Mediathek

  • Neuausrichtung deutscher Außenpolitik ist dringend erforderlich

    Im Zentrum aller Diskussionen um die deutsche Außenpolitik steht die Neuausrichtung der Politik gegenüber Russland. Die Frage muss beantwortet werden: Soll Russland strategischer Partner Deutschlands sein oder wieder zum Feind gemacht werden dürfen? Bei allen Differenzen, die wir nicht wegschieben, es gibt keine andere Lösung als den friedlichen Ausgleich der Interessen. Es ist Irrsinn, heute immer noch vom alten Blockdenken auszugehen und immer mehr Geld für Rüstung rauszuschmeißen, das löst kein einziges der Probleme, die vor uns allen stehen.
  • Wolfgang Gehrcke

    La lucha sigue - Der Kampf geht weiter

    Havanna am 29. November 2016 Der Wind in Lateinamerika dreht sich - nach einer kräftigen Linksentwicklung hat die Gegenrichtung in einem raschen Tempo zugenommen. Der Putsch der Rechten in Brasilien gegen die gewählte Präsidentin, der Sieg der Neoliberalen in Argentinien, der Druck, der von Rechtskräften in Zentralamerika zum Beispiel in Guatemala ausgeht, zeigt: die USA glaubt, wieder freie Hand zu haben, eine weitere Linksentwicklung in Lateinamerika zu stoppen ...
  • Für Demokratie und Gerechtigkeit

    Ich finde, wir müssen und wir können Lateinamerika mehr anbieten als diese unsäglichen Debatten um Freihandelsverträge. Lateinamerika ist immens wichtig auch für uns in Europa. Wir begrüßen die Verbesserung des deutschen Verhältnisses zu Kuba. Wir fordern die Bundesregierung auf, die Fortführung des Friedensprozesses in Kolumbien zu unterstützen. Und wir hätten uns gewünscht, dass es aus Europa entschiedeneren Protest gegen die irreguläre Absetzung der Präsidentin Dilma Rousseff – ich sage: den Putsch – in Brasilien gegeben hätte.
  • Das Überleben der Menschen sichern

    Ich werde dem Grünen-Antrag zur Einrichtung von Luftbrücken für die humanitäre Hilfe zustimmen, weil für uns Linke eines im Vordergrund steht: Das Morden und Töten muss gestoppt werden. Wir müssen alles tun, um das Überleben der Menschen zu sichern. Für einige hier im Hause scheint ja antirussische Propaganda wichtiger zu sein als ernsthaft Vorschläge zur Sicherung des Überlebens der Menschen zu erörtern. Das ist zynisch, das ist nicht die Politik der LINKEN!
  • "Jede Stunde Waffenruhe kann der Konfliktlösung dienen!"

    Ich hatte gehofft, wir könnten angesichts der dramatischen Situation auf kleinkarierten Parteienhickhack verzichten. Was Herr Kauder hier geboten hat, war kleinkariert bis dahinaus. Menschliche Gerechtigkeit nur für sich selbst einzufordern, ist weder menschlich gerecht noch irgendwie weiterführend. Jede Stunde Waffenruhe ist gut und wichtig. Zivilisten aus Kriegswirren herauszuholen, ist immer gut und verdient Unterstützung, nicht Häme. Wer Fortschritte in Richtung Frieden für Syrien erreichen will, sollte ernsthaft über Vorschläge dazu reden. Warum zum Beispiel redet hier niemand über den Vorschlag von Andreas Zumach? Eine Aufforderung an alle Akteure, die Gewalt einzustellen: Waffenruhe, Stopp aller Luftangriffe, keine weiteren Waffenlieferungen an wen auch immer sowie ungehinderte Zulassung von Hilfslieferungen für die Not leidende Bevölkerung. Nein, Sie fordern Flugverbotszonen und gar direktes militärisches Eingreifen. So wird kein Frieden zu erringen sein.
  • „Putins Machtstreben – Das schwierige Verhältnis zu Russland“

