir mit anderen zusammen den Aufruf „Helft den Hurrikan-Opfern in Kuba“ gestartet. Wir bitten Dich, diesen Aufruf mit zu zeichnen und soweit es Dir möglich ist, eine Spende auf das Konto des Netzwerk Cuba zu überweisen ...
  • Wolfgang Gehrcke

    Sozialstaat oder Rüstungsstaat

    Rede von Wolfgang Gehrcke in der Bundestagsdebatte zum Thema Abrüstungspolitik am 29. Juni 2017

    Danke sehr, Frau Präsidentin! - Die eigentliche Frage, die man sich stellen muss, lautet: Wollen wir einen Sozialstaat und alles, was wir leisten können, einbringen, um einen Sozialstaat aufzubauen, oder wollen wir einen Rüstungsstaat? Beides zusammen geht nicht. Kanonen und Butter hat es zusammen nie gegeben, man hat sich immer entscheiden müssen ...
  • Wolfgang Gehrcke

    Wolfgang Gehrcke und Wolfgang Ischinger im Gespräch bei phoenix

    "Der lachende Dritte – Wladimir Putin und der zerstrittene Westen"

    Seit Donald Trumps Amtsübernahme knirscht es bedenklich im Verhältnis zwischen den USA und den europäischen Nato-Partnern. Vordergründig geht es um eine gerechte Verteilung der Kosten - im Kern aber um nicht weniger als die Frage, wie solidarisch der „Westen“ sicherheitspolitisch aufgestellt ist. Europa sieht sich vor die Aufgabe gestellt, selbst für sich einzustehen ...
  • Schach in der Ping-Pong-Tradition

    Bundestagsabgeordnete wetteiferten mit Gästen der Duma in Berlin

    Die sehr schlechten chinesisch-US-amerikanischen Beziehungen wurden seinerzeit durch die Teilnahme einer US-Delegation an einem Tischtennisturnier in China aufgelockert. Die Beziehungen zwischen Deutschland und Russland sind ebenfalls schlecht, Eiszeit ist eingezogen. Lockerungsübungen zwischen Abgeordneten des russischen Parlamentes, der Duma, und des Bundestages sind dringend angesagt ...
  • Nur die Überwindung der Sprachlosigkeit kann Frieden sichern

    Wolfgang Gehrcke im Bundestag am 27.4.2017 zum Antrag der LINKEN "Für eine neue Ostpolitik Deutschlands"

    Ich hätte mir gewünscht, wenn nicht nur von den LINKEN, sondern von der Regierung und von den anderen Bundestagsparteien endlich Überlegungen, Anträge, Impulse für eine neue Russlandpolitik, eine neue Ostpolitik in den Bundestag und in die öffentliche Debatte eingebacht worden wären. Denn die sind dringend notwendig zur Überwindung der Sprachlosigkeit. Nur eine neue Ostpolitik könnte endlich auch Deutschland zu ernsthaften Initiativen zur Überwindung der Krise in der Ukraine befähigen. Nur ein Ende der Sanktionspolitik von Deutschland und der EU, nur ein Ende der Provokationen von NATO-Truppen vor den Westgrenzen Russlands kann den Frieden sichern helfen. Wie Jewgeni Jewtuschenko mahnte, die Russen wollen nach den unsäglichen Opfern der Sowjetunion vor 70 Jahren ganz gewiss keinen Krieg, ebenso wenig wie die Deutschen. Und eine Überwindung der Sprachlosigkeit und der Sanktionen würde Deutschland die Möglichkeit öffnen, gemeinsam mit Russland auch in anderen Teilen der Welt, z.B. in Syrien, die Kriegshandlungen wirklich einzudämmen.
  • Ein Großer der Literatur,

    ... einer, der Millionen Herzen in aller Welt berührte, einer, der sich für Tauwetter und gegen den kalten Krieg eingesetzt hat, ist gestorben. Am 1. April verließ Jewgeni Jewtuschenko im Alter von 84 Jahren die Welt. Sein Tod hat mich erschüttert. Noch im Juni des vergangenen Jahres las der Schauspieler ...
  • Neuausrichtung deutscher Außenpolitik ist dringend erforderlich

    Im Zentrum aller Diskussionen um die deutsche Außenpolitik steht die Neuausrichtung der Politik gegenüber Russland. Die Frage muss beantwortet werden: Soll Russland strategischer Partner Deutschlands sein oder wieder zum Feind gemacht werden dürfen? Bei allen Differenzen, die wir nicht wegschieben, es gibt keine andere Lösung als den friedlichen Ausgleich der Interessen. Es ist Irrsinn, heute immer noch vom alten Blockdenken auszugehen und immer mehr Geld für Rüstung rauszuschmeißen, das löst kein einziges der Probleme, die vor uns allen stehen.
  • Wolfgang Gehrcke

    La lucha sigue - Der Kampf geht weiter

    Havanna am 29. November 2016 Der Wind in Lateinamerika dreht sich - nach einer kräftigen Linksentwicklung hat die Gegenrichtung in einem raschen Tempo zugenommen. Der Putsch der Rechten in Brasilien gegen die gewählte Präsidentin, der Sieg der Neoliberalen in Argentinien, der Druck, der von Rechtskräften in Zentralamerika zum Beispiel in Guatemala ausgeht, zeigt: die USA glaubt, wieder freie Hand zu haben, eine weitere Linksentwicklung in Lateinamerika zu stoppen ...
  • Für Demokratie und Gerechtigkeit

    Ich finde, wir müssen und wir können Lateinamerika mehr anbieten als diese unsäglichen Debatten um Freihandelsverträge. Lateinamerika ist immens wichtig auch für uns in Europa. Wir begrüßen die Verbesserung des deutschen Verhältnisses zu Kuba. Wir fordern die Bundesregierung auf, die Fortführung des Friedensprozesses in Kolumbien zu unterstützen. Und wir hätten uns gewünscht, dass es aus Europa entschiedeneren Protest gegen die irreguläre Absetzung der Präsidentin Dilma Rousseff – ich sage: den Putsch – in Brasilien gegeben hätte.
  • Das Überleben der Menschen sichern

    Ich werde dem Grünen-Antrag zur Einrichtung von Luftbrücken für die humanitäre Hilfe zustimmen, weil für uns Linke eines im Vordergrund steht: Das Morden und Töten muss gestoppt werden. Wir müssen alles tun, um das Überleben der Menschen zu sichern. Für einige hier im Hause scheint ja antirussische Propaganda wichtiger zu sein als ernsthaft Vorschläge zur Sicherung des Überlebens der Menschen zu erörtern. Das ist zynisch, das ist nicht die Politik der LINKEN!
  • "Jede Stunde Waffenruhe kann der Konfliktlösung dienen!"

    Ich hatte gehofft, wir könnten angesichts der dramatischen Situation auf kleinkarierten Parteienhickhack verzichten. Was Herr Kauder hier geboten hat, war kleinkariert bis dahinaus. Menschliche Gerechtigkeit nur für sich selbst einzufordern, ist weder menschlich gerecht noch irgendwie weiterführend. Jede Stunde Waffenruhe ist gut und wichtig. Zivilisten aus Kriegswirren herauszuholen, ist immer gut und verdient Unterstützung, nicht Häme. Wer Fortschritte in Richtung Frieden für Syrien erreichen will, sollte ernsthaft über Vorschläge dazu reden. Warum zum Beispiel redet hier niemand über den Vorschlag von Andreas Zumach? Eine Aufforderung an alle Akteure, die Gewalt einzustellen: Waffenruhe, Stopp aller Luftangriffe, keine weiteren Waffenlieferungen an wen auch immer sowie ungehinderte Zulassung von Hilfslieferungen für die Not leidende Bevölkerung. Nein, Sie fordern Flugverbotszonen und gar direktes militärisches Eingreifen. So wird kein Frieden zu erringen sein.
  • „Putins Machtstreben – Das schwierige Verhältnis zu Russland“

    Gespräch „Unter den Linden“ bei phoenix TV von ARD und ZDF am 17.10.2016

    Die Sendung wollte Licht in das Dunkel der aktuellen Situation der Spannungen zwischen EU und Russland bringen, denn die Debatte um eine Verschärfung der Russland-Sanktionen wegen des Syrien-Kriegs wird lauter. Der Westen wirft Russland vor, die Separatisten in der Ostukraine zu unterstützen. In Syrien unterstützt Russland militärisch die Regierung von Präsident Baschar al-Assad. Seit 2014 hat die EU aufgrund des Ukraine-Konflikts bereits eine Reihe von Wirtschaftssanktionen gegen Moskau verhängt. Wolfgang Gehrcke argumentierte überzeugend, warum allein diplomatische Bemühungen aller beteiligten Mächte in Syrien, allen voran USA und Russland, dem Blutvergießen und der humanitären Katastrophe ein Ende bereiten könnten und dass es absurd wäre zu glauben, mit einer weiteren Runde der Sanktionsspirale gegen Russland dort Frieden schaffen zu können.
  • Wir gratulieren, Comandante Fidel!