    Gespräch „Unter den Linden“ bei phoenix TV von ARD und ZDF am 17.10.2016

    Die Sendung wollte Licht in das Dunkel der aktuellen Situation der Spannungen zwischen EU und Russland bringen, denn die Debatte um eine Verschärfung der Russland-Sanktionen wegen des Syrien-Kriegs wird lauter. Der Westen wirft Russland vor, die Separatisten in der Ostukraine zu unterstützen. In Syrien unterstützt Russland militärisch die Regierung von Präsident Baschar al-Assad. Seit 2014 hat die EU aufgrund des Ukraine-Konflikts bereits eine Reihe von Wirtschaftssanktionen gegen Moskau verhängt. Wolfgang Gehrcke argumentierte überzeugend, warum allein diplomatische Bemühungen aller beteiligten Mächte in Syrien, allen voran USA und Russland, dem Blutvergießen und der humanitären Katastrophe ein Ende bereiten könnten und dass es absurd wäre zu glauben, mit einer weiteren Runde der Sanktionsspirale gegen Russland dort Frieden schaffen zu können.
  • Wir gratulieren, Comandante Fidel!

    Lieber Genosse Fidel Castro, unsere Gratulation ist auch eine Liebeserklärung an Kuba. Wenn das Wort „Kuba“ fällt, denken wir an Befreiung, Gerechtigkeit und internationale Solidarität. Wir denken daran, wie das kleine Kuba dem großen US-Imperialismus Grenzen gesetzt hat. Dein Leben, Comandante Fidel Castro, ist wie ein Buch – eine Anleitung zum Handeln für die unterdrückten Menschen in aller Welt: für Sozialismus, für die Vernunft und die Freude ...
  • Nein zur NATO

    ... sagt die Großhirnrinde

    Aus Anlass des bevorstehenden NATO-Gipfels in Warschau Anfang Juli hat die Fraktion DIE LINKE. einen Antrag im Bundestag eingebracht, "Die NATO durch ein kollektives System für Frieden und Sicherheit in Europa unter Einschluss Russlands ersetzen" zu lassen. Für DIE LINKE ist Krieg kein Mittel der Politik. Wir fordern die Auflösung der NATO und ihre Ersetzung durch ein kollektives Sicherheitssystem unter Beteiligung Russlands, das Abrüstung als ein zentrales Ziel hat! Alle anderen Bundestagsparteien haben das NATO-Bündnis zur Staatsräson erhoben und Kritik daran für Tabu erklärt. Hierdurch wird die NATO über die Vereinten Nationen gesetzt.
  • Fotogalerie von der Übergabe der Hilfslieferung

    Kinderkrankenhaus in Gorlowka und Eindruck von den Zerstörungen in der Gegend

    Frieden herrscht nicht in der Ukraine. Was sie sehen und erleben, haben die kleinen Patienten aus dem Kinderkrankenhaus in Gorlowka gemalt. Auch ihre Zeichnungen sind hier dabei. Diese Stadt Gorlowka liegt in der Südostukraine, im Rayon Donezk, seine Einwohner sprechen eher von der Volksrepublik Donezk, direkt an der Demarkationslinie zur Ukraine. Hier wird oft und heftig geschossen.
  • Yanis Varoufakis in Marburg - Videos und Fotos der Veranstaltung

    „Europa vom Kopf auf die Füße stellen“ lautete der Titel der Veranstaltung, die die Bundestagsfraktion Die Linke orga­nisiert und dazu den früheren Finanzminister Griechenlands eingeladen hatte und an der mehr als 1000 Besucher/innen bei Vortrag im TTZ am 11. Februar 2016 teilnahmen
  • Yanis Varoufakis in Marburg - Videos und Fotos der Veranstaltung

    „Europa vom Kopf auf die Füße stellen“ lautete der Titel der Veranstaltung, die die Bundestagsfraktion Die Linke orga­nisiert und dazu den früheren Finanzminister Griechenlands eingeladen hatte und an der mehr als 1000 Besucher/innen bei Vortrag im TTZ am 11. Februar 2016 teilnahmen
  • Yanis Varoufakis in Marburg - Videos und Fotos der Veranstaltung

    „Europa vom Kopf auf die Füße stellen“ lautete der Titel der Veranstaltung, die die Bundestagsfraktion Die Linke orga­nisiert und dazu den früheren Finanzminister Griechenlands eingeladen hatte und an der mehr als 1000 Besucher/innen bei Vortrag im TTZ am 11. Februar 2016 teilnahmen
  • Tauwetter nutzen - Beziehungen zu Kuba weiter verbessern

    "... eine Liebeserklärung"

    Ich finde es eigentlich angesichts der schwierigen außenpolitischen Themen, über die wir hier öfter diskutieren, sehr schön, einmal ein Thema zu haben, über das man mit etwas Freude reden kann. Für mich sind in den letzten Wochen und Monaten 50 Jahre Eiszeit, die wir in den Beziehungen zu Kuba gehabt haben, so langsam zu Ende gegangen. Die Eiszeit war gekennzeichnet durch die Antwort der USA auf die kubanische Revolution. Es gab eine ganze Serie von Mordanschlägen auf Fidel Castro, die Eiszeit war geprägt durch das Nicht-zur-Kenntnis-Nehmen der Umgestaltung der kubanischen Gesellschaft und durch eine Geringschätzung der kubanischen Kultur.
  • Bomben schaffen keinen Frieden

    Rede von Wolfgang Gehrcke in der Aktuellen Stunde zum Thema „Verschärfung kriegerischer Auseinandersetzungen in Syrien nach den Angriffen der Türkei auf syrisch-kurdisches Gebiet" am 17.02.2016
  • Wolfgang Gehrcke im Interview mit phoenix vor Ort am 14.01.2016

    Reporter Erhard Scherfer im Gespräch mit Rainer Arnold (SPD, Verteidigungspolitischer Sprecher) und Wolfgang Gehrcke (Die Linke, Stellvertretender Fraktionsvorsitzender) über den Bundeswehreinsatz in Mali, über den im Anschluss an das Interview auch im Bundestag debattiert wird. Hier geht es ...
  • Schluss mit Waffenlieferungen!

    Rede von Wolfgang Gehrcke in der Aktuelle Stunde zum Thema „Fortgesetzte Militärkooperation mit Saudi-Arabien und der Türkei“

    Danke sehr. - Herr Präsident! Werte Kolleginnen und Kollegen! Wir haben bereits gestern begonnen, über dieses Thema zu debattieren. Dies geschah in einer Aktuellen Stunde, die die Regierungskoalition beantragt hatte. Es ist eine ganze Reihe weiterer Fragen zu klären. Ich darf versuchen, dazu einen Beitrag zu leisten ...
  • Worte und Taten müssen übereinstimmen

    Gesprächen auszuweichen, bringt überhaupt nichts. Solche Gespräche sind nicht immer angenehm. Das muss sich aber damit verbinden, dass man Klartext spricht und auch entsprechend handelt, wenn es um die Kritik an einem solchen Verhalten wie das Saudi-Arabiens geht.
  • Chance für ein Ende des Mordens in Syrien

    Pressekonferenz von Wolfgang Gehrcke am 11.12.2015

    Wolfgang Gehrcke hat am Donnerstag vor Journalisten in Berlin, Eindrücke seines Gesprächs mit dem UN-Gesandten für Syrien, Staffan de Mistura, geschildert und ein Gutachten des Verfassungsrechtlers Norman Paech zum Bundeswehreinsatz vorgestellt.
  • "Es ist der Fluch der bösen Tat, dass immer wieder Böses sie gebiert."

    Rede zur Einbringung des Antrages zur Verlängerung des Bundeswehreinsatzes im Rahmen der Operation Resolute Support - Afghanistan im Deutschen Bundestag am 3.12.2015

    "Es ist der Fluch der bösen Tat, dass immer wieder Böses sie gebiert." Dieser Krieg hat den Terror nicht verhindert. Dieser Krieg hat keine Demokratie gebracht. Dieser Krieg verletzt Völkerrecht.. Dieser Krieg hat 70.000 Afghaninnen und Afghanen das Leben gekostet.
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