    Lieber Genosse Fidel Castro, unsere Gratulation ist auch eine Liebeserklärung an Kuba. Wenn das Wort „Kuba“ fällt, denken wir an Befreiung, Gerechtigkeit und internationale Solidarität. Wir denken daran, wie das kleine Kuba dem großen US-Imperialismus Grenzen gesetzt hat. Dein Leben, Comandante Fidel Castro, ist wie ein Buch – eine Anleitung zum Handeln für die unterdrückten Menschen in aller Welt: für Sozialismus, für die Vernunft und die Freude ...
  • Nein zur NATO

    ... sagt die Großhirnrinde

    Aus Anlass des bevorstehenden NATO-Gipfels in Warschau Anfang Juli hat die Fraktion DIE LINKE. einen Antrag im Bundestag eingebracht, "Die NATO durch ein kollektives System für Frieden und Sicherheit in Europa unter Einschluss Russlands ersetzen" zu lassen. Für DIE LINKE ist Krieg kein Mittel der Politik. Wir fordern die Auflösung der NATO und ihre Ersetzung durch ein kollektives Sicherheitssystem unter Beteiligung Russlands, das Abrüstung als ein zentrales Ziel hat! Alle anderen Bundestagsparteien haben das NATO-Bündnis zur Staatsräson erhoben und Kritik daran für Tabu erklärt. Hierdurch wird die NATO über die Vereinten Nationen gesetzt.
  • Fotogalerie von der Übergabe der Hilfslieferung

    Kinderkrankenhaus in Gorlowka und Eindruck von den Zerstörungen in der Gegend

    Frieden herrscht nicht in der Ukraine. Was sie sehen und erleben, haben die kleinen Patienten aus dem Kinderkrankenhaus in Gorlowka gemalt. Auch ihre Zeichnungen sind hier dabei. Diese Stadt Gorlowka liegt in der Südostukraine, im Rayon Donezk, seine Einwohner sprechen eher von der Volksrepublik Donezk, direkt an der Demarkationslinie zur Ukraine. Hier wird oft und heftig geschossen.
  • Yanis Varoufakis in Marburg - Videos und Fotos der Veranstaltung

    „Europa vom Kopf auf die Füße stellen“ lautete der Titel der Veranstaltung, die die Bundestagsfraktion Die Linke orga­nisiert und dazu den früheren Finanzminister Griechenlands eingeladen hatte und an der mehr als 1000 Besucher/innen bei Vortrag im TTZ am 11. Februar 2016 teilnahmen
  • Yanis Varoufakis in Marburg - Videos und Fotos der Veranstaltung

    „Europa vom Kopf auf die Füße stellen“ lautete der Titel der Veranstaltung, die die Bundestagsfraktion Die Linke orga­nisiert und dazu den früheren Finanzminister Griechenlands eingeladen hatte und an der mehr als 1000 Besucher/innen bei Vortrag im TTZ am 11. Februar 2016 teilnahmen
  • Yanis Varoufakis in Marburg - Videos und Fotos der Veranstaltung

    „Europa vom Kopf auf die Füße stellen“ lautete der Titel der Veranstaltung, die die Bundestagsfraktion Die Linke orga­nisiert und dazu den früheren Finanzminister Griechenlands eingeladen hatte und an der mehr als 1000 Besucher/innen bei Vortrag im TTZ am 11. Februar 2016 teilnahmen
  • Tauwetter nutzen - Beziehungen zu Kuba weiter verbessern

    "... eine Liebeserklärung"

    Ich finde es eigentlich angesichts der schwierigen außenpolitischen Themen, über die wir hier öfter diskutieren, sehr schön, einmal ein Thema zu haben, über das man mit etwas Freude reden kann. Für mich sind in den letzten Wochen und Monaten 50 Jahre Eiszeit, die wir in den Beziehungen zu Kuba gehabt haben, so langsam zu Ende gegangen. Die Eiszeit war gekennzeichnet durch die Antwort der USA auf die kubanische Revolution. Es gab eine ganze Serie von Mordanschlägen auf Fidel Castro, die Eiszeit war geprägt durch das Nicht-zur-Kenntnis-Nehmen der Umgestaltung der kubanischen Gesellschaft und durch eine Geringschätzung der kubanischen Kultur.
Blättern: