22.11.2017
Wolfgang Gehrcke

Unterstützung, Kommentare, Kritik

vorerst bis 22.11.2017, 23:55 Uhr zum Aufruf: EMPÖRT EUCH!

Hier stehen in der Reihenfolge des Eingangs, teilweise in Auszügen, die Wortmeldungen zu unserem Aufruf: EMPÖRT EUCH!

Ich erhebe hiermit mein Wort gegen die Einflussnahme des Herrn Lederer bezgl. der Preisverleihung an Ken Jebsen, und weise darauf hin, das solch ein Verhalten nicht mit meinem linken Verständnis vereinbar, und für einen Kulturdezernenten unwürdig ist.
Holger Michael Gebel
Die Linke, Kreisverband Krefeld

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Mit großer Freude vernahm ich Ihren Beitrag, in welchem Sie sich klar gegen das Verbot der Preisverleihung an Ken Jebsen im Kino Babylon durch den Berliner Kultursenator Klaus Lederer positionierten. Meine Freude und mein Dank haben mehrere Gründe.
Als gebürtiger Berliner verfolge ich, auch wenn durch meine Staatsbürgerschaft nicht wahlberechtigt, intensiv das politische Treiben in meiner Heimatstadt.
Dabei fällt es mir immer schwerer mich zur Linken zu bekennen. So sehr mich die sozialen und friedenspolitischen Äußerungen von Wagenknecht, Dehm, Hunko, Lafontaine, Ihnen und anderen engagierten Mitgliedern der Linkspartei erfreuen, so schnell verfliegt meine Freude beim Gedanken an die gesamte ostdeutsche Linke. Der Realoflügel der Partei besetzt hier die höchsten Ämter und hat beispielsweise der Berliner Linken damals mit der rot-roten Sparpolitik schwersten Schaden zugefügt und jegliche Glaubwürdigkeit gekostet. Heute wird der Landesverband auf Funktionärsebene zu einem großen Teil von Bürgerlichen aus dem sogenannten antideutschen Lager dominiert. Deren Ideologie ist, wie ich Ihnen nicht zu erklären brauche, alles andere als Links. Die AfD läuft der Linken in den Arbeiterbezirken immer mehr den Rang ab. Lederer und sein Umfeld sind Teil des Problems. Deswegen begrüße ich ihre offensive Reaktion auf diese Zensur als einen hoffentlich erfolgreichen Beitrag zum Flügelkampf in der Partei.
Zum anderen erfreut mich die Solidarität mit Ken Jebsen aus dem Grund, da ich Ihn und seine kritische Arbeit sehr schätze. Man muss nicht jede seiner Einschätzungen teilen, mir persönlich gefallen dennoch sein Engagement und seine meist informativen und kritischen Beiträge. KenFM hat mich persönlich erstmals über Systemkritik nachdenken lassen und eigentlich erst so richtig politisiert. Deswegen gefallen mir die ständigen Diffamierungen gegen dieses Medienportal nicht und ich bin auch Ihnen dankbar, dass Sie Ken Jebsen, einer wichtigen Figur der neuen Friedensbewegung, solidarisch zur Seite stehen. Die Friedensbewegung wird erneut scharf mit den gebräuchlichen Totschlagargumenten wie z.B. Verschwörungstheoretiker etc., angegriffen. Auch das macht Ihre Solidarität so dringend notwendig.
Danke allen Unterzeichnern.
Mehmed Malkic

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Ich unterstütze Euren Aufruf ausdrücklich und aus vollem Herzen.
Zensur dieser Art darf es nicht geben. Es ist unerhört, dass ein Kultursenator einer Stadt, der außerdem noch LINKER ist, die Absage an die Karls-Preis-Verleihung der Neuen Rheinischen Zeitung erpresst.
Freundlichen Gruß, Solveigh Calderin

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Ich bin verärgert, wenngleich nicht verwundert über Lederers Haltung.
Ich unterschreibe Euren Protest gerne.
Gina Pietsch

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Als mutiger Tabubrecher gilt man in Deutschland wohl, wenn man sich gegen Israel positioniert. So hat Hecht-Galinski den besagten Karlspreis bekommen und jetzt also Ken Jebsen.
So wie für viele "Friedens"gruppen die Besetzung Palästinas auch ein viel größeres Problem darstellt, verglichen mit dem mörderischen Krieg in Syrien. Man sehe sich die Veranstaltungen zur "Friedensdekade" an, z.B. in Nürnberg.
Wir brauchen keine Antisemiten, Querfrontler usw. Und kein ken.fm, mit Elsässer usw. Deswegen finde ich die Intervention von Gen. Lederer gut!
Birgitta Meier

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Mir geht es wie Euch: "Er (Ken Jebsen) ist zwar umstritten, und ob seine Art und Weise oder seine Argumente im Einzelnen gefallen oder nicht, sei dahingestellt, er ist weder rechts noch antisemitisch, er stellt sich kontroversen Debatten...".
Das Vorgehen Kultursenator Lederers ist unerträglich und nicht zu tolerieren.
Zum Antisemitismus: Es muss doch irgendwann einmal möglich sein, zwischen ebendiesem und Kritik an der Außen- und Sicherheits-, vor allem der illegitimen und illegalen Besatzungs- und Siedlungspolitik Israels zu unterscheiden!
Johannes M. Becker, PD Dr.
Friedens- und Konfliktforscher, Marburg

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Das ist und bleibt ein Skandal!
Was wird aus der LINKEN, wenn sie nicht mehr für Menschenrechte steht?
Prof. Dr. Werner Ruf

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Klar unterschreibe ich, aber WO?      ->Genau hier, und das ist hiermit geschehen, danke!
Peter Lorscheidt.

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Es ist furchtbar, was sich im Moment in meiner Partei tut.
Erst die internen Machtkämpfe und jetzt der Zensurversuch von Lederer.
Im Wahlkampf habe ich auf der Straße oft das Argument gehört:
"Wenn ihr dran seid, tut ihr dasselbe wie die Anderen".
Es ist furchtbar, aber es scheint zu stimmen.
Volker Pispers hat einmal gesagt: CDU/CSU/SPD/FDP/Grüne, das ist Scheiße mit verschiedener Geschmacksrichtung.
Wenn jetzt die Linke auch noch zu einer Geschmacksrichtung wird, braucht's uns nicht mehr.
Und die letzte Stimme gegen Sozialabbau und für Friedenspolitik verstummt, traurig!
Es ist furchtbar.
Mit solidarischen Grüßen,
Franz Rockinger

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Als Mitglied des Der Stachel Leipzig schließe ich mich eurem Aufruf entschieden an. Die in linken Kreisen leider immer weiter ausufernde Unart, sich demokratisch geführten und auf die Macht des besseren Arguments vertrauenden Diskursen auch jenen gegenüber zu verweigern, deren Meinung kein Verbrechen darstellt, sondern ausgeübt ein Stachel im Fleisch der herrschenden, auf Ausbeutung, Unterwerfung, Krieg und Rassismus beruhenden Verhältnisse ist, schlägt sich jetzt auch in der Praxis eines Regierungsmitglieds nieder, die sich nur als erpresserisch bezeichnen lässt und die als faktische Zensur jeglichen demokratischen Grundsätzen spottet. Spätestens jetzt, nachdem Kultursenator Klaus Lederer bereits die besetzte Volksbühne räumen und jüngst vor dem Brandenburger Tor ein "Kunstwerk" austellen ließ, das die Handschrift der gegen die syrische Bevölkerung und Regierung terroristisch agierenden islamistischen Mörderbanden trägt, sollte der jetzige Vorfall zum Anlass genommen werden, zum einen den Rücktritt von Klaus Lederer als Berliner Kultursenator zu fordern, als auch andererseits eine längst überfällige Debatte über Auswüchse "linker" Zensur und "linken" Denunziantentums offen und keine falschen Rücksichten nehmend zu führen.
Sebastian Jahn, Leipzig

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Im Sinne eures Appells:
"Wir möchten mit Euch gegen diese Zensur protestieren und wir wünschen uns mehr gemeinsame und konzentrierte Aktionen gegen den zerstörerischen Ungeist von Stigmatisierungen und Zensur. Auch in den eigenen Reihen."
möchte ich hiermit meine solidarische Unterstützung zum Ausdruck bringen.
Knut Schottstädt

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Weg mit der Zensur, weg mit Lederer!
Reberger

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Mit großer Sorge habe ich Deinen Artikel zu "unserem Kultursenator Klaus Lederer" gelesen.
Ich bin Mitglied des geschäftsführenden Präsidiums des Ostdeutschen Kuratoriums von Verbänden.
Ich unterstütze Dein Auftreten gegen diese Zensur. Das Vorgehen ist Zensur!
Veranstaltungen unserer Vereine, so die der GRH im Kulturzentrum Schöneweide Ratz-Fatz wurden kurzfristig mit fadenscheinigen Argumenten verboten.
Die kommende LL-Feier 2018 wird unter dem Vorwand der Sicherheit vor Terrorangriffen behindert. Die bisher jedes Jahr vor dem Friedhof errichteten Stände werden sehr deutlich reduziert (hier durch einem AfD-Politiker).
Wir stellen immer wieder fest, dass durch die linke Kulturpolitik eine quasi-Gleichsetzung der faschistischen Diktatur mit Millionen Toten und der DDR erfolgt. In letzterer gab es wegen ungesetzlicher Grenzübertritte in der gesamten Existenz der DDR ein dreistellige Zahl Toter (dabei sind verschüttete Tunnelgräber, Kriminelle Flüchtige über Sicherungsanlagen, Ertrunkene über die Ostsee Flüchtige usw. eingerechnet). Hat man einmal die Anzahl der Verstorbenen an den offenen Grenzen nach 1990 in Deutschland erhoben (Immigranten, in Bussen eingeschleuste, Drogentote, ...)? Was sagt man in Deutschland zur Grenzsicherung der USA nach Mexiko? Dort wird nicht erst mehrfach, wie damals in der DDR der Grenzverletzter gewarnt. Um das "Unheil" der "DDR-Diktatur" zu erhöhen, macht man genau dass, was der DDR vorgeworfen wird. Wer jemand denunziert und ein erlittenes Unrecht postuliert erhält ohne Tiefenprüfung Entschädigungen.
Wer hat die Toten nach 1990 gezählt, die wegen Ausgrenzung, Entlassung, Diffamierung, Verleumdung, Psychoterror sich das Leben genommen haben? Darunter waren viele prominente Künstler und Wissenschaftler der DDR.
Ist es rechtens, dass nach fast 30 Jahren nach der Wende ohne individuellen Nachweis einer Straftat 182.000 ehemalige Mitarbeiter des MfS (Zahl stammt aus den Nachweisen der Rentenversicherung der BRD und betrifft alle Mitarbeiter der Jahre 1950-1990) diese noch immer keine Rente entsprechend ihrer Einzahlungen in die Rentenkasse erhalten, sondern an den sozialen Rand der Gesellschaft gedrängt werden? Keine Teilhabe am gesellschaftlichen Leben sich leisten können, ...
Die Regierung Ramelow hat zumindest einen Warnschuss für diese Politik bei der Bundestagswahl erhalten. Eine linke Regierung, die keine linke Politik umsetzt, sondern das CDU-Programm, welches die CDU-Vorgängerregierung in Thüringen noch auf Eis gelegt hatte nicht nur mit Macht umsetzt, sondern noch als Muster für die anderen Länder propagiert. Klaus Lederer war aktuell einige Tage in Thüringen zur "Lehre". Berlin hat eine starke Basis der linken Kräfte. Auf diese Weise werden diese jedoch von der Partei getrennt.
Es war wirklich nicht einfach bei der letzten Bundestagswahl unsere Mitglieder zu überzeugen die Partei die LINKE zu wählen. Als Stv. Vorsitzender von ISOR in Personalunion haben wir als Vorstand unsere Mitglieder entsprechend orientiert und hatten vielen Argumenten zu entgegnen.
Mit solcher Politik verlieren wir Wähler. Das darf nicht sein! Es wird angesichts der zunehmenden Rechtsentwicklung, angesichts der Hochrüstung und Gefährung des Friedens, angesichts des Sozialabbaus (auch über die staatlich verordnete Null-Zins-Politik bei zeitgleicher starker Inflation, die der kleine Mann nicht am Preisindex, sondern an den Preisen fürs Leben sieht) immer wichtiger eine Partei wählen zu können, die wirklich die Interessen des eigenen Volkes vertritt. Das sind nicht die Interessen des Großkapitals, der Profiteuer an Hochrüstung und Rüstungsexport, nicht die Heerscharen gekaufter Schreiberlinge, die meinen gut leben zu können, wenn sie mit ihrer Kunst, ihre Arbeit den Herrschenden zu Wort reden ("wes Brot ich eß, des Lied ich sing"). Die tägliche Hetze in Funk und Fernsehn gegen alle Seiten der Wirklichkeit in der DDR dienen nicht dazu das Lebenswerk jedes Einzelnen, der Jahre einer DDR-Biografie besitzt, aufzuwerten. Man sprach vom aufrechten Gang. das Gegenteil ist der Fall. Gedemütigt, zensiert, überwacht wird. Mehr als mit den Mitteln der Staatssicherheit - schon weil es diese damals nicht gab.
Der Journalist Ken Jebsen spricht die ihm zugänglichen Erkenntnisse aus. Er ordnet sich nicht der offiziellen einheitlichen Medienmeinung unter.
Schon allein das ist zu würdigen.
Am 14.Dezember soll im Berliner kommunalen Kino Babylon der Karls-Preis für engagierte Literatur und Publizistik an den Journalisten und Medienmacher Ken Jebsen vergeben werden. Man sollte präventiv eine zusätzliche Möglichkeit finden, die es sicherstellt, dass diese Auszeichnung würdig und zeitgerecht verliehen werden kann. ...
Achim Bonatz

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Zur Info, usw...
von  Bernhard und Christa Völk aus Berlin:

Gesendet: Samstag, 18. November 2017 um 15:40 Uhr
Von: "Bernhard und Christa Völk"
An: "Servan Deniz"
Betreff: Aw: Ken Jebsen
Sehr geehrter Herr Tas,

vielen Dank für Ihre Antwort. Wieso möchten Sie sich nicht für die Belange von Herrn Jebsen einsetzen? Ich würde mich über Antwort hierzu freuen. Vielen Dank für Ihre Bemühungen.

Mit freundlichen Grüßen

Bernhard Völk

Gesendet: Samstag, 18. November 2017 um 13:20 Uhr
Von: "Servan Deniz"
An: "Bernhard und Christa Völk"
Betreff: Ken Jebsen
Sehr geehrtee Frau und Herr Völk,

bitte haben Sie dafür Verständnis, dass ich mich nicht für die Belange von Herrn Jebsen einsetzen möchte.

Liebe Grüße

Hakan Tas
--
Servan Deniz
Bürgerbüro Hakan Taş

Sehr geehrter Herr Tas,

am 14.Dezember soll im Berliner kommunalen Kino Babylon der Karls-Preis für engagierte Literatur und Publizistik an den Journalisten und Medienmacher Ken Jebsen vergeben werden. Ob es bei dem Ort bleibt, ist derzeit unsicher, denn Kultursenator Dr. Lederer schrieb am 13. November auf Twitter: Der Preisträger ist „durch offen abgründigen Israelhass, die Verbreitung typisch antisemitischer Denkmuster und kruder Verschwörungstheorien in Erscheinung getreten ... Ich bin entsetzt, dass ein Kulturort in Berlin diesem Jahrmarkt der Verschwörungsgläubigen und Aluhüte eine Bühne bietet. Vom Geschäftsführer des Kinos Babylon würde ich mir angesichts dessen die Courage wünschen, zu sagen: Als Plattform für diesen Wahnsinn stehen wir nicht zur Verfügung.“ Ich habe in etlichen Sendungen von Herrn Jebsen israelkritische aber keine antisemitischen Töne gehört. Auf welche Aussagen von Herrn Jebsen beziehen Sie sich?

Finanziell von der Kulturbehörde abhängig, hat sich das Babylon vorerst dem Druck von oben gebeugt. Der Druck aus der Berliner Kulturbehörde ist das Gegenteil von der Freiheit der Andersdenken, er zeugt vielmehr von Zensur. In unserer Gesellschaft sind Freiheit der Kultur und Meinungsäußerung gefährdet. Deshalb frage ich Sie: Setzen Sie sich dafür ein, dass Herr Jebsen wie geplant am 14. Dezember den Karls-Preis für engagierte Literatur und Publizistik entgegennehmen kann? Ich würde mich über Antwort hierzu freuen. Vielen Dank für Ihre Bemühungen.

Mit freundlichen Grüßen

Bernhard Völk

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Gegen Berliner Zensur!
Ich bin empört über die platte Rechts-Propaganda eines Genossen. Klaus Lederer fügt sich ein in die Kampagne der Israel- und Eliten-Lobby, die auch versucht, die Friedensbewegung zu spalten. Dazu gehören die jüngsten Diffamierungen von Ken Jebsen und Daniele Ganser in der „Kritik an Stopp Ramstein vom Kampagnenrat Krieg beginnt hier“.
Natürlich unterzeichne ich Eure folgende Erklärung und werde sie in er IPPNW verbreiten.
Nur bleibt die Frage offen: was können wir konkret tun? Wie setzt sich der Parteivorstand mit Lederer auseinander? Ist es sinnvoll, der Leitung des Kino Babylon eine dauerhafte Unterstützung anzubieten, um unabhängiger zu werden?
Leider kenne ich die Stellungnahme des Kino Babylon zu der Raumverweigerung noch nicht.
Herzliche solidarische Grüße
Manfred Lotze
(Sprecher der IPPNW-Regionalgruppe Hamburg)

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schön - d'accord!
Gruss
Dr. med. Dörte von Drigalski

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Ich bin sehr froh darüber, dass Sie diese Initiative ergreifen:
a) wegen des Sachverhalts an sich und
b) weil Sie damit aus meiner Sicht eine sinnvolle Auslegung von „Links“ praktizieren, in der Friedenserhalt mit an erster Stelle zu stehen hat.
Daher möchte auch ich Ihren Aufruf gern unterzeichnen.
Herzliche Grüße, viel Erfolg!
Andreas Peglau

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Ihnen, Dieter Dehm und Christiane Reymann herzlichen Dank für den Aufruf!
Als Linke, als Wählerin Ihrer Partei und als jemand, der das KenFM-Portal als aufklärerisch und wichtig empfindet, fühle mich geradezu persönlich verletzt, wenn Herr Lederer, der ganz offensichtlich KenFM nicht kennt, die Preisverleihung als "Wahnsinn" bezeichnet und Herrn Jebsen faktenfrei und aufs Übelste diffamiert und diskreditiert. Wenn das unglaubliche Engagement Jebsens für den Frieden und gegen den Neoliberalismus jetzt schon als "Wahnsinn" bezeichnet wird, wird mir angst und bange um dieses Land. Und das von einem Mitglied der Linkspartei!
Ich hoffe, dass sich noch mehr (prominente) Mitglieder finden, die Sie unterstützen und die hoffentlich Herrn Lederer von seinem gefährlichen Holzweg abbringen.
Mit herzlichen Grüßen
Ruth Gabriel

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Danke für die Aktion
BITTE HELFT, ZENSUR ZURÜCKZUWEISEN
Ein kleiner Hoffnungsschimmer!
Wo driftet das Land hin???
Christiane Reynaud

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Mit großem Interesse deine Ausgabe Ça ira 153 gelesen. Und voll bei dir!
Heute lese ich gleichfalls zu dieser Sache im nd (Seite 16 Berlin-Kultur) unter Kommentar Keine (Selbst-) Zensur die Zeilen von Leander Sukow. Mehr als stutzig macht mich seine Aussage, hier wortwörtlich: „Wir haben, in Übernahme neoliberaler Staatssichten und Politikdefinitionen, zwar nicht die Inhalte dieser neoliberalen Politik übernommen, wohl aber ihre Betrachtungsweise“. Und weiter im gleichen Text: „Für uns, die wir doch zugeben müssen, dass die Basis aller materialistischen Weltanschauung  der Idealismus ist, muss Regierungstätigkeit auch heißen, inhaltlich zum Geschehen Stellung zu nehmen“. Was denn nun, materialistisch oder idealistisch? Und wo steht dieser Autor und Verleger in der Friedensbewegung, auch ein Querulant, um diese zu spalten. Gern hätte ich deine Meinung dazu gelesen.
Mit solidarischen Grüßen
Helmut Holfert
Redakteur
Ostdeutsches Kuratorium von Verbänden e.V. (http://www.okv-ev.de)

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Mittlerweile sollte das jeder Demokrat in Deutschland gemerkt haben: Es geht nicht mehr um Rechts oder Links, sondern nur noch um die Meinungsfreiheit! Die Arroganz eines Klaus Lederers ist unerträglich, sein Verhalten verabscheuenswert
Friedemann Wehr
http://www.altermannblog.de

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meine Unterschrift hast Du!!!
Liebe Grüße
Günter Schenk
Strasbourg

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Ich bin gern bereit, Ihren Protest gegen das Vorgehen von Herrn Lederer gegen die Preisverleihung der NRZ an Herr Jensen zu unterstützen.
Herr Lederer war nicht Mitglied der Jury und hat damit kein Recht, die Verleihung des Preises zu manipulieren. Die Diffamierung aller, die Israel kritisch gegenüber stehen und sich öffentlich dazu äußern, hat aber leider inzwischen eine lange Tradition in der Linken und ihren VorgängerInnen. Aktionen wie die von Herrn Lederer haben auch vorher bereits stattgefunden. Teile der Linken sind ganz offenkundig undemokratisch. Somit haben Sie ein wesentlich größerer Problem zu bewältigen als lediglich die Verhinderung der Ledererschen Verbotspolitik. Ob das gelingt, wage ich zu bezweifeln. Welche Aktionsmöglichkeiten in Berlin bestehen, weiss ich nicht. Ihnen eine Email zu schreiben ist vermutlich ein ziemlich ungeeignetes Mittel.
Aber ich will es wenigstens getan haben.
Ich vermute, dass es neben Herrn Lederer und dem Babylon Betreiber noch andere Menschen gibt, die für das Kino verantwortlich sind. Darüber hinaus gibt es die BesucherInnen des Kinos. Vielleicht ist es Ihnen möglich, Aktionen mit diesen Gruppen zu organisieren, die in der Tat Druck auf die Berliner Leitung in der Linkspartei ausüben können.
Mit freundlichen Grüßen,
Sonja Brentjes

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Ich hoffe dieser Kultursenator bekommt soviel Gegenwind dass er aus seinem Amt fliegt!
Mit freundlichem Gruß Karola Mozanic

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Danke für Ihren Aufruf. Ihre Stimmen sind die letzten Stimmen  Aufrechter  Linker unter Selbstgerechten, nachdem Annette Groth auch noch aus dem Bundestag ausgeschieden ist.! Ich unterstütze den Aufruf!
Mit herzlichen Grüßen vom Hochblauen
Evelyn Hecht-Galinski

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bin empört,
weiss aber nicht wie und wo ich
hier unterschreiben kann.       ->Genau so, und das ist hiermit geschehen, danke!
Michael Meisel

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No pasarán! Treten Sie zurück, Lederer!
Liebe Christiane Reymann, Wolfgang Gehrcke und Dieter Dehm,
endlich eine Reaktion aus der LINKEN
Leider recht zahm!
Zudem bezeichnet auch Ihr Ken als "umstritten". Dieses Attribut ist im Mainstream die Vorstufe zu schlimmeren Attributen, die Ihr ja auch benennt.
Zu zahm:
dazu möchten wir beispielhaft aus einem Brief eines Genossen an Lederer zitieren:
"Ich fordere Dich somit auf, dafür Sorge zu tragen, dass die Verleihung des "Kölner Karlspreises für Engagierte Literatur der Neuen Rheinischen Zeitung am 14. Dez. 2017, im Berliner kommunalen Kino Babylon an Ken Jebsen stattfinden kann.
Falls Du dazu nicht bereit bist, fordere ich Deinen Rücktritt von Deinen aktuellen Partei und Regierungsämtern."
Zudem sind wir der Meinung, dass Lederers fb-Eintrag als eklatanter Verstoß gegen Artikel 5 (1) unseres Grundgesetzes gebrandmarkt werden muss.
Solidarische Grüße
Helene und Ansgar Klein

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Danke für Ihren Einsatz für KenFM bzw. die Ausrichtung der Verleihung des Journalisten-Preises an ihn,  im Berliner Kino Babylon.
Auf KenFM können Sie zahllose Kommentare finden, die an Deutlichkeit nichts zu wünschen übrig lassen, auch von mir.
Wir sind sehr besorgt über das Auftreten des Herrn Lederer.
Vor dieser Art von sogenannten Genossen kann man nicht eindrücklich genug warnen, die Vergangenheit sollte Wachsamkeit gelehrt haben.
Hier ein kurzer Auszug aus meinem Kommentar auf KenFM:
Es ist eine innere moralische Verkommenheit, die diese Menschen sich verhalten lässt wie sie es tun. Die finden wir auf der ganzen Erde.
Die sich nicht erinnern, das es nicht ihr Verdienst ist, dass sie auf diesen Positionen sitzen, sondern dort sitzen, weil viele Ihnen das Vertrauen gegeben haben.
Politik hat nix mit Altruismus zu tun, Politik hat mit Überzeugung zu tun, der Überzeugung das Richtige zu tun.
Wenn ich dann, dank des Vertrauens meiner Parteimitglieder, die mich auf diesen Listenplatz gewählt haben und dem Vertrauen der Menschen, die mir Ihre Stimme an der Wahlurne gegeben haben, einer bestimmten Position würdig befunden werde, ist es ein Geschenk all dieser Mitstreiter an mich.
Dann meine Überzeugung zu verkaufen, zu verraten, macht mich zum gewissenlosen Halunken, so scharf will ich es formulieren.
Ich verrate alle die, die Ihr Vertrauen in mich gesetzt haben.
Herr Lederer tut noch schlimmer, er beschädigt seine eigene Partei, gibt sie der Lächerlichkeit Preis. Aber das ist doch nicht ‚eine Partei‘, das sind Menschen die ihm diesen Weg ermöglicht haben, andere auf der Strasse überzeugten, Plakate kleben, Ihre Freizeit opfern for free, für ihre Überzeugung, um ihm den Weg zu ebenen.
Das macht sein Auftreten, in der Sache Ken Jebsen, so unfassbar widerwärtig.
Ich hoffe die Parteileitung wird sich auch angemessen mit diesem 'Genossen'  befassen.
mit freundlichen Grüssen,
Frank Perschke

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Merkt ihr eigentlich noch, dass ihr mit der gleichen Begründung in eurem Pamphlet das Kino, das einen kulturpolischen Ruf -nicht nur aufgrund seiner Lage- vertritt und zu verteidigen hat, demnächst mit der Zensur bzw. (Meinungs-) Freiheits-Keule dabei verteidigen müsst, wenn es einer Veranstaltung der AFD öffentlichen Raum bieten sollte.
Die Ken Jebsen Ehrung ist nicht verboten worden, sondern der Ruf des Kinos ist von Lederer zu verteidigen aufgerufen worden!
Wenn es überhaupt eine Diskussion geben sollte, dann darüber, warum die von euch...ich sage bewusst... heuchlerisch als durchaus problematisch charakterisieren Inhalte von Jebsen so umfangreich innerhalb der Die Linke, d.h. auch von euch, geliked werden.
Elis

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Von Zensur-Senator Klaus Lederer habe ich nichts anderes erwartet. Er und seinesgleichen, die in der Partei „Die Linke“ links blinken und nach rechts liebesdienern, hatten schon in der PDS nichts anderes im Sinn, als möglichst schnell „in dieser Gesellschaft anzukommen“, anstatt sie verändern zu wollen. Der Platz an den von den wirklich Mächtigen im Staat gefüllten Futtertrögen war für diese „Linken“ einfach zu verlockend. So trifft auf Zensur-Senator Lederer denn auch das alte Wort zu: „Wess Brot ich ess, des Lied ich sing!“
Ken Jebsen hat durch seine unermüdliche mediale Aufklärung gegen die Kriegstreiber in der Bundesregierung und in der NATO und EU mehr für die Friedensbewegung getan, als Lederer und seine „Genossen“ in ihren hohen Ämtern zusammen genommen.
Dass ausgerechnet eine Person wie Lederer mit hinterhältigen Maßnahmen die Preisverleihung an Ken Jebsen und die ihm gebührende Ehrung verhindern will, ist ein Skandal, der in die Annalen der „Linken“ eingehen wird. Dauerhafter Schaden für die Partei kann nur noch abgewendet werden, wenn die Restbestände der Linken in der Linkspartei sich als stark genug erweisen, um die Lederer-Zensur zu kassieren.
Rainer Rupp (Journalist)

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Ich teile Ihre Position voll und ganz und möchte Ihren Aufruf unterstützen,
werde ihn auch verbreiten.
Bitte setzen Sie meine Unterschrift unter den Aufruf.
Mit freundlichen Grüßen
Gudrun Peters

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Ich danke Ihnen, dass Sie drei (als bislang wohl einzige Parteimitglieder) endlich öffentlich reagieren. Mein Weltbild ist durch Herrn Lederer und seine Sabotage und Zensur - Aktion völlig erschüttert worden, und ich kann nicht begreifen, dass dieser Mann mit so viel Unwissenheit einen solchen politischen Einfluss zugestanden bekommt.
M.E. ist dieses Vorgehen mit dem Deutschen Grundrecht nicht vereinbar, und deswegen darf die Antwort darauf nicht schweigen und dulden lauten, sondern ein entschlossener Widerstand gegen dieses unsägliche und unerträgliche Zensur-Aktionn eines Kultursenators mit LINKER Parteizugehörigkeit. Die Meinungsfreiheit ist eines der wichtigsten (noch verbliebenen) Güter in unserer sogenannten demokratischen Grundordnung.
Warum schadet sich Ihre Partei so sehr selbst? Ich kann das alles nicht mehr nachvollziehen... DIE LINKE war bislang meine einzige Hoffnung, aus diesem neoliberalen Chaos wieder herauszufinden, nun bin ich nicht mehr sicher, ob wir noch auf der selben Seite stehen, oder ob es den Parteimitgliedern Ihrer Fraktion nicht doch letztendlich nur um die eigene Karriere geht...! Oder ist es blanker Zynismus, wenn ausgerechnet Herr Lederer auf seiner eigenen Website folgendes Statement abgibt?:

Zitat:
Kulturelle Infrastruktur ausbauen
Berlin muss Räume für Kunst und Kultur sichern und schaffen. Durch Verdrängung und Verwertungsdruck werden Räume immer knapper. Die kulturelle Vielfalt ist das Aushängeschild Berlins als europäische Metropole und Hauptstadt. Zitat Ende

Ich weiß nicht, ob ich darüber lachen oder weinen soll, ich finde das unerträglich!
Gerne komme ich Ihrer Aufforderung nach und sende Ihnen (unten folgend) meinen Kommentar, den ich vorgestern (16.11.2017) an die Linksfraktion gesendet habe. Eine Antwort erhielt ich leider bislang nicht...
Viele Grüße,
Manu

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Wir protestieren dagegen!!!
Dr. Delia Pop und Rainer Mingo.
M.I.R. Handelsvertretung

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Was der Herr Lederer vom Leder gezogen hat, ist gelinde gesagt, unter aller Sau. Da ich mich bereits seit einiger Zeit mit der Person Ken Jebsen und dessen journalistischer Tätigkeit befasse, kann ich die von Lederer und ähnlichen Individuen getätigten Unterstellungen nicht im Geringsten bestätigen - im Gegenteil: Herr Jebsen ist um Aufklärung und Information bemüht! Was Herr Jebsen und viele andere alternative Medienportale leisten, wird von den ÖR in der Regel ignoriert. Wobei die ÖR die Arbeit eines Herrn Jebsen durch den Dreck ziehen! Interessant wäre vielleicht, was Lederer für Medien konsumiert, wahrscheinlich steht Merkels Lieblings- und Volksverblödungsblatt "bild" an erster Stelle.
Ich hoffe nicht, dass es das "Neue Deutschland" oder die "Junge Welt"
ist, denn dies wäre für diese Zeitungen bestimmt nicht dienlich!
Hiermit protestiere ich gegen die Entscheidung des Berliner Kultursenators Klaus Lederer (DIE LINKE), die Verleihung des Karls-Preises an Herrn Ken Jebsen im Berliner kommunalen Kino Babylon zu unterbinden!!!
Meine Verachtung ist dem Herrn Lederer auf jeden Fall sicher!
In diesem Zusammenhang interessante Links, von denen Sie, Herr Gehrcke, einige bestimmt kennen:
https://kenfm.de/klaus-lederer-au-weia/
https://kenfm.de/der-berliner-babylon-skandal/
https://deutsch.rt.com/inland/60710-zensursenator-von-berlin-klaus-lederer-verhindert-preisverleihung-an-ken-jebsen/
http://www.nachdenkseiten.de/?p=41076
Mit freundschaftlichem Gruß
Frank Madeja

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Ich fordere die Partei "Die Linke" auf, unverzüglich ein Parteiverfahren gegen den Berliner Kultursenator Lederer wegen parteischädigen Verhalten einzuleiten.
Heinrich Thiry

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Lieber Wolfgang Gehrcke, lieber Diether Dehm, liebe Christiane Reymann,
hier mein Kommentar zur Kenntnis:
https://kenfm.de/der-berliner-babylon-skandal/
Mit herzlichen Grüßen
Wolfgang Bittner

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Ich unterstütze den Protest gegen die Zensur
Nina Nünning

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Ich unterstützte den Text
Otla Pinnow, Köln

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Danke für die klaren Worte gegen die Willkür des Berliners Kultursenators.
Scharfer Protest ist angesagt, eigentlich von allen Medien, gegen diesen Akt der Schande von Herrn Lederer.
Herr Lederer hätte bei etwas Recherche im Internet interessante Vorträge und Interviews von Eugen Drewermann, Daniele Ganser, Rainer Mausfeld, Jean Ziegler, Sally Perell, Karin Leukefeld, Willy Wimmer, Albrecht Müller, Jürgen Grässlin, Rainer Rupp, Rainer Braun, Wolfgang Gehrke, Dieter Dehm, Rita Süssmuth, Peter Gauweiler und vielen Anderen finden können, allesamt von KenFM veröffentlicht.
Es ist häufig anzutreffen, dass Linke besonders dogmatisch agieren und nicht lernfähig sind. (Früher sagte man, sie haben einen festen Klassenstandpunkt) Aber es gibt auch Lichtblicke, wie Frau Wagenknecht, die mit Herrn Gauweiler -der gegen deutsche Beteiligungen an Kriegen geklagt hatte-  eine gemeinsame Buchbesprechung macht. Die 3 Unterzeichner zähle ich auch zu den Lichtblicken.
mit freundlichen Grüßen
Bernd Schmidt, Berlin

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Mit Bestürzung habe ich zur Kenntnis nehmen müssen das es in Deutschland, noch dazu in der Hauptstadt Berlin Menschen die in der Öffentlichkeit stehen in Ihrer Handlung –, Meinungsfreiheit und wohl auch in der Pressefreiheit eingeschränkt werden!
Die Krönung der Geschmacklosigkeit jedoch liegt für mich darin das es von einem “die linke” Politiker kommt!
Seit langem beschäftige ich mich mit den Artikeln, Büchern und Videos von Herrn Jebsen.
Auch hab ich mich mit den Vorwürfen gegenüber Herrn Jebsen beschäftigt. Da ich selbst gegen Rassismus und Antisemitismus bin, war ich natürlich dabei, mir diese Vorwürfe genauer an zu sehen. Außer Kritik, ja auch harter Kritik, kann ich keinen “Abgrundtiefen Hass” gegen Israel erkennen! Sorry – Aber nur weil ich meinen Freund  kritisiere und ich ihm vor Überreaktionen warne – hasse ich doch meinen Freund nicht!
Es scheint eher darum zu gehen, dass Herr Jebsen mit seinen Video und Medien Kritischen Auftritten von Demos die der Bundesregierung nicht gefallen und somit versucht wird, Herrn Jebsen zu diskreditieren! Das habe ich von Mitglieder der Arbeitgeber Parteien wie CDU/CSU erwartet – jedoch nicht von Mitgliedern der “ die linke” Partei!

PS : Ich wollte der Partei “die linke” in Schleswig (Ratzeburg) beitreten. Wollte jedoch abwarten, bis Frau Kipping & Co zur Besinnung kommen und die innerparteilichen Probleme außerhalb der Öffentlichkeit besprechen. Doch diese – Ihre Aussagen – machen mir die Entscheidung Mitglied der linken zu werden oder nicht recht einfach!
In der Hoffnung dass Sie sich ein objektives Bild machen und die Verantwortlichen nicht weiter unter Druck setzten verbleibe ich
mit freundlichen Grüßen
Lothar Stutz

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Ich begrüße und unterstützte den von Ihnen mit mehreren Kollegen gestarteten Aufruf. Hiermit erkläre ich mich mit "Ken Jebsen" solidarisch und missbillige die massive Einflussnahme des Berliner Kultursenators, Klaus Lederers, auf die freie Meinungsäußerung. Ferner kritisiere ich die ehrabschneidenden postfaktischen Unterstellungen in seinen dazu getätigten Äußerungen. Herr Lederer ist sich offensichtlich nicht der Ironie seines Handelns bewußt, indem er den unweit vom Zensurort verewigten Ausspruch Rosa Luxemburgs mit den Füßen tritt. "...Freiheit ist immer die Freiheit der Andersdenkenden."
Andreas Hain

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Danke für diesen mutigen Aufruf, den ich hiermit unterstützen möchte.
Ich bin grünes Parteimitglied und Ratsfrau in einer niedersächsischen Gemeinde.
Cordialement,
Mit freundlichen Grüßen,
Marie-Dominique Guyard

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Liebe GenossInnen,
Linke führen in Deutschland die Zensur wieder ein! Das ist eine grauenhafte Entwicklung. Zuerst werden die Menschen mit Etiketten versehen, die sie diskreditieren sollen: Antisemit ist am beliebtesten, Querfrontler und Verschwörungstheoretiker neueren Datums. Und nun folgt auf die Diskreditierung die Zensur. Die SPD exekutiert den Sozialabbau, die Grünen retten die Automobilindustrie und Linke zerstören den Rechtsstaat. Im Grundgesetz Artikel 5 (1) steht: ... Eine Zensur findet nicht statt. Damit zeigt sich ganz klar: Lederer bricht das Grundgesetz, es ist ihm wurscht, nicht handlungsleitend. Aber er trägt Regierungsverantwortung, deshalb ist es nicht egal, ob er auf die Verfassung pfeift! Auf die Verfassung Berlins hat  er einen Eid geschworen. Das scheint ihn auch nicht zu jucken.
Wir finden: man muss Lederer politisch entgegentreten. Deshalb danke für die Initiative! Aber Lederers Aktion ist nicht nur ein politisches Problem. Unseres Erachtens macht sich Lederer strafbar, denn er ist nicht irgendein Bürger, er gehört zur Regierung und er vertritt den Geldgeber.
Gut dass wir nicht mehr in Berlin leben, sonst hätten wir ihn wahrscheinlich sogar gewählt. So ist dies an uns vorüber gegangen.
mit herzlichen Grüßen aus dem Saarland
Christel Buchinger,
Dr. Thomas Hohnerlein

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Den Aufruf unterschreibe ich
Michael Böhner

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Als treuer Anhänger der Partei Die Linke bin ich mal wieder fassungslos, wie man sich selbst so sehr ins Bein schießen kann. Gibt es keine politischen Gegner mehr? Keine politischen Ziele zu verfolgen oder konkrete politische Inhalte zu verbreiten? Ist Die Linke schon wieder so unterbeschäftigt, dass man sich einen neuen internen Mummenschanz leisten kann und will?
Ganz davon abgesehen, ist die Einschätzung von Herrn Lehderer, soweit ich sie im Facebook Post gelesen habe, mit allerhand Fakten zu untermauern. Auch hat er nicht verboten, ein wesentliches Merkmal von Zensur ist das Verbot durch Personen die eben jene Macht inne haben, er hat lediglich angeregt, diese Preisverleihung zu überdenken.
In dieser Gesellschaft, und das ist auch gut so, kann jeder erzählen oder behaupten, was er möchte. Wenn man sich aber derart weit von anerkannten Fakten entfernt und sich auch noch mit populistischen und deutschtümelnden Strömungen einlässt, gibt es keinen Grund dem ganzen eine überhöhte Plattform zu bieten. Das ganze dann im Mantel der Meinungsfreiheit zu verstecken, ist die aktuell größte Gefahr der Demokratie.
Warum nun Teile Der Linke ausgerechnet hier zur Ehrenrettung schreiten, ist mir absolut schleierhaft. Weder ist hier Meinungsfreiheit bedroht, noch steht uns allen eine Staatszensur ins Haus. Alle Aussagen diesbezüglich, sind völlig faktenfrei. Zumindest haben sie dahingehend leider nichts geliefert.
An diesem Punkt gibt es dann wohl erste Überschneidungen zwischen Ihrem “Aufruf zur Empörung”, schon der Titel, in Verbindung mit diesem Vorfall, dreht jedem denkenden Menschen den Magen um, und einem Ken Jebsen, Jürgen Elsässer und anderen einschlägig bekannten Untergangs Apologeten.
Kurzum, man muss den Aufruf von Herrn Lehderer nicht teilen, aber nun eine meterhohe Welle der Empörung zu kreieren, zeugt von viel Langeweile oder stark fehlgeleitetem Empörungsgeist. Und dann noch Rosa Luxemburg für Ihre Zwecke einzuspannen. Sie wäre niemals unkritisch den Faktenerfindern gefolgt und hätte sich posthum sicherlich nicht vor diesen Karren spannen lassen.
Mit freundlichen Grüßen
Florian Knispel

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Folgendes haben wir schon an etliche Linke Parteiverbände geschickt. Danke für ihren Aufruf!!

Liebe die Linke -…,
es liegt uns doch daran, euch über folgendes zu informieren:

Für unsere ganze Familie war es schon seit längerem klar, die Linken zu wählen, weil sie die einzigen mit akzeptablen sozialpolitischen Vorstellungen sind, weil sie konsequent nicht nur für Frieden sondern auch wirklich gegen Krieg einstehen und noch nicht bewiesen haben, dass sie, wenn sie an der Macht sind, vom System geschluckt und dann auch so korrupt werden wie wir das von allen anderen relevanten Parteien erlebt haben (außer der AfD, aber die sind für uns sowieso irrelevant).
Jetzt mussten wir aber leider feststellen, dass offenbar auch Politiker der Linken schnell ihre Prinzipien zu verraten im Stande sind, wenn sie erstmal politische Macht haben. Nämlich folgendes:
Wir setzten mal voraus, dass ihr euch als Linke als Demokraten versteht, denen Wahrheit, Wahrhaftigkeit und aber auch Meinungsfreiheit ein ganz wichtiges Gut ist. Jetzt hat euer Parteigenosse, der Berliner Kultursenator Klaus Lederer seine Macht missbraucht, um Druck auf den Betreiber des Berliner Szenekinos Babylon zu machen, weil dort eine Veranstaltung geplant ist, die ihm offensichtlich nicht in den Kram passt. Nun kann man natürlich verschiedene Meinungen über die Veranstaltung haben und das gut finden oder nicht. Aber wenn es keine juristischen Gründe gibt, sollte es dem Betreiber überlassen bleiben, an wen er seinen Veranstaltungsort vermietet. Sonst wäre es ja Zensur, oder?
Aber Klaus Lederer macht nicht nur diesen Druck, sondern diffamiert die an der Veranstaltung beteiligten Personen und stellt sie in die antisemitische Ecke, tönt im Bildzeitungsjargon von „Verschwörungstheoretikern“ und belegt seine Anfeindungen mit keinem einzigen Fakt, was auch schwer sein dürfte.
Für uns ist aber gerade Zensur und das Diffamieren von Andersdenkenden ein Ausdruck rechter Gesinnung. Für uns macht Klaus Lederer eben gerade mit diesem Verhalten sich selber dessen schuldig, was er denen, die er angreift, unterstellen will.
Also wenn jetzt nicht bald viele, klare Reaktionen von den Parteigenossen dieses linken Realpolitikers kommen, ist das mit der Wahrhaftigkeit der Linken für uns gegessen.
Wir freuen uns über eine Rückmeldung
Angelika Wrobbel & Andreas Süskow

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Hier mein Protest an Lederer:

Hallo Herr Lederer,
die Nachricht, dass Sie Ken Jebsen eine Preisverleihung in Berlin verweigerten hat mich sehr getroffen.
Hätte nicht gedacht, dass Teile der Linken mittlerweile derart handeln.
Wahrscheinlich zählen Sie zur Gruppe um Kipping und Riexinger.
Ich bin Stadtverordneter der Linken in Niddatal und wir haben die einzige Rot/Rote Koalition in Hessen.
KenFM ist für mich, neben NachDenkSeiten, Rubikon u.a. ein ganz wichtiges Portal, dass ich auch unterstütze.
Doch für ihre Handlung schäme ich mich.
Wenn Ken die menschenverachtende Siedlungspolitik Israels verurteilt, stimme ich voll zu.
Israel hat keine Narrenfreiheit und dass Deutschland sich an deren Rüstungskosten beteiligt finde ich skandalös.
Wolfgang Bott

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Ich will hoffen, dass das nicht wahr ist. Und ich kann nicht glauben, dass ausgerechnet eine Politikerin der Linken sich gegen Meinungsfreiheit engagiert. Danke für den Hinweis.

Dr. Klaus Nave

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Du kannst Dir denken, dass ich niemals eine Sache unterstützen werde, bei der Menschen auftreten, die der radikalen Rechten gegenüber offen sind, demokratische Prinzipien negieren oder rechte Verschwörungsideologie verbreiten. Dem keinen Fußbreit, niemals.
Herzliche Grüße
Lorenz Gösta Beutin (MdB)

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Werft endlich die Atlantiker und Antideutschen raus. Diese dezimieren den Zuspruch der Waehler zur Die Linke.
Meine Unterschrift habt Ihr, fuer eine Resolution und Ruecktrittsforderung gegen Lederer.
Andre Marggraf

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Ich habe meine Empörung bzgl. Herrn Lederers Hetze gegen Ken Jebsen und den Rückzug vom Betreiber vom Kino Babylon vor ein paar Tagen direkt an Herrn Lederer geschickt (über das Formular auf seiner Internetseite)
Danke für Ihre Initiative. Es ist sehr wichtig, solche Nachricht weiter zu verbreiten.
Mit freundlichen Grüßen
Hannefriedel Meyer-Faude

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Ihre Kritik
BITTE HELFT, ZENSUR ZURÜCKZUWEISEN
EMPÖRT EUCH!
an Klaus Lederer teile ich voll und ganz.
Detlef Belau

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Undemokratische Zensur wie hier offenbar durch Lederer und erschreckende Unterdrückung von abweichenden Meinungen in der Partei "Die Linke" sind leider Tatsachen, die ich auch in Marburg erlebt habe. Nach ca. 10 Jahren Mitgliedschaft und langjähriger konkreter erfolgreicher Arbeit im Ortsbeirat und in der erweiterten Fraktion bin ich vor kurzem aus der Partei ausgetreten. Nicht zuletzt auch wegen dem nach meinem Empfinden unsolidarischem Vorgehen von u. a. Kipping und Riexinger gegen unsere fachkompetentesten Linken-Politiker Sarah Wagenknecht und Oskar Lafontaine. Näheres ist unter folgendem Link zu lesen:
https://www.myheimat.de/marburg/politik/austritt-aus-der-partei-die-linke-d2832860.html
Johannes Linn, Marburg

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Klaus Lederer: Ein Würstchen, das sich für Senf hält.
Beste Grüße, Uli Gellermann

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Mit Unverständnis und Irritation habe ich die intermediale Berichterstattung der vergangenen Tage um die Intervention des Kultursenators in Berlin, Klaus Lederer, und die nun daraus resultierende, aufkommende Zensuraffäre und den öffentlich in den sozialen Medien im Entstehen begriffenen Streit, um eine Preisverleihung des sogenannten "Karlspreises" im Berliner Kino "Babylon" an den umstrittenen und unabhängigen Journalisten Ken Jebsen, zur Kenntnis genommen.
Nach Gesprächen mit Bekannten, Kollegen und Freunden, stelle ich nun fest, dass das Verhalten Herrn Lederers für unsere Partei, Die Linke, nicht nur mir als nicht förderlich und nicht dienlich erscheinen, sondern vielmehr und in nicht zu unterschätzendem Maße von einem Großteil meiner politischen Gesprächspartner als öffentlichkeitsschädigend und undemokratisch angesehen wird. Die willfährige Art Herrn Lederers, die Besonderheit seiner Stellung und somit seines Amtes zur Absage und somit indirekt zur Unterdrückung einer nicht-justiziablen Veranstaltung einzusetzen, ist meines Erachtens nach nicht das, was ich als tragbares Verhaltens eines Menschen ansehe, der an sich den Anspruch erhebt "links" zu sein, wenn dieses Wort nicht entwertet werden und in das Gegenteil dessen verkehrt werden soll, wofür unsere Partei, welche dieses Wort in ihrem Namen trägt, doch eigentlich steht. Zudem finde ich es sehr bedenklich, dass diese Informationen bereits an unseren lokalen, politischen Stammtischen in Süddeutschland die Runde machen.
Höflich und sachlich verfassten Anfragen zu den genannten Umständen, oder gar Kommentaren auf seiner öffentlichen Facebookseite antwortet Herr Lederer, wenn überhaupt, lediglich unüberlegt in hämischer und polemisierender Weise, welche Herr Lederer zitatreich sogar als notwendig hochstilisiert und (Zitat:) "zur Regel werden muss.", sowie: "Eine gesellschaftliche Wende zurück auf eine linke politisch-moralische Erneuerung" darstellen soll. Eine Weise, die Schlagworte wie "Rechtsesotherik", "Kampf", "Werteverteidigung", "NWO-Sekte" u.ä. Ausdrücke beinhaltet.
Ich teile Herrn Lederers Ansichten nicht nur nicht, im Gegenteil:
Ich protestiere gegen Herrn Lederers undemokratisches und daher parteischädigendes Verhalten und bitte darum, die vorhin beschriebenen Vorgänge auch innerparteilich kritisch zu überprüfen.
Mit solidarischen Grüßen,
Nils Tiggelkamp-Schulz,
DIE LINKE. KV Heidelberg

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Ich unterstütze vollinhaltlich Ihren Beitrag und habe schon an Ihre Bundesgeschäftsstelle geschrieben, daß die Linke für mich nicht mehr wählbar ist.
Vielen Dank für Ihre Aktivitäten.
Freundliche Grüße
Peter Berger

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Ich unterschreibe hiermit den Aufruf.
Ulrich Boje
DIE LINKE Cha/Wi

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Gute Initiative, danke!
Tatjana Miriam Hasse, Heidelberg

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Die genauen Hintergründe der Absage des Kinos Babylon und somit die Frage der Zensur kann und möchte ich deshalb nicht bewerten.
Ich bin jedoch zutiefst enttäuscht, feststellen zu müssen, dass auch ein einflussreicher Politiker der Linken derart korrumpiert ist und sich an der Diffamierung Andersdenkender (!) beteiligt. Jeder, der sich mit den Beiträgen von Ken Jebsen ernsthaft beschäftigt, wird feststellen, wie haltlos die Bezichtigungen sind.
Es ist ferner beschämend, dass sich gerade "unser" KULTURsenator so niveaulos verhält. Es gibt auch eine Streit- und Sprachkultur! Von Mitmenschen als "Jahrmarkt der .... Aluhüte" zu sprechen, ist grundsätzlich entwürdigend.
Florence Unger

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Ich unterstütze den Text.
Dr. Gebhard Moritz

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Als ich am 13. November meinen Facebook-Account öffnete kam auch nicht umhin den Status von Klaus Lederer zu lesen. Und was ich da zu lesen bekam lies mir erst mal den Atem stocken. Hier versuchte doch tatsächlich ein sich "links betitelnder" Klaus Lederer Ken Jebsen zu diffamieren.
Ken Jebsen wurde mit abgedroschenen Plattitüden , leeren Worthülsen und Totschlagbegriffen wie Querfrontler, Antisemit, Israelhasser, Neurechter, Verschwörungstheoretiker und einigem mehr beworfen; ein dreckiges Spiel.
Wenn diese Aussagen immerhin stimmen würden, aber sie sind haltlos und nicht belegbar. Jeder der KenFM verfolgt, weiss das. Aber das scheint einen Herrn Lederer nicht zu  interessieren. Er haut verbal einfach drauf und stimmt in den Kanon der Atlantik-Brückler mit ein ohne wirkliche Kenntnisse zu haben.
Da stellt sich bei mir zwangsläufig die Frage: hat er seine "linke Seele" verkauft?  Denn selbst wenn diese Aussagen stimmen würden, ein wirklich Linker steht doch hinter so Aussagen, wie der Rosa Luxemburg`s: "Die Freiheit ist immer die Freiheit des Andersdenkenden." Eine Demokratie lebt vom Diskurs. Dies hier zeugt eher von einem Verbotsgesuch und kommt einer Zensur gleich! Pfui, pfui und nochmal pfui!
Nun gut, man muss ja ehrlich zugeben: diese Vorwürfe hört die Friedensbewegung, der KenFM auch angehört, nicht zum ersten Mal. Ich gehöre ihr selbst seit dem Beginn des Ukrainekonfliktes 2013 an. Diese wurde schon des  öfteren probiert zu diffamieren. Neu ist allerdings, dass diese Vorwürfe ungeprüft aus der linken Ecke kommen. Die Linken dürfen sich nun also auch den Schuh des FakeNews-Verbreiters anziehen. Bravo!
Und was für viele noch "die einzig wählbare Partei" war wird von nur einer Person, Herrn Klaus Lederer, in kürzester Zeit weg degradiert.
Ich fordere deshalb den Rücktritt des Herrn Lederer!
Ich hoffe an dieser Stelle auch, dass er eine Anzeige wegen Rufmord bekommt!
Und zu allerletzt möchte ich Herrn Diether Dehm, Herrn Wolfgang Gehrcke und Frau Christiane Reymann danken, dass Sie sich diesem Problem annehmen. Es darf einfach nicht sein, dass Die Linke so eine Person in Ihren Reihen hinnimmt.
Mit freundlichen Grüssen
Nadine Sohns

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Erschreckend: Jetzt ist die Zensur-Welle von der 'Hauptstadt der Bewegung' schon bis nach Berlin geschwappt! Welches Bündnis zwingt Lederer zum Rücktritt?
Klaus Ried, München

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Herr Lederer!
Ich kann meine Verachtung für Ihre öffentliche Verurteilung Ken Jebsens mit Zensurfolgen nicht klarer ausdrücken als es Ullrich Mies im Rubikon getan hat, von dem ich ein Stück zitiere:
"Das ist die Neuauflage der geistigen Bücherverbrennung und die Vorstufe der modernen Inquisition. Sie brennt den Unangepassten die Kainsmale „Antisemit“, „Antiamerikaner“, „Putinfreund“ und „Verschwörungstheoretiker“ ein und macht sie damit zu Aussätzigen mit denen jeder Kontakt verboten ist. Sie erhalten Redeverbot, Auftrittsverbote im öffentlichen Raum oder angemietete Räume werden ihnen weggeputscht. Was für eine ekelhafte Spießerunkultur, was für ein geistiger Unrat, der an lange vergangen geglaubte Zeiten erinnert."
Bernhard Meyer

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Hiermit sende ich Ihnen meine Solidaritätsbekundung betreffend die Preisverleihung an Ken Jebsen im Babylonkino.
Seit ca. 2 Jahren verfolge ich KenFM mit großer Genugtuung und Genuß - kein anderer "Sender" liefert mir so viele spannende Fakten, Gesprächspartner und Persönlichkeiten (Daniele Ganser, Gunther Moll, Jürgen Grässlin etc.) wie Jebsens Portal.
Seine persönliche Diffamierungsgeschichte im Kontext der Mahnwachen, Jutta Ditthfurt und Hendrik Broder habe ich intensiv verfolgt, und ich bin erzürnt über die Art und Weise in der hier Menschen "anderen Glaubens" mit - wie mir scheint - faschistoiden Mitteln an den Pranger gestellt werden (siehe auch D. Ganser, M.Bröckers..).
Die Aktion von Herrn Lederer bildet nur die Spitze eines Eisberges an falschen Vorwürfen die ich mir nur aus einer Mischung aus Eigeninteressen,Angst und ungeprüftem Nachplappern erklären  kann.
Deshalb freut es mich umso mehr das Sie und Kollegen sich für Herrn Jebsen einsetzen. Sollte die Verleihung stattfinden, werde ich dort sein - jetzt erst recht!
Mit ganz freundlichen Grüßen,
Nicolas Bauer, Musiktherapeut aus Osnabrück

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Ich unterstütze euren Appell. Es geht m.E. darum, Missbrauch einer staatlichen Position und den Anfängen zu wehren. Ken Jebsen oder dieser Preis mag umstritten sein und es geht auch nicht darum, gut zu finden, was er alles sagt, aber es muss im Rahmen der Meinungsfreiheit geäußert werden können. Mir fiel spontan das bekannte Niemöller-Gedicht dazu ein, und dass man nur vier Buchstaben ändern muss, um aus der Amtsbezeichnung „Kultursenator“ „Zensursenator“ zu machen.
Viele Grüße
Ralf Krämer

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Sehr geehrter Herr Lederer,
Kultur verbindet und spaltet nicht, wirkt seltsam ihr Spruch angesichts ihres Gebahrens und Wunsches, die Verleihung des Kultur Karls-Preis für engagierten Journalismus an Ken Jebsen zu verhindern. Was haben sie für ein Problem mit Ken Jebsen, außer den immergleichen Vorwürfen aus der Bekämpft - die - Querfront - Propaganda - Mottenkiste? Gähn. Ich stimme nicht in allem mit Ken Jebsen überein, warum auch, aber ihn als Antisemit und Nazi zu bezeichnen ist mehr als grotesk. Für den Chef des Grimme-Instituts, Lutz Hachmeister ist er ein Medienpionier, seine Arbeit seit Jahren der Leuchtturm eines friedens-politisch, anti-militaristisch und anti-kapitalistisch engagierten Journalismus. Liegt vielleicht da der Hund begraben? Er ist einfach nicht ihrer Meinung. Werden sie doch mal inhaltlich Herr Lederer, was gefällt ihnen an der journalistischen Arbeit von Herrn Jebsen, nicht? Nur zu, da gibt es zu kritisieren und sehr viel zu loben.
Sie gehen sehr weit Herr Lederer, verbieten und verleumden, das ist was Neues in unserer Demokratie in der Versammlungsrecht und Meinungsfreiheit ein hohes Gut sind. Ich finde es entsetzlich, das so ein Verhalten aus den Reihen der Linken kommt. Ken Jebsen hat jedes Recht in diesem Land journalistisch öffentlich zu arbeiten. Ich habe jedes Recht diese Medien zu konsumieren und mir meine Meinung zu bilden. Ansonsten ist das nicht mehr mein Land.
Weil ich ihnen gerade schreibe, ein paar Gedanken zu ihrem IS-Denkmal am Brandenburger Tor. Ich kann es nicht sehen ohne die wehende IS Fahne obendrauf, wie auf den originalen Standortfotos. Ich kann es nicht sehen, ohne an die syrischen Bürger dahinter zu denken, in IS Geiselhaft und damit in Natohaft, können sie mir folgen Herr Lederer? Wie mag dieses Mahnmal wirken auf Menschen die von da geflohen sind? Wie mag es wirken auf die Barrikadenbauer, das sie so gehuldigt werden in Berlin?
Anke Zimmermann

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Ken Jebsen spricht politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Probleme an, die in dieser Offenheit in den Mainstream Medien nicht diskutiert werden, weil dies mit den Interessen der sogenannten Eliten nicht vereinbar ist! Unter anderem kritisiert er politisches Verhalten in Israel. Aber er hat nicht die Religion der dort lebenden Menschen angegriffen oder unsere antisemitische Vergangenheit geleugnet! Erst wurde er als umstritten bezeichnet, dann als Verschwörungstheoretiker, dann gehörte zur Neue Rechten und jetzt soll er also Antisemit sein.... Meiner Meinung nach ist Ken Jebsen eine bedeutende Person in der heutigen linksorientierten Friedensbewegung! Aber Friedensbewegungen haben / sollen wohl keine Konjunktur haben, da sie geopolitischen Interessen im Wege stehen und somit versucht man solche Bewegungen im Keim zu ersticken. ICH EMPÖRE MICH!
Silvia Siedhoff

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Vielen Dank dafür daß Sie sich für freie Meinungsäußerung und gegen Zensur aussprechen. Leider gibt es auch in Ihrer Partei Mitglieder die sich dazu passiv oder gar ablehnend verhalten und damit der neoliberalen Querfront von AfD bis zur SPD u. Grünen einen guten Dienst leisten.
Die schriftlichen Äußerungen Jebsens zum Holocaust sind im folgenden link festgehalten
https://jacobjung.wordpress.com/2011/11/08/henryk-m-broder-vs-ken-jebsen-rbb-setzt-kenfm-ab/
„ich weis wer den holocaust als PR erfunden hat. der neffe freuds. bernays. in seinem buch propaganda schrieb er wie man solche kampagnen durchführt. goebbels hat das gelesen und umgesetzt.“
Klar ist, daß hier interessierte Kreise manipuliert haben indem sie nur die ersten Worte getrennt vom Rest veröffentlicht haben u. Jebsen diffamierten.
J. Tiede

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Den Aufruf für Jepsen unterschreibe ich nicht.

Doris Gercke

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Vielen Dank für Ihre Initiative. Sie spricht mir aus dem Herzen. Ich hoffe, in Ihrer Partei ist Ihre Meinung zu dieser skandalösen Zensur die der Mehrheit und wird auch öffentlich ausgedrückt.
Mit friedlichen Grüßen
Myra Cole

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Tausend Dank dafür, dass ihr euch gegen das Verbot der Preisverleihung an Ken Jebsen im Kino Babylon durch den Berliner Säuberungs-Senator Klaus Lederer positioniert. Weder ist Ken Jebsen rechts noch antisemitisch, deshalb schließe ich mich aus vollem Herzen eurem Protest an. Es ist eine Schande, dass ausgerechnet ein Kultursenator und Mitglied der Linken einen mutigen Journalisten durch Diffamierung und Lügen zum Schweigen bringen will. Dieser furchtbare Fake-Linke sollte zurücktreten, denn solche Pseudolinke Neocons wie Lederer, der nebenbei bemerkt noch kein einziges Mal gegen die vor unser aller Augen stattfindende ethnische Säuberung Palästinas und die jahrzehntelange Entrechtung seiner Bevölkerung seinen Mund aufgemacht hat und zu diesem schreienden Unrecht feige schweigt, braucht kein Mensch!
Solidarische Grüße – stay human!
Claudia Karas

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Auch ich bin im hohen Maße solidarisch mit Ken Jebsen und damit auch mit KenFm!
Ich erwarte auch ein Statement von weiteren Teilen der "Linke".
Insbesondere würde ich mich über ein Statement von Frau Wagenknecht sehr freuen bzw. Erwarte ich Angesichts der Brisanz eine klare Positionierung! Wer KenFm verfolgt, kann zu keinem anderen Schluss kommen und die Arbeit als Bereicherung und als das Klare Gegenteil einer Rassistischen Weltanschauung erkennen! Jeder der behauptet, Ken Jebsen und oder KenFm seien antisemitisch, plappert lediglich platte haltlose Diffamierungsversuche nach und hat sich nicht die Mühe gemacht, sich eine eigene Meinung zu bilden! Angesichts der Länge und Ausführlichkeit der Beiträge, mag dies auch viel Zeit in Anspruch nehmen, welche man sich aber in Anbetracht der Brisanz und der möglichen Folgen, nehmen Muss!
Ein Armutszeugnis für die Partei die Linke!!
Benjamin Pollig, Siegen

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Ist sich Herr Klaus Lederer bewusst, welchen immensen Schaden er bei der Gruppe
der Sympathisanten für die Linke (zu denen ich mich zählte) angerichtet hat?
Bastian Conrad (Prof.emeritus), München

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Ja, ich unterstütze den Aufruf; keine Zensur; auch nicht gegenüber Leuten, die sich weigern, die Meinung  gewisser Parteiströmungen der Linken zu nachzubeten und das "Selberdenken" zu unterlassen. Wir brauchen keine "Pensée unique" in der Linken.
AMerck

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Ich bin empört und unterschreibe:
Ellen Rohlfs

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Die nach außen hin größten Kritiker der SED-Politik innerhalb der Linken merken selbst nicht, dass sie denselben Mechanismen innerlich verfallen sind. Wer nicht in mein Schema passt wird ausgegrenzt. So geht das nicht. Auch ich wende mich dagegen.
Die Friedensbewegung lahmt doch auch deshalb, weil bestimmte linke Gruppe glauben die Wahrheit gepachtet zu haben.
Wer die israelische Politik kritisiert ist noch lange kein Antisemit!
Ich protestiere gegen die Zensur!
Hans-Joachim Siegel

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Hallo Herr Lederer,
ich als langjähriger Friedensaktivist bin sprachlos über Ihre Dreistigkeit Ken Jebsen zu verunglimpfen und ihren hilflosen Versuch ihn mundtot zu machen durch Entzug des Babylon Kinos.
Wo stehen sie denn überhaupt noch politisch? Ist Die Linke in Berlin zu einem Nato-Sprachrohr verkommen?
Haben Sie sich über Ken Jebsen überhaupt selbst informiert? Oder schlucken Sie blind, was Spalter innerhalb der Ihnen genehmen Friedensbewegung vorkauen? Siehe
http://www.krieg-beginnt-hier.de/attachments/article/106/Kritik%20Kampagne%20Stopp%20Airbase%20Ramstein%20Lichjt%20und%20Schatten.pdf
Offensichtlich erkennen Sie seine Arbeit nicht an. Aber für das Gros der um den Frieden Besorgten heute gehört er zu den engagiertesten Journalisten überhaupt. Ihr Zensur-Versuch wird nach hinten losgehen und „Die Linke“ wird weiter an Stimmen verlieren, abgesehen davon, dass der Name Ihrer Partei zu einem schlechten Witz verkommt.
Ich fordere Sie auf Ihre „Wahnsinns"-Entscheidung zurückzunehmen oder zurück zu treten!
Entsetzte Grüße
Jean-Theo Jost

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Auch ich kann mich dem nur anschließen. Bereits vor einem halben Jahr habe ich mir mal die Mühe gemacht, die Querfrontvorwürfe gegen Ken Jebsen und andere im Detail zu widerlegen.
http://www.frieden-und-zukunft.de/pdf/2017/2017-02_Peil_Flugschrift_Querfrontdebatte.pdf
Im Prinzip ist es ganz einfach:
Man muss nur das darstellen, was er selbst authentisch von sich gibt.
Karl-Heinz Peil

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Über einen reißerischen Beitrag in der Berliner Zeitung mit dem Titel „Senator verhindert Preisverleihung an Israel-Hasser – und wird attackiert“ bin ich auf deine „Empört Euch“-Kampagne aufmerksam geworden.
Dafür möchte ich mich zuallererst bei der Zeitung (nicht ganz ernst gemeint) für diesen „Beitrag“ bedanken.
Ich verfolge die Beiträge von Ken Jebsen und seinem Portal KenFM nun schon seit einiger Zeit.
Einige Behauptungen von Jebsen sind sicherlich kritisch zu sehen, einige Veröffentlichungen sind schlecht recherchiert und fehlerhaft und insbesondere AfD-kritische Beiträge erfahren bei KenFM erheblichen Shitstorm.
Nichtdestotrotz sind die Äußerungen Lederers nicht nachzuvollziehen.
KenFM lässt mit dem neuen Format „Tagesdosis“ viele Autorinnen und Autoren mit teils gegensätzlichen Meinungen zu den unterschiedlichen Themen zu Wort kommen.
Mit seiner Kritik an der Macht des militärisch-industriellen Komplexes, den Sparprogrammen gegen Griechenland und vor allem an der Kriegsführung der NATO unterstützt Jebsen linke Positionen, welche in anderen Medien nahezu keine Beachtung finden. Dafür von meiner Seite Respekt an das KenFM-Team.   
Herr Lederer hat mit seinen Einwänden gegen die Preisverleihung im Babylon der LINKEN großen Schaden zugefügt.
Er hat mit der Verhinderung der Verleihung eines wohlgemerkt nach Karl Marx benannten Preises viele Wählerinnen und Wähler der LINKEN abgeschreckt.
Für die AfD ist die Absage die perfekte Vorlage ihre Propaganda vom Linksfaschismus zu verbreiten.
Und für zynische Journalisten ist diese Entscheidung wieder ein Anreiz über LINKE Selbstzerfleischung zu berichten.
Ich hoffe, dass Herr Lederer sich der Bedeutung des Artikels 5 unseres Grundgesetzes noch bewusst wird, und seine Entscheidung zurückzieht.
Ich bin außerordentlich erfreut, dass du dich gegen diesen Wahnsinn des Herrn Lederer stellst.
Diesbezüglich möchte ich meine vollste Unterstützung für deinen Einsatz mit meiner Unterschrift bekunden.
Vielen Dank und ein herzliches Glück Auf aus dem Erzgebirge vom LINKEN-Unterstützer
Marco Dietrich

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Dank, Unterschrift und Grüße – Rolf Becker, ver.di OVV Hamburg

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Teile der Linken wachen auf und machen den Mund auf. Einige sind leider immer noch zu verzagt, andere zu feige oder unterwerfen sich dem Kontaktschuld-Komplex und seinen perfiden Machenschaften.
Dank an die Mutigen!
Entfernt die rechten Denunzianten und Parteienspalter aus Eurer Partei!
Der Rücktritt Lederers ist maximal überfällig. Er hat in einer linken Partei nichts verloren. Mit solchen Figuren erledigt sich die Partei von selbst.
Lederer ist NATO-Enthusiast, damit Kriegsförderer und Opportunist, sonst gar nichts. Die Machenschaften Klaus Lederers, um eine Ehrung Ken Jebsens im BABYLON zu verhindern, können sie unten lesen, ferner auf:
http://www.nrhz.de/flyer/
https://www.rubikon.news/artikel/wenn-bucklinge-auf-aufrechte-kampfer-machen
https://www.rubikon.news/artikel/rufmord
https://www.rubikon.news/artikel/wem-gehort-die-demokratie
https://www.rubikon.news/artikel/kultursenator-zieht-rufmord-vom-leder
https://www.rubikon.news/artikel/reaktionare-idiotie
https://www.rubikon.news/artikel/pseudolinke-neocons
https://www.rubikon.news/artikel/wie-bist-du-eigentlich-links-geworden
https://www.rubikon.news/artikel/torhuter-der-einzig-moglichen-ordnung

Eine Strafanzeige gegen Lederer wg. Volksverhetzung und/oder übler Nachrede aufgrund seines peinlichen Facebook-Eintrages wird vorbereitet.
Bitte an Eure Listen weiter leiten.
Ullrich Mies

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Ich war sehr positiv überrascht, als ich auf Ihre Unterschriften-/Kommentar-Aktion gestoßen bin.
Es ist unglaublich, wie ein „Kultur“-Senator hier offensichtlich glaubt, seine Macht missbrauchen zu können.
Der Verdacht der Erpressung drängt sich außerdem geradezu auf. Ob man Ken Jebsen nun mag oder nicht, ist dabei eigentlich schon zweitrangig. Ich persönlich finde es unglaublich, dass ausgerechnet ein Linkspolitiker haltlose, geradezu lächerliche (und außerdem rechtlich entkräftete) Anschuldigungen gegen einen Journalisten unreflektiert nachplappert, der in beispielhafter Art und Weise für den Frieden kämpft  und unermüdlich Kritikern des vorherrschenden Systems eine Bühne gibt.
Markus Segschneider

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Ich schäme mich für diesen Kultursenator! Danke für Eure Initiative.
Sigrid Melanchthon

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Links blicken und rechts abbiegen - das ist die Berliner LINKE, das ist Klaus Lederer!

Christa Weber & Christof Herzog
Weber-Herzog-Musiktheater
weber-herzog@freenet.de

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Ich bin ebenfalls empört über den Umgang mit Ken Jebsen

Gert Tautenhahn

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Danke für Eure Initiative.

Ich schrieb Herrn Klaus Lederer das: 

>Die Linke dieses Landes hat vielerlei Diffamierung und Verfolgung erfahren. ... Ich kenne auch Kommunisten, die unter dem verfassungswidrig zustande gekommenen KPD-Verbot litten, teils nachdem sie Verfolgung durch die Nazis überstanden hatten. …

Max Reimann sagte bei der Unterzeichnung des Grundgesetzes, dass seine Partei, die KPD, gegen das Dokument der Teilung Deutschlands sei, dass aber die Zeit komme, da die Kommunisten das Grundgesetz gegen die verteidigen, die es beschlossen haben.

Ich beteilige mich an dem Engagement der Verteidigung der Grundrechte seit den Protesten gegen den Notstandsstaat und gegen die Berufsverbote, später gegen die Volkszählung mit ihren Verletzungen der Privatsphäre,…

Dass nun ausgerechnet ein LINKER der Reaktion in die Hände spielt und eine nicht-verfassungs-widrige Veranstaltung in Räumlichkeiten, die vom staatlichen Verantwortungsbereich, für den er zuständig ist, nicht stattfinden lassen will, zeugt von bedenklicher Blindheit gegenüber den Gefahren. Soeben hat das Kasseler Verwaltungsgericht in einem Urteil in der Nachfolge der Berufsverbote antikapitalistische Positionen als gegen die Verfassung stehend eingestuft. In der Zeit eines Roll-back in der Nachfolge auch der G20-Ereignisse, in denen „Linksextremismus“ per se auch von Regierungspolitikern kriminalisiert wird, eine Veranstaltung zu verbieten, weil jemand ‚auf dem Jahrmarkt der Verschwörungsgläubigen‘ handele im Zentrum steht, ist aus demokratischen Gründen inakzeptabel. Der ursprünglich vom CIA in die Öffentlichkeit eingebrachte Begriff der Verschwörungstheorie (>http://www.jfklancer.com/CIA.html) bezieht sich mitnichten in jedem Fall auf fasche Positionen, dann nämlich nicht, wenn jemand Verschwörern ihr Handeln vorwirft. Abzulehnen sind nicht-valide Theorien. Diese stehen allzuoft für bewusste Manipulation. Ken Jebsen, um den es hier geht, ist beweisbar kein Antisemit, auch wenn der Gegner des Pazifismus und damit der Friedensbewegung Henryk M. Broder dies behauptete. Er ist kein Marxist, das kann kein Argument für einen Akt gegen die >Freie Meinungsäußerung< sein.

Wer kein Marxist ist, ist leicht anfällig dafür, in persönlichen Verschwörungen das Übel zu sehen, das von der Wurzel her im System seinen Ursprung hat. Das als Grund für das Handeln gegen die Veranstaltung im Babylon am 14.12. zu nehmen, ist aus demokratischen Gründen wie dargelegt inakzeptabel und für einen Linken, der aus einer sei Karl Marxens Zeiten verfolgten Bewegung kommt, unverantwortlich, weil es ein weiterer Dammbruch zumal in einer Zeit ist, in der Max Reimanns Worte neue Aktualität bekommen. Bitte sorgen Sie für die Einhaltung der Demokratie.<

Bernhard Trautvetter

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Ich unterschreibe FÜR Gedankenfreiheit und gegen haltlose Diffamierung. Gerade DIE LINKE sollte dafür einstehen.
Wer suchet, der findet - es scheitert großteils am Willen.
Jeder kann, wenn er oder sie will, wissender werden - zu viele entscheiden sich für den scheinbar bequemeren Weg des Glaubens von Behauptungen und führen diese fort.

Drei gut recherchierte Artikel:

02.02.2016, Ken Jebsen: Antisemit oder Friedensaktivist?
»Wie sicherlich meinen Ausführungen zu entnehmen ist, konnte ich keine im geringsten antisemitisch orientierten Aussagen finden, mit der Ausnahme eines Zitats eines dritten, welches Jebsen selbst ablehnte. In meinen Augen war eher das Gegenteil der Fall. Jebsen will nicht die ethnische Herkunft, die politische Gesinnung oder Religion der Menschen sehen, sondern nur den Menschen an sich. Er steht nicht für Hass und Krieg ein, sondern für ein friedliches Miteinander, von der lokalen Gemeinschaft bis hin zur globalen Politik. Und dafür verdient dieser Mann, ungeachtet aller Vorwürfe gegen ihn und vorbehaltlich der Aufrichtigkeit seiner Aussagen, meinen größten Respekt.
Abschließend möchte ich nun jeden Leser dieses Artikels dazu einladen und aufrufen, die Faktenlage auf sich wirken zu lassen, selbst zu recherchieren und sich, unvoreingenommen und unbeeinflusst durch mich oder andere, selbst eine Meinung zu bilden.« http://mirahoward.de/post/138545368695/ken-jebsen-antisemit-oder-friedensaktivist

02.12.2016, Die unwahrscheinliche Unperson Ken Jebsen (mit Nachtrag)
»Als mich Ken Jebsen im Frühjahr zu einem Interview über das Thema meines Buches „Die Abschaffung des Bargelds und die Folgen“ einlud, riet mir mein Buchverlag trotz der großen Reichweite des Videoportals KenFM ab. Damit würde ich meiner Positionierung als Autor schaden. Auch ein bekannter investigativer Journalist war sehr skeptisch und riet ab. Jebsen sei ein Verschwörungstheoretiker mit Hang zu durchgeknallten Theorien, wie der Chemtrail-Verschwörung. Ich schaute mir die Website von KenFM, einige Texte und Videos an, und was man auf die Schnelle so im Internet über Ken Jebsen lesen kann. Ich fand nichts, was unseriös auf mich wirkte, dafür sehr viel, was darauf hindeutete, dass hier ein unbequemer Zeitgenosse gezielt und kampagnenhaft diskreditiert werden sollte.« http://norberthaering.de/de/27-german/news/724-ken-jebsen#weiterlesen

14.07.2017, Verschwörungstheorien und „gutes Bildungsfernsehen“: das kontroverse YouTube-Phänomen KenFM
»Doch selbst öffentliche Personen wie Ken Jebsen, die zuweilen unprofessionell sind und Blödsinn erzählen, haben es nicht verdient, diffamiert zu werden. Zumal dann nicht, wenn die Diffamierung so gravierend ist wie im Fall von Jebsen, der als Antisemit verschrien ist. Ein Vorwurf, der einer genaueren Betrachtung nicht standhält.
Die Unterstellung existiert seit Jebsens „krudem Geblubber“ über den Holocaust. Der Kernsatz der digitalen Kommunikation mit dem Hörer fiel laut Ken Jebsen nicht – wie allgemein kolportiert – in einer Mail, sondern am Ende eines sehr langen Chats. Der Satz lautete: „Sie müssen mir nicht den Holocaust erklären, ich weiß, wer ihn als PR erfunden hat.“ Aus dem Kontext gerissen, und so wurde und wird er medial meist transportiert, klingt der Satz wie die klassische Holocaustleugnung. Im Zusammenhang aber sieht alles ganz anders aus.
Im Anschluss nämlich schreibt Jebsen, dass sich Joseph Goebbels in den Büchern von Edward L. Bernays, dem Vater der Public Relations, die Anleitung dafür holte, wie er dem deutschen Volk die antijüdische Propaganda am besten verkaufte. Jebsen vorzuwerfen, sich und im speziellen seine Sprache nicht im Griff zu haben, wäre völlig korrekt. Ihn aber auf Basis der genannten Äußerungen zum Antisemiten und Holocaustleugner zu erklären, ist fragwürdig.«
http://meedia.de/2017/07/14/verschwoerungstheorien-und-gutes-bildungsfernsehen-das-kontroverse-youtube-phaenomen-kenfm/

Marc Frydetzki

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Ich unterstütze Ihren Aufruf. Danke!
Sabine Kruse, Lübeck

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Ich möchte eure Erklärung unterstützen. Außerdem hatte ich - nach wie vor Mitglied der Linken - am 16.11. eine persönliche Mail an den Kultusenator geschrieben:

"Sehr geehrter Herr Kultursenator Lederer,
so schafft man Demokratieverdrossenheit. Ich weiß nicht, wer Sie beraten hat, jedenfalls hat er alle argumentativen Kalauer ausgegraben und mit giftigen demagogischen Pfeilen auch den letzten Glauben an Die Linke zerschossen - ich bin übrigens Parteigenosse. Aufklärung, Meinungsfreiheit, Pressefreiheit, Streitkultur - egal, welche Begriffe, die zu den Fundamenten des demokratischen Gemeinwesens gehören, Sie wählen, Sie führen sie ad absurdum und tragen dazu bei, diese Fundamente zu zertrümmern.
Man muss kein Fan von Ken Jebsen sein und kann ihm gegenüber kritische Haltung haben - aber ihn diskursiv auszugrenzen, ja fast rufmordartig gegen ihn zu agieren, lässt mich fremdschämen. Wir alle soltlen froh sein, dass es Leute wie ihn gibt, die Gedanken gegen den Strich bürsten und uns zwingen, auch mal nicht nur zustimmend alles abzunicken, was so geplappert wird, sondern häufiger nachzudenken, unsere eigenen Positionen überlegter und fundierter zu begründen. KJ provoziert, aber auch diese Provokationen brauchen wir im demokratischen Dikurs.
Zeigen Sie Rückgrast, den "aufrechten Gang" (Ernst Bloch), heben Sie das Verbot auf und sagen Sie ein Grußwort bei der Preisverleihung. Das wäre menschliche und politissche Größe.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. Günter Rexilius."

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Herr Lederer,
ich trage weder einen Aluhut noch bin ich ein Israelhasser.
Ich möchte auch nicht in eine Schublade mit diesen gesteckt werden, nur weil ich von meiner Freiheit nämlich der freien Meinungsbildung, Gebrauch mache.
Ihr Posting war gelinde gesagt, ein Griff ins Klo.
Mit freundlichen Grüßen
David Lender

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Ich unterstütze den Aufruf aus tiefer Überzeugung.
Als Wähler der Linken empfinde ich das Handeln von Herrn Lederer unter aller Kanone. Sollten sich solche Haltungen in der Linken durchsetzen, wird die Partei für viele Menschen in Deutschland, wie auch für mich unwählbar. Wer braucht ein Bündnis 90/ Die Grünen 2.0? Meiner Meinung nach hat Herr Lederer der Linken großen Schaden zugefügt.. Ich habe lange Zeit nach der Wende gebraucht, Meinungsvielfalt zu akzeptieren und positiv zu bewerten. Dass nun von der Seite eines sich als links bezeichnenden Politikers ein Angriff auf die Meinungsfreiheit stattfindet, ist inakzeptabel.
Stefan Lippert

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Wer bei der letzten Bundestagswahl gehofft hatte, dass die Partei Die Linke eine Alternative zu den etablierten "bürgerlichen" Pateien sei, der muß feststellen, daß sobald die Herrschaften am Trog sitzen, kein Unterschied besteht. Siehe Lederer, Ramelow usw.
Der Protest gegen die Handlungsweise des Herrn Lederer, den ich hiermit voll unterstütze,ist sicher dringend erforderlich, helfen wird's erfahrungsgemäß kaum.
Bernd A. Willeke

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Der Vorgang um die Preisverleihung an Ken Jebsen im dafür vorgesehenen Babylonkino und die diesbezügliche Zensur stimmt nicht nur traurig, sondern macht enorm wütend. Ich finde es entsetzlich, was hier von Seiten eines sich als freiheitlich wähnenden und dann noch linken Kultursenators der sich frei gebenden Stadt Berlin für ein Zensurtanz veranstaltet wird. Der Vorgang erinnert mich als Historiker deutlich an die Dreißiger Jahre. Ich kann nur sagen, wenn hierzu nochmals ein für kurze Zeit wiedererwachender Kurt Tucholsky sich äußern könnte, so würde er sagen: „Habt ihr denn gar nichts begriffen!“ Für mich ist übrigens Ken Jebsen nicht einmal umstritten, selbst diese Bezeichnung ist schon eine Art der Diffamierung, welche er nicht nur nicht verdient hat, sondern welche ihm in keiner Weise gerecht wird! Ken Jebsen ist für mich kein neuer Guru, und das will er übrigens auch keinesfalls sein (!!), aber er ist für mich eine Lichtgestalt in der deutschen und mittlerweile auch in der internationalen Medienlandschaft. Außerdem ist er Teil einer sehr redlichen und ehrlichen Friedensbewegung, die endlich ernst machen möchte, und dies auf dem Hintergrund äußerst fundierter Hintergrundanalysen, welche heute mehr denn je, zum Glück, für jedermann zugänglich und damit nachzulesen sind. Ist es das, was stört? Außerdem, und dem wird viel zu wenig Rechnung getragen, lässt Ken Jebsen neben seinen eigenen Kommentaren doch nur von ihm und seiner Redaktion ausgesuchte Leute sprechen bzw. zu Wort kommen, und zwar richtig qualifizierte scharfe Denker, und das in einer Ausführlichkeit, wie dies schon längst unsere „Qualitätsmedien“ liefern müssten und dies schon längst nicht mehr tun, geschweige denn je getan haben, außer heute noch in Satireform. Was macht denn eigentlich Ken Jebsen, was so gefährlich ist? Er wirbt für eine bitter nötige Aufklärung 2.0, er spuckt in die Suppe, besonders den Mächtigen, und er wirbt für eine gerechte und nachhaltige Wirtschaft und Gesellschaft, wobei das schon zu viel wäre, denn dann wäre er eine neue Leitfigur, die er nicht sein will; letztlich hat sein Journalismus etwas damit zu tun, für mich zumindest, sich zum Mitgestalter, zum „Macher“ zu entpuppen, dies im wahrsten Sinne des Wortes eines Kokons. Die Zeit ist reif dafür und bitter nötig! Ist dagegen etwas einzuwenden? Wenn ja, dann mögen alle, die solche Einwände haben, diese ehrlich deklarieren und versuchen, ausschließlich in der Sache zu argumentieren. Nicht Ken Jebsen ist gefährlich, verschwörerisch, antisemitisch, antiamerikanisch oder weiß der Kuckuck was, sondern er und mit ihm ganz andere Leuchtgestalten, die sich immer mehr auftun (das ist es ja letztlich, was stört), regen zum Denken an, und zum Handeln, was mehr als berechtigt ist. Dass hierbei niemals zu Gewalt aufgerufen wird, sollte doch jeden Skeptiker und Kritiker mehr als nachdenklich stimmen, also auch hier sind wieder keine Sachargumente vorhanden. Empört euch! und ziviler Ungehorsam in der Sache sind übrigens durchaus keine verwerflichen Mittel, um gegen Ungerechtigkeit und korrupte Machenschaften vorzugehen.
Der Druck auf das Babylonkino mag so hoch liegen, wie er nun sein mag, dennoch gibt es in der Regel für jeden Druckbehälter ein Druckventil, wie dieses nun genutzt wird, liegt im Ermessen der Geschäftsführung, ich für meinen Teil kann nur sagen, die Pille wäre bitter, wenn das Druckventil auf Kosten der Presse- und Meinungsfreiheit abgelassen würde.
Ulrich Wortberg

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Die Raumverweigerung fuer die Ehrung von Ken Jebsen ist reine Zensur und darf nicht durchgehen! Die Argumentation von Lederer ist typisch fuer diesen rechten "Linken", der die koloniale Eroberungs- und Unterdrueckungspolitik Israels offenbar gut findet und Kritik daran mit absurden Verfälschungen zurueckweist.
Hermann Dierkes, frueheres Ratsmitglied der Stadt Duisburg

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Herzlichen Dank für ihren Einsatz für die Meinungsfreiheit!
Da Sie das von INNERHALB der Linken tun, ist mir das außerordentlich wichtig.
Ich schließe mich gerne mit einem Kommentar an:

Wenn das Kino selbst Ken Jebsen nicht genommen hätte, wäre das in Ordnung gewesen. Wenn Politiker VON AUßEN ins Programm hineinreden, STINKT die Sache. Sie reden ja auch nicht in das Filmprogramm hinein. Außerdem wäre der Raum nicht ÖFFENTLICH SUBVENTIONIERT gewesen, sondern GEMIETET.
Anders als Minderheiten-, Völker usw. diskriminierende und zu Gewalt aufrufende Positionen sind "Aluhutfraktion" - und "Verschwörungstheoretiker" - keine verfassungsrechtlich relevanten Ausschlussgründe.
Wobei ich überhaupt nicht verstehen kann, dass (nach SNOWDEN !!!)  "Verschwörungstheoretiker" zu sein heute noch immer als ANRÜCHIG gilt!
Durch Jebsens Arbeit werden nicht Minderheiten bedroht und Völker diskriminiert, sondern es wird die Arbeit der Regierenden kritisiert! - Und SOLCHE Arbeit ist verfassungsrechtlich ABSOLUT geschützt. Ein guter Politiker DEBATTIERT gegen "Verschwörungstheoretiker" (wenn sie denn welche sind) und sorgt dafür, dass die wirklichen Tatsachen auf den Tisch kommen, aber geht nicht willkürlich ADMINISTRATIV gegen seine Kritiker vor. Genau so wenig, wie ein Chirurg einen Menschen, der ihm nicht passt, schlecht operiert.
Lederer hat die ihm zugewachsene Macht hier grundsätzlich FEHLVERWENDET.
Wenn wir nicht VON UNSEREN POLITIKERN fordern können sollten, die sog. "freiheitlich demokratische Grundordnung" zu achten - von wem dann?

Einen weiteren Kommentar, auf dem auch auf IHREN Einsatz hingewiesen ist, habe ich in meinem Blog geschrieben:
http://grundrechte-brandbrief.de/BUKA-berichte-ereignisse-2017.htm#2017-11-19
Ralph Boes, Hartz-IV-Widerstand

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Im Internet habe ich die Diskussionen um die Preisverleihung des Karls-Preises für engagierte Literatur und Publizistik an Ken Jebsen verfolgt.
Nachdem ich mich näher mit dem Thema beschäftigt habe, kann ich beim besten Willen nicht verstehen, warum die Preisverleihung nicht im Kino Babylon in Berlin stattfinden kann. Bei meiner Suche nach Gründen für diese mögliche Entscheidung, bin ich auf nichts gestoßen, was eine solche Absage rechtfertigen würde.
Herrn Jebsen mit Verschwörungstheorien oder Rassismus in Verbindung zu bringen, kann ich nicht nachvollziehen.
Die Erfahrung, die ich bisher mit KenFM und Herrn Jebsen gemacht habe, ist lediglich, dass dem Leser nicht immer das vorherrschende  regierungskonforme Narrativ auf die Nase gedrückt wird, wie es des öfteren in den sogenannten "Leitmedien" der Fall ist.
KenFM bemüht sich vielmehr eine unabhängige und differenzierte Meinungsbildung der Bürger möglich zu machen und trägt damit zu einer funktionierenden Demokratie bei. Die Demokratie lebt von unterschiedlichen Darstellungen und Meinungen, weshalb "alternative" Medien wie KenFM von unschätzbarem Wert für sie sind. Nur weil bestimmten Personen wie Herrn Lederer, die dort verbreiteten Ansichten nicht in den Kram passen, rechtfertigt dies in keiner Weise die Absage dieser Veranstaltung.
Die Meinungs- und Pressefreiheit muss hier gewahrt bleiben!!
Daher fordere ich, dass die Verleihung des Karls-Preises an Herrn Jebsen für engagierte Literatur und Publizistik im Kino Babylon stattfinden darf!
Marius Schäfer, ein empörter Bürger

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Die Verleihung muss stattfinden!!!!!!!!!!!!!!
Markus Brandt, Steinmetzbetrieb

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Das Verhalten des Berliner Kultursenators Lederer halte ich für einen riesigen Skandal. Das geht gar nicht. Das ist Zensur. Der Mann ist in der Partei die Linke. Wo bleiben die Kräfte innerhalb der Linke die solch eine Zensur verhindern und den Rückritt von Herren Lederer fordern und einleiten. (Ich habe eine) Mail (…) am 15.11.2017 an die Linksfraktion gesendet aber leider noch keine Antwort erhalten. So ein Verhalten geht nicht man vermutet das immer bei den "Rechten" aber nein die Linke betreibt ZENSUR. Ich hoffe doch sehr, dass Sie in Ihrer Partei etwas bewirken können. So seid ihr für mich nicht mehr wählbar.
W. Hennes

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Ich unterstütze den Aufruf „EMPÖRT EUCH!“ Ein solches Handeln von Herrn Lederer darf nicht toleriert werden!
Christian Luz, Biberach

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Hallo Herr Lederer,
bitte weisen Sie uns eine einzige stichhaltige Stelle im überaus umfangreichen Output von Ken Jebsen nach, an der er unzweifelhaft
- anti-israelisch
- anti-semitisch
- rechts oder
- verschwörungstheoretisch
auftritt, wobei hier wirklich "anti" gemeint ist, also "radikal", "unversöhnlich", "hasserfüllt", so wie Sie selbst es verwenden, jedoch nicht im Sinne von "kritisch", so wie es nach Recht und Gesetz jedem zusteht.
Da ich weiß, dass Ihnen das ganz sicher nicht gelingen wird, bitte ich Sie wohl besser gleich darum, sich doch mal zumindest an die große Tradition ihrer (ausweislich Ihrer Parteizugehörigkeit) eigenen politischen Ausrichtung zu halten, repräsentiert u.a. durch Rosa Luxemburg und deren Haltung zur Freiheit der Andersdenkenden.
Was Sie als "Wahnsinn" bezeichnen ist doch möglicherweise einfach nur "Angst" (sind Sie einem Ken Jebsen gewachsen?), und das wäre einem Senator nun wirklich unwürdig.
Im übrigen heißt "Senator" eben nicht "Diktator", auch wenn es sich reimt.
Machen Sie bitte Ihren Job richtig und arbeiten Sie FÜR, nicht GEGEN eine Kultur der Freiheit.
Vielen Dank!
Matthias Ristow

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Ich bin empört über Ihren Zensuraufruf ggü. Ken Jebsen; einem der ehrlichsten Journalisten überhaupt in einer Zeit, in der keiner der Politikdarsteller (dazu zähle ich Sie auch) nicht in der Lage sind zu regieren, sondern nur zu GIEREN ....
Gott sieht alles, Herr Gehrcke und ich würde an Ihrer statt nochmal gründlichst in mich gehen, wäre ich an Ihrer Stelle. Es ist immer Zeit, umzukehren.
Ich bete für Sie, werde aber auch nicht meinen Mund hierüber halten, was ich von Ihrem Gebahren halte ....
Und bitte hören Sie auf mit Ihrem Doppeldenk und alles herumzudrehen, wie es Ihnen gerade mal so in den Sinn passt. Haben Sie überhaupt etwas gelernt aus der Weltgeschichte ? Ihren Aussagen zufolge wohl eher nicht.
S.C. Veltman

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Als begeisterter KenFM-Fan war ich sehr erstaunt über die Argumente des Kultur-Senators Lederer. Noch erstaunter war ich zu erfahren, daß er  Der Linken angehört. Das ist ja schon ganz schön link, sich der  Mainstream-Meinung anzuhängen, Ken Jebsen in die antisemitische Ecke zu drücken, diese Behauptungen sind erstunken und erlogen!
Als Kultursenator sollte er Kultur fördern. Und wenn ein Institut einen renommierten Preis vergibt, um das Bemühen um die europäische Einigung zu würdigen, MUSS er es als gelebte Kultur des demokratischen Diskurses akzeptieren und fördern, darf sich nicht einmischen. Das grenzt mehr als haarscharf an Totalitarismus!
Das, was dieser Kulturverbrecher Lederer  Ken Jebsen vorwirft, vollzieht er im vollen Bewusstsein oder voll verblödet selbst!
Das dürfen wir uns nicht gefallen lassen.
Arne Neumann

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Auch ich empört über diese Lobbyisten Marke Lederer. Maßlose Heuchler.
Izzeddin Musa

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Mein Kommentar zu dem Thema:
„Ich kann nicht soviel essen wie ich kotzen möchte.“
Bitte an Herrn Lederer weiterleiten.
Farzad

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Hallo, hallo ist dort Die Irrenanstalt....
Ich möchte mit Euch gegen diese Zensur protestieren.
Mit solidarischen Grüßen
Herbert Werner

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Ken Jebsen und KenFM haben Politik für mich wieder interessant gemacht. Hier werden Themen besprochen die im TV nur verkürzt und ohne Hintergründe dargestellt werden. Auch komplizierten Fragen der Weltpolitik wird versucht auf den Grund zu gehen und das auf eine unterhaltsame und seriöse Weise. Wer Vorwürfe wie Herr Lederer tätigt, Herr Jebsen sei rechts, antisemitisch, Israelhasser oder Verschwörungstheoretiker hat wahrscheinlich nicht eine seiner Sendungen auf KenFM bis zum Ende gesehen. Da Herr Lederer mit seiner Einschätzung aus meiner Sicht völlig daneben liegt, möchte ich mich hiermit gegen das Verbot der Preisverleihung im Babylon aussprechen.
Daniel

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Auch ich möchte mich dem Protest gegen diese unverhältnismäßige Zensur anschließen. Es ist schon beschämend, dass ausgerechnet ein linker Politiker sich in das Fahrwasser eines Herrn Maas oder de Maizière begibt. Läuft dies nicht schon fasst unter parteischädigendes Verhalten? Es läuft inzwischen einiges schief bei den Linken. Mir fällt spontan ein Herr Stefan Liebich als Mitglied der Atlantik-Brücke ein. Der passender Weise nicht die Abschaffung, sondern eine Reform der NATO befürwortet. Auch Auslandseinsätze der Bundeswehr hält er für nötig. Dies steht konträr zu der Partei die ich gewählt habe. Sind solche Personen nicht in der falschen Partei? Mich hat auch der Umgang der Linkspartei mit der Entlassung Andrej Holms wegen seiner Stasi-Mitgliedschaft befremdet. Ich hätte mir mehr Rückhalt durch die Linke für Ihn gewünscht. Wie alle wissen, und wer nicht kann dies nachlesen, gab es bis weit in die 80iger Jahre viele Nazis in der Bundesregierung. Und deren Parteien haben nicht für eine schnelle Entlassung gesorgt. Und dies waren teilweiße Massenmörder. Gleiches gilt für die Bundessprecherin der Linksjugend Sarah Rambatz. Auch sie wurde schnell fallen gelassen. Ein gewisser Herr Seehofer ließ 2013 verlautbaren: „Wir werden uns gegen Zuwanderung in deutsche Sozialsysteme wehren - bis zur letzten Patrone“. Er ist immer (noch) Parteivorsitzender! Nur mal als Beispiel, wie andere Parteien mit Mitgliedern umgehen, die viel verachtenswertere Dinge gesagt oder getan haben. Beim Sozial- und Stellenabbau und Verkauf landeseigener Wohnungen in Berlin sowie der Autobahnprivatisierung will ich jetzt nicht ins Detail gehen. Ist eh vorbei. Doch ich muss fragen: Ist die aktuelle Schulprivatisierung in Berlin wieder mit Beteiligung der Linken, wirklich gut überlegt? Wo soll dies hinführen? Ich hoffe die Linke schafft es, der von außen aufgedrückten, inneren Spaltung schnellst möglich etwas entgegen zu setzen! Letztendlich ist alles was ich aufgezählt habe empörend und existenzgefährdend für die Linke!
Ingo Kaufmann

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Ich bin empört! Ein Linker, der Andersdenkenden den Mund verbieten will, der Druck gegen einen Veranstalter ausübt über die finanzielle Bedrohung! Ich unterschreibe euren Protest!
Martina Kaldek

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Danke für diese Protest-Plattform!
Wie soll bei einem derartigen Umgang mit kritischen Stimmen wie der von KenJebsen eine demokratische Gesellschaft aufgebaut werden? Waren die Linken nicht mit einem derartigen Anspruch einmal angetreten? Oder sollte es nicht ursprünglich sogar Sozialismus werden - ein besserer, als der in der DDR damals natürlich?
Und nun dies: Eine kaum verhüllte Variante von Zensur, begründet mit plattesten Pauschalverurteilungen in unsachlichster Form gegen Ken Jebsen, der sich um breite und demokratische Information im Internet sehr verdient gemacht hat. Und der Zuspruch, den er erfährt, zeigt, wie sehr solche Informationen erwünscht sind und gebraucht werden.
Ich hoffe, dass die Partei "Die Linke" sich klar gegen diese Attacke des Kultursenators stellt! Christina Lipps, Baden-Baden

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Ich unterstütze den Protest gegen die Zensur.
Vielen Dank für Eure Initiative.
Daniela Gulda

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Ich habe zum zweiten Mal in meinem Leben gewählt, dieses Mal die Linke (gab es 1969 nicht). Mit viel Bauchschmerzen. Ich wollte vor allem ein Zeichen gegen die AfD setzen.
Seit ca. 1 Jahr (meiner Verrentung) habe ich etwas mehr Zeit und lese Kenfm.de. Bitte bestellen Sie Herrn Lederer und all seinen Gesinnungs"genossen" das Folgende:

"Ich habe keinerlei Antisemitismus bei Herrn Jebsen feststellen können. Auch ganz generell keinerlei Hass, im Gegenteil, er ist ein Friedensaktivist.
Natürlich bin ich nicht immer seiner Meinung, ja und? Garantiert kennen Sie den Spruch von Rosa Luxemburg bezüglich der Freiheit der Andersdenkenden dazu.
Das Wort "Verschwörungstheorie" ist eine Erfindung des CIA, wer es benutzt, macht sich eher verdächtig, als der, damit bezeichnet wird.
Da Sie ein politischer Mensch sind, wissen Sie, was Sie mit Ihrem Verbot und Ihren Beschuldigungen anrichten. Ich finde Ihr Vorgehensweise absolut verachtenswert!
Ich sehe nur einen positiven Aspekt bei Ihrem Vorgehen, Sie werden das Gegenteil erreichen und dazu werde ich beitragen."

hj_allemann

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Liebe Initiatoren,
anbei unser Schreiben an K. Lederer zur Veröffentlichung.

Sehr geehrter Herr Lederer,
wir sind Wähler der Linkspartei seit Anfang der 90er Jahre wegen ihres konsequenten Antikriegskurses.
Dass Sie als gut ausgebildeter Jurist und Politiker auf Verleumdungskampagnen gegenüber Ken Jebsen hereinfallen, darüber sind wir sehr erschrocken.
Ihre Wortwahl entlarvt Sie als Anhänger einer politischen Strömung, die als die „neue Inquisition“ bezeichnet wird und mit nicht bewiesenen Anschuldigungen argumentiert.
Sie hat seit 2014 bestimmte Aufgaben im gesellschaftspolitischen Bereich der Bundesrepublik, besonders in der Friedensbewegung, zu erfüllen, nämlich zu disziplinieren mit Hilfe von politischem Gesinnungsterror.
Sehr klar wird das in folgendem Zitat ausgedrückt:
„Ist Ihnen, Herr Lederer, noch nicht aufgefallen, dass alle Kritiker des militaristischen Kurses der deutschen Regierung, der EU und der US-geführten NATO mit den 'Stempeln' "verschwörungstheoretisch",  "Querfront", "antisemitisch", "Alu-Hüte" etc. mundtot gemacht werden sollen?“
Wie kommt es, dass Sie in Ihren Stellungnahmen genau diese Begriffe verwenden?
Dass in zahlreichen Organisationen und Strukturen Leute anzutreffen sind, die sich ebenfalls auf diese Weise lächerlich machen?
Ihr Leitspruch, veröffentlicht auf Ihrer Internetseite, ist „solidarisch, gerecht und friedlich“. Wofür stehen Sie wirklich?
Gehen Sie nochmal mit sich zu Rate. Nehmen Sie Abstand von Zensur und lassen die Veranstaltung wie geplant stattfinden -  ohne Beeinträchtigung des Veranstaltungsortes und des Betreibers.
Mit sehr besorgten Grüßen

Uta und Eduard Mader

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Ich empöre mich!
Ich bin empört!
Anneliese Jung

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Statt die üblichen Hau drauf!-Keulen zu schwingen, hätte Klaus Lederer besser mal über den Tellerrand geguckt, was der Ken Jebsen real leistet: z.B. sein umfassendes Interview mit der Syrien-Expertin Karin Leukefeld z.B. hat für mich mehr Informationsgehalt gehabt als all die vorgestanzten angeblich neutralen Verlautbarungen der etablierten Medien. Wenn das "Querfront" oder so etwas sein soll, dann - wie man hier im Rheinland sagt - "drop jedrisse!" Meine Unterschrift für den Querdenker Ken Jebsen.
Und dem Uli Gellermann danke dafür, daß er auf einen groben Klotz dann auch mal einen groben Keil draufsetzt.
Volker Rohde, Bonn

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Nicht jeder der die israelische Politik kritisiert ist gleich Antisemit, und  dem gehört der Mund verboten und muss verbannt werden! Vielleicht durch einen "angeblichen Unfall" gleich aus dem Weg räumen. Möllemann musste auch dran glauben.
Amira Atalay

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Diese Zensur ist absolut antidemokratisch entspricht nicht den Werten, für die sich Rosa Luxemburg eingesetzt hat.
Michael, 19 Jahre alt

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Herr Lederer fügt dem Patriotismus und der Linkspartei gleichermaßen Schaden zu!!
Hubert Senf

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Ganz herzlichen Dank an Euch Drei für diese Initiative, die wir sehr gerne unterstützen und auch verbreiten!
Klaus Lederer hat all jenen einen Bärendienst erwiesen, die sich in linken Kreisen und in der Friedensbewegung nun schon seit mehreren Jahren als Gesinnungspolizei aufspielen, sich in abgehobener Weise als Instanz der Zensur und Inquisition aufführen und in McCarthy style Menschen, die sich gegen Krieg und Lüge engagieren, diffamieren und der Kontaktschuld bezichtigen. Diese Methoden haben schon genug Unheil vor allem in der Friedensbewegung angerichtet. Die Reaktionen auf das was sich K. Lederer geleistet hat zeigen, dass für immer mehr Leute das Maß voll ist.
Doris und George Pumphrey

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Vielen Dank für Ihren Aufruf gegen diese Missetat des Herrn Klaus Lederer . Mir fällt da ein Zitat von Hanna Arendt ein:
"Was Sie verstört, ist, dass meine Argumente und Herangehensweise sich von dem unterscheiden, was Sie gewohnt sind: mit andren Worten: das Ärgerliche ist, dass ich unabhängig bin. Damit meine ich einerseits, dass ich zu keiner Organisation gehöre und immer nur für mich selbst rede, und andererseits, dass ich großes Vertrauen habe in Lessings Selbstdenken, für das meiner Meinung nach keine Ideologie, keine öffentliche Meinung und keine Überzeugung ein Ersatz sein kann."
Ken Jebsen ist ein Selbstdenker und das passt wohl Herrn Lederer gar nicht!
Ich unterstütze Ihren Aufruf hiermit.
Michael Mathes

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Ich solidarisiere mich eindeutig für die Meinungsfreiheit im Sinne von Rosa Luxemburg und möchte sie zitieren mit einem Brief den ich vor 8 Jahren bereits auf meiner HP veröffentlichte "...die Büffelhaut ist sprichwörtlich an Dicke und Zähigkeit, und die war zerrissen. Die Tiere standen dann beim Abladen ganz still, erschöpft, und eins, das, welches blutete, schaute dabei vor sich hin mit einem Ausdruck in dem schwarzen Gesicht und den sanften Augen wie ein verweintes Kind. Es war direkt der Ausdruck eines Kindes, das hart bestraft worden ist und nicht weiß, wofür, weshalb, nicht weiß, wie es der Qual und der rohen Gewalt entgehen soll ... ich stand davor, und das Tier blickte mich an, mir rannten die Tränen herunter – es waren seine Tränen, man kann um den liebsten Bruder nicht schmerzlicher zucken, als ich in meiner Ohnmacht um dieses stille Leid zuckte. Wie weit, wie unerreichbar, verloren die freien saftigen grünen Weiden Rumäniens! Wie anders schien dort die Sonne, blies der Wind, wie anders waren die schönen Laute der Vögel oder das melodische Rufen der Hirten. Und hier - diese fremde schaurige Stadt, der dumpfe Stall, das ekelerregende muffige Heu mit faulem Stroh gemischt, die fremden furchtbaren Menschen, und - die Schläge, das Blut, das aus der frischen Wunde rinnt ... Oh, mein armer Büffel, mein armer, geliebter Bruder, wir stehen hier beide so ohnmächtig und stumpf und sind nur eins in Schmerz, in Ohnmacht, in Sehnsucht."

Wir stehen zusammen für Freiheit und Gerechtigkeit im Sinne des Friedens.
Michel Jacobi
www.karpaten-bueffel.eu

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Hiermit unterstütze ich Ihre Aktion zum Aufruf "Empört Euch" mit einer Unterschrift.
Ich möchte nicht, dass Meinungen, die vom "Mainstream" abweichen, unterdrückt werden.
Jonas Tögel

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Gerne unterschreibe ich den Protest. So weit sind wir schon, dass wir gegen Zensur Unterschriften sammeln. Besorge schon mal eine Druckerpresse für die Flyer, die wir demnächst im Keller drucken.
Ute Fürst

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Ich bin mehr als empört über die (…) Worte des Herrn Lederer.
Das ist eine Diffamierung gegen Ken Jebsen der hässlichsten und verleumderischsten Art, denn die Aussagen des Herrn Lederer entsprechen in keinster Weise den Tatsachen. Ich möchte nicht wiederholen, was die Gegner dieser Diffamierung bereits erwähnt haben, sondern schliesse mich deren  Empörung an! Die Arbeit von Herrn Jebsen entspricht genau dem Gegenteil dessen, was der Unwissende dort behauptet! Der Kultursenator sollte sich schämen und sich für seine Schandworte bei Ken Jebsen entschuldigen! Ken Jebsen hat diesen Preis in vollem Umfang durch seine Arbeit verdient und ich appelliere an die Geschäftsführung des Babylon, sich nicht von derartigen banalen und einfaltslosen Lügenhetzereien unter Druck setzen zu lassen, sondern mit Stolz die geplante Preisverleihung vollziehen zu lassen. Denn auf Ken Jebsen können wir alle stolz sein auch wenn wir nicht in allen Punkten mit ihm einer Meinung sind. Respekt wem Respekt gebührt, und Ken Jebsen gebührt Respekt!
Erna Vucaj, Reutlingen

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ich bin empört über diesen unglaublichen versuch der zensur an ken jebsen! unsere gesellschaft braucht menschen wie ihn!
othmar zobl, innsbruck, österreich

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Ich unterstütze den Protest und gebe meine Unterschrift gerne!
Karl Heinz Otten
Euregioprojekt Frieden e.V. Aachen

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Gern unterstützen wir Euren Protest gegen das Verhalten von Herrn Lederer. 
Herrn Lederer empfehlen wir, bevor er weiterhin diffamierende Äußerungen tätigt, sich über das Portal KenFM, und dessen Inhalte genauer über die Arbeit von Herrn Jebsen zu informieren. Lesenswert zur Person Jebsen auch das Buch von Mathias Bröckers.
Die Portale NachDenkSeiten sowie Rubikon helfen auch zur Meinungsbildung.
Barbara und Peter Schmidt aus Leipzig

Betreff: Karlspreisverleihung-14-12-2017
An Kultursenator Herrn Dr. Lederer

Sehr geehrter Herr Dr. Lederer,
mit Empörung muss ich zur Kenntnis nehmen, dass Sie hinsichtlich der politische Meinungsbildung (Recht auf freie Meinungsäußerung) bezogen auf die angedachte Veranstaltung am 14.12.2017 im Rahmen der Karlspreisverleihung an Herrn Ken Jebsen im Kino Babylon ein äußerst fragwürdiges Verhalten an den Tag legen. Ihre Äußerungen lassen vermuten, dass Sie sich mit der Person Ken Jebsen nicht vertraut gemacht haben! 
Ihr Verhalten erinnert mich stark an Zensur und Rufmord gegen nicht konforme Personen. Ist das nicht das Markenzeichen totalitärer Systeme. Sie schaden nicht nur der Meinungsfreiheit die im Grundgesetz verankert ist sondern auch Ihrer Partei „Die Linke“
Ich hoffte die Linke steht für die Umsetzung und Einhaltung des Grundgesetzes.
Ich habe Die Linke gewählt. Aber immer mehr verdichtet sich das Gefühl …Sie wissen nicht was Sie tun.
Gern würde ich der Politik noch vertrauen.
Mit freundlichen Grüßen
Peter Schmidt aus Leipzig

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Herr Lederer, Sie sind Ihrer Ämter unwürdig und eine grosse Gefahr für die Demokratie. Treten Sie zurück!
Torsten Kuhrt

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Ich protestiere gegen das Verhalten des Herrn Lederer und für freie Meinungsäußerung! Gegen Zensur und gegen Diffamierung!
Herr Lederer, gehen Sie in sich, erkennen Sie Ihren Fehler und bitten Sie um Entschuldigung.
Danke
Marcus Harms

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Ich bin entsetzt und wütend über Klaus Lederes Verhalten
Danke für Die Aktion!
Tobias Bechler

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Als ehemaliger SPD-Wähler habe ich diesmal die Linke gewählt. Angesichts der Äußerungen des Herrn Lederer überlege ich, ob ich beim nächsten Mal meinen Stimmzettel ungültig mache. Die letzte echte Oppositionspartei zerlegt sich selbst. Wo sind wir denn? Es kann doch nicht sein, dass ein vorgeblich linker Politiker Menschen diffamiert und zensiert! Das muss Konsequenzen haben, die Linke muss sich klar von Herrn Lederer distanzieren.
Ferdinand Bucher

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Es ist sehr traurig wie blind und feige unser Kultursenator ist. Ich hatte gehofft das eine Person sie solch ein Amt bekleidet und der Linken angehört, gebildeter und weltoffener  ist. Ich unterstütze Euch und insbesondere Ken Jebsen zu 100%.
Fabian Graß -Berlin Lichtenberg-

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Ich unterschreibe den Aufruf.
Wolfgang Bittner und Uli Gellermann haben das Nötige zu Lederer gesagt. Mit Blick auf die faktenfreien Behauptungen eines Neumitglieds der Bundestagsfraktion (Beutin) kann ich nur fragen: warum hat er dann wegen des Jugoslawienkrieges die Grünen verlassen?
Jochen Scholz

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Wir erleben hier eine überaus unwürdige Posse, die mich einigermaßen sprachlos macht. Einem jeden aufrichtigen Demokraten müssten sich angesichts des Verhaltens des Herrn Lederer in dieser Angelegenheit die Haare zu Berge stellen! Und das Kino Babylon sollte sich für die Zukunft überlegen, ob es sich weiterhin von einem erpresserischen Senat alimentieren lassen will, oder vielleicht lieber versucht, die betreffende Summe durch Spenden zu decken. Mit guter Begründung sollte das doch machbar sein!
Gabriel Müller-Huelss, Mühltal

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Vielen Dank für Ihr Engagement! Gerne unterstütze ich das Anliegen. Meiner Meinung nach dient die Aussage des Herrn Lederer nur dazu Herrn Jebsen zu diskreditieren. Wer sich die Inhalte von KenFM näher betrachtet (was man tun muss um sich ein Urteil erlauben zu dürfen), kann weder antisemitische, noch anderweitig hetzerische Beiträge finden. Herr Jebsen hat mit seiner Arbeit diesen Preis verdient!
Bernd Hackner

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Auch von Seiten der Politik kann finanzieller Druck ausgeübt werden.
Für eine Partei wie die LINKEN ist Herr Lederer eigentlich untragbar.
Die Preisverleihung MUSS stattfinden!
T. Johnke

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Sehr geehrter Herr Lederer,
was Sie auf Twitter veröffentlichen ist üble Nachrede, der jede Grundlage fehlt.
Wenn Sie wissen möchten, worüber Sie überhaupt reden, dann schauen Sie sich die Seite Kenfm.de doch einmal an. Falls Sie danach immer noch gutheißen, was sie von sich gegeben haben, sollten Sie an Ihrer Aufrichtigkeit zweifeln.
Wenn Sie noch einen Rest Selbstachtung haben, dann entschuldigen Sie sich.
Viele Grüße
Martin Augustin, Düsseldorf

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Guten Tag,
ich unterschreibe für Meinungsfreiheit und gegen Zensur!
Roman Wachs

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hat mich sehr gefreut, daß ich von Ihnen einen Protest lese.
möchte mich anschliessen.
bin aktiver Leser von Kenfm (und Unterstützer), Nachdenkseiten, Rubikon etc.;
auch von Ihnen die Beiträge.
für die Öffentlich Rechtlichen habe ich aus bekannten Gründen kein Interesse
Hoffe Herr Jebsen bekommt seinen Preis
KARIN ROSE

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Hallo,
der "Witz" an der ganzen Sache ist doch, dass KenFM inklusive Pedram Shahyar , der die Sendung "Der Rote Tisch" moderiert, in fast allen Beiträgen politisch viel eher linkslastig ist und damit indirekt immer wieder und unermüdlich für linke Politik die Werbetrommel rührt. Ein guter Kultursenator hätte sich gerade in Zeiten immer weiter um sich greifender Zensurmaßnahmen positiv hinter die Veranstaltung gestellt. So allerdings wird es Die Linke auch bei Neuwahlen wieder sehr, sehr schwer haben.

Den Aufruf "EMPÖRT EUCH!" unterstütze ich voll und ganz.

Mit sonnigen Grüßen,
Vincent Biebersdorf, Bangkok / Thailand

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Bitte Sorgen Sie in Ihrer Partei für Einigkeit, anderenfalls kann ich die LINKE nicht mehr wählen!
Dass der Kultursenator bei der Preisverleihung für Ken Jebsen so reagiert, wie er das getan hat, finde ich unmöglich! Lederer  ist ein schlechtes Beispiel dafür, was man von einem LINKEN erwarten kann, wenn er über "Macht" verfügt!

Peter Pätzold

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hiermit will ich auch Ken Jebsen helfen, nur weiß ich nicht was ich genau machen soll.
Bitte lassen Sie mir Informationen zukommen.
Mit freundlichem Gruß
Andre

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Bitte bleiben sie der Demokratie treu und überdenken ihren Entschluss.
Mit freundlichen Grüßen
Christian Adams

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Ich hoffe durch Ken Jebsen werden noch bei vielen mehr die Augen geöffnet, um zu sehen was auf dieser Welt schief läuft. Aller Anfang diese verlogene Politik.
Wie schon erwähnt, die Zutaten ändern sich immer mal wieder, aber am Ende kommt immer das gleiche heraus. Gesteuert von der Wirtschaft und der Gier der Macht.
M.Bielicke

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EMPÖRT EUCH!
Cemal Karabulut

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Herr Lederer… es ist unakzeptabel in einer Demokratie… solche Aussage von einem Kultursenator und auch noch von einem LINKEN zu Hören/Lesen…
also möchten sie die weitere Einschränkung der Meinungsfreiheit in Deutschland…???
…welche im GG verankert ist…
in einem Land wie Deutschland wo man es erlaubt das die NPD an der Bundestagswahl teilnimmt…da sollten sie sich lieber darum kümmern das dies nicht mehr erlaubt wird….und sich damit nicht die gesamte und die politische Kultur verabschiedet…
ein Ken Jebsen der die Menschen zum Nachdenken bringt…dessen Glaubwürdigkeit garantiert höher ist als das von BILD…dem ein Preis von keiner neoliberalen Hegemonialmacht verliehen werden soll…dies in Berlin zu untersagen macht sie und die LINKEN zu einer unglaubwürdigen Hegemonialmacht…
Kai-Uwe Kietzmann

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Sehr geehrter Herr Lederer,
ich bitte Sie in sich zu gehen und zu erkennen, das Sie sich bezüglich Herrn Jebsen geirrt haben.
Ich kann und will es nicht glauben, dass es Menschen in Führungspositionen mit Bewusstsein möglich ist, die Unwahrheit zu sagen. Bitte informieren  Sie sich und bringen Sie in sich Licht ins Dunkel.
Seien Sie herzlich gegrüßt,
Christina Neu

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Ich unterstütze euren Aufruf aus vollem Herzen!
Herr Lederer ist schon öfters durch antlantikbrücken-konformes Verhalten aufgefallen und gehört für mich nicht in die Partei 'Die Linke'! Ich hoffe, dass eine breite Mehrheit innerhalb der Partei ihm den Austritt nahelegt!
Das ist ein Skandal, um den sich auch die Parteispitze kümmern muss - sonst ist auch diese, meine Partei, nicht mehr wählbar.
Wenn es jetzt zu einer Neuwahl (Jamaika gescheitert) kommt, wäre der Parteiausschluss von Hr. Lederer ein starkes Zeichen: Die Linke duldet keine unfreiheitliche Zensur!
Hier ein starker Artikel meines Freundes Dirk Pohlmann (vielleicht einer der letzten aufrechten Journalisten):
https://kenfm.de/klaus-lederer-au-weia/
U.Kleiner, Berlin

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Es ist eine Schande, dass Herr Lederer die Preisverleihung für Ken Jebsen im Babylon verhindern will! Herr Jebsen trägt durch seine ausgewählten und ehrenhaften Gesprächsgäste unermüdlich zum Verständnis der wahren Zusammenhänge auf dieser Welt bei und könnte damit den Frieden fördern. Es ist bezeichnend, dass ihm die "Bühne" verweigert wird zugunsten derjenigen, die ihre Macht auf menschenverachtende Weise erhalten - diese bekommen jede große Bühne und Ehrerbietung!
Ilsetraud Rückauer

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Es ist ein unfassbar, was sich Dr. Klaus Lederer in Berlin geleistet hat!  Und wenn wir da nicht vehement protestieren, aufstehen und laut „Nein“ rufen, dann weiß ich auch nicht mehr weiter. Der Faschismus scheint die Farbe gewechselt zu haben, vielleicht ist er auch zu einem Chamäleon geworden und damit umso schwerer erkennbar?
Vielleicht gelingt es eine Demo zu organisieren, ich wäre auf jeden Fall dabei!
Auch in diesem Jahr habe ich wieder die „Linke“ gewählt, auch wenn viel Vertrauen in den letzten Jahren verloren gegangen ist. Doch wenn jetzt ein linker Politiker mit einer krassen Meinungszensur durchkommt, ohne das Proteste aus den eigenen Reihen kommen, hier zähle ich auch auf Oskar und auf Sahra, dann geht auch der kleine Rest an Vertrauen noch verloren!
Ich bin sehr froh über diesen Aufruf!
Birgit Assel

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Ich unterschreibe gerne gegen Zensur durch Politiker wie Klaus Lederer. Er ist eine Schande für seine Partei und sein Amt.
Jens Schmidt

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In der Hoffnung, dass der unselige Akt des Herrn Lederer nicht zum Tragen kommt, unterstütze ich Ihre Aktion.
Keiner Partei zugehörig, hoffe ich auf die Einheit der Linken bei den sich andeutenden Neuwahlen.
Als treuer USER  von NDS  und kenfm kann ich den heutigen Beitrag von Willy Wimmer wärmstens empfehlen (https://kenfm.de/willy-wimmer-zu-deutschen-soldaten-an-allen-fronten/ ).
Deutschland muss dem Frieden verpflichtet sein!
Volkmar Pirl, Bad Muskau (Sachsen)

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Herr Lederer,
Protestwähler bin ich bisher noch nicht geworden: Keine der großen Parteien – die sich einem neoliberalen Roll Back nur unterschiedlich nuanciert verschrieben haben – halte ich für wählbar, wenn es um eine offene Gesellschaft geht. LINKS gewählt habe ich vor allem dank Politikern, die sich die Mühe inhaltlicher Arbeit machen und dabei nach ihrem Gewissen handeln –  wie Neu, Hunko, Gehrke, Höger, Wagenknecht. Ich wünschte mir allerdings mehr Einfluss dieser Menschen – und dass der Berliner Kultursenator zu ihnen zählt.
Sehr fragwürdig kommt hier Ihr Verbot daher, die diesjährige Medienpreisverleihung im Kino „Babylon“ stattfinden zu lassen. Wem wollen Sie damit einen Gefallen tun? Der LINKEN offenbar nicht! Einer Marie-Luise Beck und ihrem neuen Think Tank vielleicht? Oder ist das ganze ein Test, wie weit das liebe Publikum noch wahrnehmungsfähig ist?
Dabei geht es Ihnen nach Ihrer Bekundung weniger um den Preis, sondern um den unabhängigen Journalisten und Unternehmer Jebsen. Die Begriffe, die sie in dem Zusammenhang zu dessen Charakterisierung bemühen, sind mit keiner Begründung unterlegt. Sie haben sie einfach in den Raum gestellt, deshalb sind sie hier hohl und substanzlos. „Beweise“ für derlei Behauptungen konnte ich bei KenFM auch nicht finden. Trotzdem wird Jebsen denn wenigstens Antisemitismusverdacht (taz) angehängt. Und natürlich Verschwörungstheoretikertum. Dass er und seine Interviewpartner Verschwörungspraktikern erheblich, weil faktenreich, ans Fell gehen, spielt wohl keine Rolle für Sie?
Also bitte: Trennen sie Ursache und Wirkung, Sachlichkeit und Rufmord (den Ihre unbegründeten Anwürfe aus meiner Sicht darstellen)!
Vor allem: Seien Sie kritisch gegenüber dem gegenwärtigen System – auch wenn es Sie zum Senator gemacht hat. Wenn Ihnen das persönlich schwerfällt: Üben Sie zumindest das mindeste, das einem Kultursenator obliegt: Toleranz! „Freiheit ist die der Andersdenkenden.“
Wenn Sie in Ihren fünf Leitlinien schreiben, „Die kulturelle Vielfalt ist das Aushängeschild Berlins als europäische Metropole und Hauptstadt“,  und dass es deshalb kulturelles Schaffen und Diversität zu stärken gelte, dann hat sich dies auch auf die Diskussionskultur zu erstrecken.
Mit aufmerksamen Grüßen
Albrecht Ludloff

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Wer Ken Jebsen als Verschwörungstheoretiker und Antisemit bezeichnet verfolgt seine Webseite nicht, sondern verfolgt Ken Jebsen selbst. Wer Ken Jebsen verfolgt hat sich selbst diskreditiert.
Gara Spiegelhauer

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Für wie blöd wollen "die" uns noch halten???
Es reicht!!!! Wir lassen uns nicht den Mund verbieten
und unsere Meinung und Gedanken erst recht nicht.
Ingo Weihe

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Natürlich unterstütze ich Euren Appell.
Das wird immer übler.
Joachim Guilliard

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Es ist Zeit für zivilen Ungehorsam gegenüber dem Staat und seinen sogenannten Volksvertretern. Leuten wie Lederer muss man sofort die rote Karte zeigen und sie vom Platz der politischen Bühne verweisen. Mit Demokratie hat das Ganze nichts mehr zu tun. Daher möchte ich mit Ihnen gemeinsam meine Stimme gegen die Zensur und gleichzeitig für die Meinungsfreiheit erheben.
Wolfgang Klotzky, München

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As a jew whose parents fled the nazis in Germany I am deeply shocked that Klaus Lederer, a “left" Berlin politician, can stoop so low.
I praise Ken Jensen for:
- interviewing a wide and interesting spectrum of people (including critical jews and politicians)
- providing a platform for thoughts which mainstream media no longer permit
- being awake for, open to and supportive of novelty and alternative life-styles
The leading jewish left intellectual Noam Chomsky so correctly commented: “People who call themselves supporters of Israel are actually supporters of its moral degeneration and ultimate destruction.”
Shame on you , your decision is neither worthy of the left, nor Berlin, nor yourself.
But it’s never too late to change!
Dr. David Auerbach

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Ich möchte meine Zeit widmen, Ihnen ausdrücklich für Ihre Initiative zu danken, wenn es um das Thema Preisverleihung an Ken Jebsen im Berliner Babylon geht.
Ich bin schon seit langen mit den sehr fragwürdigen Diffamierungen des Herrn Lederer zu diversen Themen absolut nicht einverstanden. Als linker Politiker nimmt err ziemlich eigenartige Positionen und Argumentationen ein und wie sich jetzt zeigt, nutzt er auch seinen Einfluss, um anderen seinen Willen aufzuzwingen. Das Babylon Berlin hat mit Sicherheit nicht ohne Grund die Preisverleihung abgesagt. Da wurde leider wieder erfolgreich die Keule des Antisemitismus genutzt, um Andersdenkende mundtot zu machen.
Das dies ausgerechnet von Leuten der Linken betrieben wird ist nicht nur traurig, sondern vermittelt mir als Ostdeutsch-Aufgewachsener den Eindruck, dass gewisse Leute noch immer nichts aus der Geschichte gelernt haben. Ich bin politisch links orientiert, habe aber zunehmend Schwierigkeiten, mich mit den Linken als Partei zu sympathisieren.  Herr Lederer trägt sehr dazu bei, gerade junge Leute wie mich abzuschrecken, wen es um die linke Partei geht. Leider hat Herr Lederer in Berlin einen gewissen Einfluss, den er scheinbar rücksichtslos ausnutzt. Bis jetzt ist er leider nur bei seinen Diffamierungen gegenüber Herrn Jebsen geblieben, ohne stichhaltige Begründungen zu den Antisemitismusvorwürfen zu liefern. Herr Lederer sollte sich schämen.
Ich kann nur hoffen, dass diese Tendenzen in der Partei Die Linke die Ausnahme bleiben und hoffentlich schnell wieder im Hintergrund verschwinden. Wer sich auch nur ansatzweise mit Ken Jebsen und z.B. Herrn Ganser aus der Schweiz beschäftigt wird eines feststellen, diese Leute sind streitbar aber auf alle Fälle keine bornierten Antisemiten.
Ich hoffe für Sie, Herr Gehrcke, dass Sie mit Ihrer Aktion bei den Linken eine Debatte über diese nutzlosen Aktionen wie die des Herrn Lederer auslösen und korrigieren. Klaus Leder ist, aus meiner Sicht, einer der Gründe, warum Die Linken gerade in den jetzigen Zeiten so wenig Erfolgszuwachs aus dem Frust der Leute generieren können. Klaus Lederer trägt, aus meiner Sicht, eine Mitverantwortung, wenn die AfD groß werden kann und die Linke dort verharrt, wo sie ist.
Ich wünsche, es wird sich etwas ändern bei den Linken, mit Ihnen sehe ich da erste gute Ansätze.
Jörg Fricke-Schmidt

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Danke für den Aufruf und die beinhaltete Botschaft!
Guido Göttsche

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Offensichtliche Verschwörungstheoretiker empören mich. Zum Beispiel jene, welche Ken Jebsen für einen Antisemiten oder Rechten halten oder - schlimmer noch - dieses öffentlichkeitswirksam darzustellen versuchen. Man muss nicht alles gut finden was Herr Jebsen macht (einiges sucht meiner Meinung nach seinesgleichen - im positiven Sinne). Was hier gelaufen ist, könnte allerdings ein Eingentor für Herrn Lederer werden. Diese ganzen Diskussionen darum hätte ich der LINKEN gerne erspart. Schade. Es lebe die Meinungsfreiheit.
Tobias Krause

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Wer sich nicht wehrt, der lebt verkehrt
Ich finde die Einflussnahme von Herrn Lederer bedenklich und seine Äußerungen zu Ken Jebsen nicht gerechtfertigt - sie sind meiner Meinung nach diffamierend.
Natürlich könnte man schnell zu dem Ergebnis kommen, ein solcher Vorgang gleich mit Aufrufe zum Prodest mit Kommentar sowie Unterschrift wäre übertrieben, oder?Nein, das ist er nicht! Es ist gut, wenn Unrecht bekämpft wird. Zuoft geschieht einem Einzelnen, einer Gruppe und manchmal sogar einem Volk etwas, die sich je nach Gegner nicht dagegen wehren können. Lederer hat sich, seiner Partei und der Stadt Berlin keinen Gefallen damit getan - so meine Meinung.
Alles Gute für Ken Jebsen, möge der mattwirkende Einheitsbrei unserer Medienlandschaft sicher weiter farblich erhellen und mit der nötigen Würze seitens Jebsen sich zum Besseren/Ehrlicheren entwickeln. Die Anerkennung hat Ken Jebsen allemal verdient.
Kai Lotz

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An Klaus Lederer:
Wenn einer, der mit Mühe kaum geklettert ist auf einen Baum, schon meint, dass er ein Vogel wär, so irrt doch der. (Wilhelm Busch)
Björn Bull

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Hiermit verurteile ich, auch im Namen der Deutschen Mitte Berlin, die unverschämten und faschistoiden Zensur-Maßnahmen des Kultursenators Klaus Lederer, gegen den innovativen Journalisten Ken Jebsen.
Dieser setzt sich seit Jahren für einen gerechten Frieden und gegen Zionismus und Imperialismus ein.
Gleichzeitig verurteilen wir alle Diffamierungskampagnen, die zum Ziel haben Waffenexporte nach Israel zu rechtfertigen und jede Kritik daran und an dem Genozid des palästinensichen Volkes, unmöglich zu machen.
Das Zitat Rosa Luxemburgs, nach dem die "Freiheit, die Freiheit des Andersdenkenden ist" muss in die Realität umgesetzt werden!
Weg mit der antideutschen Zensur im Babylon!
Freiheit der Israel-Kritik immer und überall!!
Stephan Haube

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Hallo zusammen, auch ich war zuerst sehr verärgert über das Verhalten eines Kultursenators. Das von ihm  von oben herab zitierter geistiger Dünnschiss der keinerlei Überprüfung standhält. Es ist kaum nachvollziehbar  woher er sich dass alles hergedichtet hat. Die Welt ist  leider voller Menschen die auf einem Egotrip reiten und sich wohl gerne über andere profilieren, indem sie sie diffamieren und damit ihren Selbstwert künstlich erhöhen. Herr Lederer, wenn sie sich jemals mit KenFM beschäftigt hätten, könnten sie niemals so etwas behaupten. Für Sie und ihresgleichen, die ihr tun wohl nie reflektieren, kann ich nur Mitleid empfinden. Sie wären wohl besser bei den Kriegstreiber Parteien aufgehoben. Ich unterstütze diese Kampagne sehr gerne!!!
Peter Höfer

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Ob im Freundeskreis, auf der Arbeit oder anderen Gesprächen im Alltag, ständig bekomme ich zu hören, dass KenFM antisemitisch, rechts oder verschwörungstheoretisch berichtet.
Wenn ich dann nachfrage wie sie darauf kommen, dann wird entweder aggressiv geantwortet oder ich werde selbst zum Ziel und werde als Aluhut oder ähnliches beschimpft.
Ich habe keine Ahnung wieso die Menschen derart vehement ihre Positionen vertreten, obwohl man im Grunde doch das gleiche Ziel hat ... Frieden und Gerechtigkeit.
Wichtiger Schritt, vielen Dank Herr Gehrcke.
Robin Lüneburg

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Hallo und Danke für Ihre Initiative,
ich bin nur wütend und traurig zugleich, das solche Personen (die sich noch nie richtig als" Linke" hätten nennen dürfen) in Senatsfunktion für die "Linken" stehen - dieser Partei aber nur durch ihr Tun Schaden zufügen.   Sie verunglimpfen die Partei und fallen der linken Sache in den Rücken. Meiner Meinung nicht zum ersten Mal.  Wann reagiert die Basis?
Meine Hochachtung Ihnen und auch Ken Jebsen.
Werner Obst, Berlin

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Wenn ein Julian Reichelt, den Pulitzer Preis, für journalistischen Diarrhoe bekommt.
Ken Jebsen aber, die Bühne zur Verleihung verwehrt wird, um den Kölner Karlspreis entgegenzunehmen, der das größte (alternative) Sprachrohr der Demokratie in der Medienlandschaft darbietet, dann leben wir im Faschismus einer Diktatur!
Herr Lederer, legen Sie ihr Amt nieder und schämen Sie sich!
Ich stelle mich vor Herrn Jebsen, wenn versucht wird, ihn mit Dreck zu bewerfen.
Ich stelle mich hinter Herrn Jebsen, wenn versucht wird, ihn zurückzudrängen.
Daniel Nikolaizig

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Ich unterstütze den Aufruf "Empört Euch!"
Ich teile den Kommentar von Uli Gellermann:
Klaus Lederer: Ein Würstchen, das sich für Senf hält.
Z. Renelt

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Armes Deutschland- steht zusammen, um diese Entwicklung zu stoppen.
Wir brauchen unabhängige Informationsplattformen, Meinungsvielfalt, Diskussionskultur und freie Denker!
Sylvia Priebsch

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Vielen Dank für Ihre Initiative. Ich schließe mich Ihrem Protest an. Ein "linker" Senator, der Meinungsvielfalt und kritischen Journalismus unterdrücken will, noch dazu mit solch dumm-dreist abgedroschenen Behauptungen, ist einer Demokratie nicht würdig. KenFM ist ein wichtiger und ernst zu nehmender Bestandteil unserer Medienlandschaft. Ken Jebsen hat sich eine solche Würdigung wahrhaft verdient.
Kay Micheel, Hamburg

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Ich habe mich über diesen Aufruf sehr gefreut und gern unterstütze ich diesen Aufruf.

Auf der Facebook-Seite von Klaus Lederer habe ich folgenden Text geschrieben:

Wo bleiben die Belege? Zu Info und zu nachdenken:
"Methode Nr. 7: Zunächst zur Erklärung: Wenn neoliberale Ideologen und Befürworter militärischer Interventionen Meinung machen wollen, dann macht es wenig Sinn, wenn sie sich zur Weiterverbreitung ihrer Botschaften der üblichen Verdächtigen aus dem rechtskonservativen Lager bedienen. Gerade die Meinungsbildung im linken Bereich unserer Gesellschaft kann sehr viel mehr beeinflusst werden, wenn die Absender der Parolen aus eben diesem politischen und gesellschaftlichen Lager kommen. Man könnte die Methode so formulieren: Wer Fortschrittliche, wer Linke und Linksliberale beeindrucken und zu einer Meinungsveränderung bringen will, muss Träger der Parolen aus eben diesem Lager finden und nutzen. Dafür gibt es gute Beispiele und Belege aus der Vergangenheit:

•          Joschka Fischer und Rudolf Scharping waren die richtigen Träger und Motoren zur Durchsetzung des ersten Kriegseinsatzes der Bundeswehr, noch dazu außerhalb des NATO-Bereichs, in Jugoslawien.

•          Erhard Epplers und Günter Grass’ positive Äußerungen zur Agenda 2010 waren Gold wert für die Meinungsbildung und Durchsetzung der Agenda 2010 innerhalb der SPD und anderer linker Kreise.

Methode Nr.8: Nutze zur Bewertung von Menschen und ihres Tuns das, was über sie von anderen gesagt wird, betreibe also Etikettenverteilung/Stigmatisierung auf der Basis von Hörensagen. Wenn du das massiv, also wiederholend und affirmativ betreibst, dann ersparst du dir die eigentlich notwendigen Belege.

Und gleich noch
Methode Nr. 9: Wenn du jemandem ein negatives Etikett verpassen willst, dir aber die Belege fehlen, dann konstruiere ein Netzwerk und zeige, dass der Anzuklagende schon einmal mit einem der schlimmen Finger aus dem sogenannten Netzwerk gesehen worden ist."

Der Text stammte von den NachDenkSeiten. Der Post wurde leider gelöscht.
Sabine Nauwald

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Betrifft: Initiative "EMPÖRT EUCH!" von Diether Dehm, Wolfgang Gehrcke und Christiane Reymann:
Sehr geehrte Damen und Herren der Linksfraktion Bremen,
mit Empörung mußte ich in den letzten Tagen das Verhalten des Berliner Kultursenators Klaus Lederer verfolgen.
Sein Facebookeintrag gegen Ken Jebsen und kenfm.de, den man ohne Weiteres auch als Schmähschrift bezeichnen kann, sowie seine Einflußnahme auf das Kino Babylon in Berlin, Herrn Jebsen die Auszeichnung mit dem "Karlspreis für Engagierte Literatur und Publizistik“ der „Neuen Rheinischen Zeitung Online“ an diesem Ort zu verwehren, zeigen gelinde ausgedrückt wenig Anzeichen einer linksdemokratischen Position.
Auch seine später getätigten Aussagen festigen diesen Eindruck.
Ich verfolge KenFM schon länger und kann hier weder rechtes noch antisemitisches Gedankengut feststellen.
Was ich sehe sind Beiträge von/über Menschen, die hochkompetent ernste gesellschaftspolitische Probleme erörtern, die klaffende Lücken der Medienlandschaft füllen und die dringend gehört werden sollten, sei es z.B. zu Themen wie Glyphosat oder Uranmunition, um nur zwei Beispiele zu nennen.
KenFM bietet Experten eine Plattform die aufgrund Ihrer Themenwahl in anderen Medien gemieden werden und trägt somit zu medialer Pluralität und einer unabhängigen Meinungsbildung in Politik-, Gesellschafts-, Umwelt- und Wirtschaftsfragen (uvm) bei.
Ich unterstütze daher den Aufruf  von Diether Dehm, Wolfgang Gehrcke und Christiane Reymann und möchte auch Sie bitten, sich hier im Sinne der Demokratie und Meinungsfreiheit einzubringen.
M. Schmidt

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Ein Skandal.
Ich möchte hiermit mit Nachdruck gegen diese Zäsur protestieren.
Michael Leithner

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Ich verweise auf Artikel 5 GG und bin höchst empört über Lederers Aussage.
Dieser Mensch sollte sich überlegen, ob das Amt, was er begleitet, das richtige für ihn ist.
Ich rate ihm zurückzutreten!
Tobias Ballier, Kassel

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Die Zensur durch Herrn Lederer möchte ich nicht hinnehmen. Seit einigen Jahren wird immer deutlicher, dass im öffentlichen Leben die Gräben nicht mehr zwischen den früheren politischen Lagern verlaufen, sondern immer mehr zwischen denen, die mit Argumenten und Sachverhalten umgehen und denen, die im Kopf nur Schubladen und Schlagwörter benutzen und einer sachlichen Diskussion nicht zugänglich sind. Herr Lederer outet sich mit seinem Statement zur letzteren Gruppe zugehörig.
Den Antisemitismusvorwürfen an Herrn Jebsen nachzugehen, war eines der ersten Dinge, die ich tun musste, als ich anfing sein Programm zu nutzen. Nachdem ich die betreffenden Beiträge angehört hatte, war klar, dass der 'Antisemitismus' von Herrn Jebsen darin bestand, die Kriegs- und Siedlungspolitik Israels zu kritisieren. Dies muss in unserem Staat trotz unserer Vergangenheit erlaubt sein und darf nicht zu einem Tabu erklärt werden. Schon gar nicht mit dem verlogenen und nicht zutreffenden Etikett 'Antisemitismus' versehen werden.
Ob die anderen Themen und Standpunkte bestimmten Leuten oder Herrn Lederer gefallen oder nicht, geht diese nichts an, solange Herr Jebsen sich dabei an die geltenden Gesetze hält. Auch hier - wer das Wort Verschwörungstheoretiker in den Mund nimmt, offenbart eher etwas über seinen eigenen Bildungshorizont als über den Inhalt des kritisierten Textes.
Ich werde weiterhin das Angebot Herrn Jebsens nutzen, da er eine immer wieder erstaunliche Auswahl an Interviewpartner vorweisen kann.
Weiterhin viel Erfolg beim Aufbau dieser Gegenöffentlichkeit!
Eric Raasch

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Die allerste Frage die sich mir stellt ist doch die: „Sind Sie eigentlich in der selben Partei wie Herr Lederer?“ Gibt es eine „Gute“ Partei die Linke und eine „Böse“ Partei die Linke? Wie können Sie zur Empörung gegen Zensur aufrufen, während diese gerade durch Ihr Parteimitglied Lederer massiv praktiziert wird?“ Wenn die Linke vorhat die neue SPD zu werden, dann sind Sie auf dem besten Wege dahin. Zumindest was die Mittel des Opportunismus anbelangt haben Sie da schon gut aufgeschlossen.
Was Herr Lederer macht, würde ich normalerweise als Erpressung bezeichnen. Was das Babylon macht, nämlich sich mit den von Ken Jebsen organisierten, hochkarätigen Vorträgen – u.a. zur Zensur bei der Wikipedia und zu Ursachen und Funktion des Terrorismus – die Taschen voll zu machen, um anschließend zu kneifen, ist mindestens wiederlich. Und jetzt kommen auch noch Sie und fordern uns auf sich dagegen zu empören.
Mir stellt sich immer häufiger die Frage ab wann Politiker in ein Paralleluniversum übertreten in dem so etwas problemlos nebeneinander stehen kann.
Es gibt zahllose Themen bei denen ich mir von den Linken einmal solch hochkarätige Diskussionen und wissenschaftliche Darlegungen publiziert wünschte. Fehlanzeige. Ich wünschte mir, dass die Linke auch nur ansatzweise einen ähnlich hochkarätig gestalteten web-Auftritt hätte wie Ken Jebsen.
Voranstehend übersende ich Ihnen meinen Kommentar auf KenFM.de,
mit freundlichen Grüßen, Michael

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Ich unterstütze Euren Protest.
Gegen Zensur, Verdrehungen, Täuschungen, Manipulationen, Verdummung und  feindselige Stimmungsmache - nicht nur in diesem Land sondern in allen Ländern.
Für die Vergabe der Karls-Preis für engagierte Literatur und Publizistik an den Journalisten und Medienmacher Ken Jebsen am 14.Dezemberl im Berliner Kino Babylon!
Heinz Müller

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Hiermit unterstütze ich Ihre Initiative "EMPÖRT EUCH!" - Zensur zurückweisen voll.
Ein linker Kultursenator Lederer urteilt über einen, den er ganz offensichtlich nicht kennt.
Denn würde er ihn kennen, käme er ganz sicher nicht zu diesen Aussagen und zu diesem diskriminierenden Handeln.
Er ist nicht einmal in der Lage, seine Zuschreibungen mit handfesten Beweisen oder Zitaten zu belegen. Es sind haltlose Diffamierungen, die derart ins Abseits stellen und die nicht mal mehr die Chance lassen, sich vernünftig mit Ken Jebsen und seinen Positionen zu befassen. Und die dann ganz legal entsprechende Schlagzeilen in B.Z. u.Co. zur Folge haben und eine vernichtende Gerüchteküche fabrizieren.
Dass Ken Jebsen alles andere als Israel-Hasser oder Antisemit oder Rechtspopulist oder Verschwörungstheoretiker ist, ist sehr leicht zu erkennen, wenn man sich trotz seiner schnellen und forcierten Sprache auf die Inhalte konzentriert, und zuhört und mitdenkt.
Dann ist leicht ersichtlich, dass solche diffamierenden Zuschreibungen nichts anderes als Rufmord sind.
Dass so etwas möglich ist! An einer Stelle, wo Lederer sich  gar nicht hätte einmischen brauchen, wo er, auch noch als Kultur Tragender zu Aufklärung und Offenheit beitragen und darauf stolz sein können hätte.
Wenn das die Linke ist, die wir in Massen wählen sollten, wie ich bisher dachte, ist sie nicht besser wie die Grünen, die, sobald sie ein Quäntchen Macht haben, absolute Unfähigkeit beweisen und ihre Leitlinien verlassen.
Wenn das DIE LINKE ist, können wir sie einfach links liegen lassen.
Dieser Fall ist leider ein deutlicher Hinweis darauf, andere Beispiele sind das Durchwinken der Autobahnprivatisierung, die peinlichen internen Machtspiele und die äußerst peinlichen Versuche einiger Linker, Sahra Wagenknecht zu demontieren.
Dann muss man all denen Recht geben, die sagen, "warte nur, bis die was zu sagen haben, dann machen sie es wie alle andern."
Da will man gar nicht mehr darüber nachdenken, was wohl aus Positionen zur Kriegs- und Rüstungs- und Sozialpolitik würde.
Gudrun Pastor-Fricke

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Ich bin schockiert über diese massive „Antsemitismus-Kampagne“, die zur Zeit durch Deutschland rollt.
In Städten wie Frankfurt, München, Bonn, Nürnberg, Berlin und vielen anderen wurden Veranstaltungsräume entzogen, weil gegen die ReferentInnen unbelegte und unqualifizierte Antisemitismus-Vorwürfe erhoben wurden.
Dafür reicht mittlerweile schon, die israelische Siedlungspolitik zu kritisieren. Traurig, dass sich auch Teile der „Linken“ davon haben anstecken lassen.
Herzlichen Dank an Wolfgang Gehrcke, sein Engagement ermutigt mich noch, Mitglied in der Partei zu bleiben.
Solidarische Grüße aus Bonn
Heinz Assenmacher

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Meine Empörung geht so:
KenFM hat mich politisiert. Die Impulse Ken Jebsens haben mich veranlasst, tiefer in diverse gesellschaftliche Fragen einzutauchen - schlussendlich habe ich mich vom uninformierten Grün-Wähler zum bewussten Linken entwickelt. Nach solchen Ausfällen bin ich sprachlos über derart verlogene Persönlichkeiten in dieser Partei. Die Suche ist wohl noch nicht zuende.
Sönke Bode-Kirchhoff

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Ich empfinde es als zutiefst undemokratisch und es beunruhigt mich als frei denkenden und freiheitsliebenden  Menschen, wenn man versucht, Journalisten wie Ken Jebsen als einen der wenigen noch existierenden Vertreter von unabhängigem Journalismus mit solch schmutzigen Verleumdungskampagnen und Aktionen in Misskredit zu bringen. Es werden mittlerweile schon so viele nicht zur Mainstream- Meinung passende Standpunkte ausgegrenzt, verunglimpft, lächerlich gemacht oder sogar kriminalisiert! Es gibt mittlerweile auch keine Diskussionskultur mehr in Deutschland d. h es gibt keine Toleranz für „andere Meinungen“.
Deshalb fordere ich den Rücktritt von Kultursenator Lederer und die Freigabe des Babylon für die Karlspreisverleihung an Ken Jebsen
Dr. Franz Willer

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Ja, ich empöre mich!
Als Mitglied der Die Linke sehe ich das Verhalten Lederers nicht als Kavaliersdelikt, sondern als parteischädigend an und fordere eine öffentliche Entschuldigung und Wiedergutmachung Lederers.
Anderenfalls kann nur ein Parteiausschlussverfahren die Folge sein!
Frido Libbert, Hannover

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Ich unterstütze den Aufruf. Ich fragte Herrn Lederer mehrere Male um Quellen, die seine Behauptungen belegen. Die blieb er leider bisher schuldig. Er verweigert sich also leider einer Diskussion und verschließt sich damit  jedem demokratischen Meinungsbildungsprozess.
Das ist sehr traurig.
Ich bin aber sehr glücklich, dass es viele Menschen gibt, die dagegen protestieren.
Dr. Hauke Oberteller

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Nach Jahren der Verdummung durch die „öffentlich rechtlichen“ bin ich begeistert Ken Jebsen gefunden zu haben, der endlich mal unabhängige und wahre Berichterstattung mit Blick hinter die Kulissen möglich macht. Da ich nun seit zwei Jahren alle seine YouTube Auftritte gesehen und natürlich - so weit möglich - hinterfragt habe (internet), ist es lächerlich und eine Unverschämtheit ausgerechnet von "Der Linken“,  diese Form der Publizistik so zu verurteilen. Was sagt Ihre Sara Wagenknecht dazu? Ich werde sie in Zukunft nicht mehr wählen können, obwohl sie gleichlautendes wie KenFM in ihren Wahlreden verkündet hat.
Gerhard Reichert

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Vielen Dank für Euren Aufruf zur Empörung betreffs Ken Jebsen. Ich hatte kurz davor wirklich gedacht "So ist eben DIE LINKE - mit Ausnahme von Dieter Dehm" nach diversen Äußerungen von linken FunktionsträgerInnen zu friedenspolitisch relevanten Themen und Aktionen. Nun sind es immerhin 3 Linke, die Hoffnung schöpfen lassen, auch wenn leider nur einer davon im aktuellen Bundestag ist. Es wäre wünschenswert, wenn sich der Empörung auch andere Linke anschließen und diese Partei nicht mehr länger als Basis und Sprachrohr für Antifa-Hetze gegen Ken Jebsen und andere, die sich für den Frieden einsetzen, in Erscheinung tritt.
Markus Hoffmann, Großwoltersdorf

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Nach der Wiedervereinigung hatte ich als ehemalige DDR-Bürgerin die Hoffnung ... nein, ich war mir sicher, nun endlich in einem Staat leben zu dürfen, in dem die eigene Meinung offen ausgesprochen werden darf, ohne Sanktionen zu erwarten.
In diesem speziellen Fall geht es nicht um die Meinungsfreiheit an sich . Hier wird einfach nur gelogen.
Was geht in Klaus Lederer vor....hat er Angst um seine Position ? Sollte er schlichtweg uninformiert sein? Dann ist er für diesen Posten nicht geeignet!
Aber so einfach ist es meiner Meinung nicht. Wir leben inzwischen in einer Gesellschaft, in der das Volk nicht mehr selbstständig denken soll.
Der Weg zu diesem Ziel beginnt damit, einfach nur zu lügen. „Wiederhole eine Lüge nur oft genug, dann wird sie zur „Wahrheit“!“ Ich hoffe sehr, das sich das Kino „Babylon“ der Empfehlung von Klaus Lederer widersetzt!
Kerstin Kalske

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Empört euch.
Ich finde es faszinierend, mit welchen Mitteln die Verfassungsmäßige Demokratie in diesem Lande, von Möchtegern Politikern wie Klaus Lederer (Die Linke) versucht wird zu untergraben.
Stephan Sauter

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Vielen Dank für Ihre Worte und dass Sie (mit dem gemeinsamen Aufruf) zeigen, dass es sie noch gibt, die ehrlichen und aufrichtigen Linken. Klaus Lederer dagegen ist kein Linker! (link aber nicht links) Wer Andersdenkende ausgrenzen, sie mit falschen Tatsachenbehauptungen denunzieren und diskreditieren will und zu verhindern sucht, dass solche Leute an einem Ort, der für linke Sympathisanten eine besondere Adresse in Berlin ist, ihr Recht auf freie Meinungsäußerung wahrnehmen können, der hat in einer Partei die LINKE, meines Erachtens nach, nichts zu suchen. Er schadet der Partei, er schadet dem Ansehen echter, linker Politik und daher hoffe ich, dass Sie und Ihre aufrichtigen Parteikollegen ein Parteiausschlussverfahren anstrengen gegen Herrn Lederer und ALLE, die mit seinem Verständnis von Demokratie und Meinungsfreiheit übereinstimmen. Es gibt mehrere Leute in Ihrer Partei, von denen ich mittlerweile glaube, dass sie der Partei gezielt schaden (Bspw. Julia Schramm, Sarah Rambatz, generell die Anhänger der „Transatlantifa“) Ich war früher auch mal ein Wähler der Linken, weil besonders in der Bundestagsfraktion viele ehrliche und aufrichtige Leute sind, denen ich gerne meine Stimme gab (Sie, Herr Neu, Herr de Masi, Herr Dehm und natürlich Herr Bartsch und Frau Wagenknecht). Leider – das zeigte der Vorstoß von der unsäglichen Parteispitze Kipping/Riexinger gegen Frau Wagenknecht sehr deutlich – besteht Ihre Partei aus zwei Flügeln die miteinander nicht vereinbar sind und dort sind Leute dabei, die der Partei unglaublichen Schaden zufügen. Ich kann mir nur wünschen, dass nun endlich nach diesem Zensurskandal ein Ruck durch die Partei geht und aufgeräumt wird. Seit der vergangenen Bundestagswahl, habe ich für mich entschieden, dass ich überhaupt nicht mehr an der Wahl teilnehme, weil es für mich keine Wahl mehr gibt. Die einzig wählbare Partei war für mich über die Jahre weg immer Die Linke, aber mit dem verstärkten Aufkommen solcher Transatlantiker ist auch Ihre Partei für mich unwählbar geworden. Herr Lederer hat mich in dieser Überzeugung einmal mehr bestätigt. Schade.
David Meuer

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Wir sprechen uns entschieden gegen die Zensur und Diffamierung von Ken Jebsen durch den Kultursenator Klaus Lederer aus.
Andrea und Karsten Schubert

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Ist Lederer ein Linker, der sich mal neugierig in der  Atlantikbrücke umsieht?
Oder ist er ein Transatlantiker, der in der Linkspartei eingesetzt wird - als U-Boot?
Ihre Taten werden sie verraten. Ich halte Lederer für ein transatlantisches U-Boot.
A. Golbach

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Klaus Lederer ist kein Linker. Ich habe in diesem Jahr das erste Mal die Linke gewählt. Sollte Klaus Lederer bei der nächsten anstehenden Bundestagswahl sich nicht entschuldigt haben oder aus der Partei ausgeschlossen werden, kann ich die Linke nicht mehr wählen.
Sicherlich kann Lederer seine Meinung vertreten, was er aber mit dem ausgeübten Druck und der daraus resultierenden Absage der Preisverleihung angerichtet hat, ist Erpressung und Zensur. Beweise für seine Aussagen legt er nicht vor, es ist üble Diffamierung. Diese propagandistischen Werkzeuge haben in Parteien und einer Demokratie nichts zu suchen, deren Anwender ebenso wenig, am wenigsten in Ihrer Partei. Es ist ein intellektuelles Armutszeugnis.
Anselm

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Zensur geht gar nicht!!! Herr Lederer ist ein Beispiel der verlogenen Politik der LINKEN in Berlin. Ich vermisse von den Berlinern LINKEN die Haltung von Rosa Luxemburg. Man bedenke auch die Zentrale der LINKEN in Berlin befindet sich am Rosa-Luxemburg-Platz. Ich schätze Ken Jebsen aus dem Grund, dass er ein kritischer Denker ist und nicht dem Mainstream nicht hinterherläuft. Auch ich stimme nicht immer mit ihm überein, aber er ist einer der wenigen Journalisten der es wagt zu sagen: Es darf nie wieder Krieg von Deutschen Boden aus gehen. Welcher Vertreter der jetzigen LINKEN hat das geäußert? Ich warte immer auf diese Meinungsäußerung, doch leider vergebens. Danke an Ken Jebsen, dass er sich traut, Dinge klar zu benennen und - viel wichtiger - zum Nachdenken aufruft.
Birgitt Döhring, Berlin

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Ich unterstütze den Aufruf ausdrücklich.
Zensur dieser Art darf es nicht geben.
Jessica Beißmann

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Ja ich empöre mich! Niemand soll Meinungen zensieren. Gerade eine Positive Meinung zu Frieden und Völkerverständigung ist wichtig, weil es ja keine Minderheiten Meinung ist, sonder die des größten Teils der Weltbevölkerung. Zensur gehört nicht in eine Demokratie. Mein freies Denken und dies auch auszusprechen gehört zu meinem Mensch-sein. Die Meinungen und Gedanken von Ken Jebsen sind ein Teil seines Mensch sein, zensiert man sie, nimmt man ihm ein Teil seiner Menschlichkeit. Andere Meinung müßen einem nicht gefallen, aber sie sind wichtig weil diese Gedanken auf unsere Gedanken treffen. Sie bestätigen, ergänzen unsere Meinungen oder wir lehnen sie ab. Aber sie führen immer zu zu neuen Gedanken und somit erst zum Wachstum des Geistes und des Menschen. Wenn wir uns geistig selbst kastrieren können wir uns auch nicht mehr weiter entwickeln.
Gegen jede Zensur.
Ron Hönicke

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Bin empört und angewidert. Nach diesem Artikel hier:
https://www.hintergrund.de/politik/inland/die-linke-von-innen-umzingelt/
wundert mich Herrn Lederers ungenierte Selbstentblößung nicht im geringsten.
Und dieser Partei habe ich letztens meine Stimme gegeben - so blöd bin ich nicht nochmal.
K. Greif

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Die Posse rund um die aufgezwungene Absage der Preisverleihung ist eigentlich nichts Neues. Die Art und Weise wie dies zustande kam lässt aber schon staunen. Klaus Lederer hat, ohne dass es im Vorfeld einen medialen Skandal rund um diese Verleihung gab, eigenmächtig und aus meiner Sicht extrem egozentrisch gegen Ken Jebsen intrigiert.
Es bleibt zu hoffen, dass sich innerhalb von der Partei "die Linke" hier allmählich Widerstand gegen derartige Personen und ihre Methoden formiert.
Stephan Bartunek

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Unterschreibe hiermit den Aufruf.
H. Sylvester, Hennigsdorf

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So eine Peinlichkeit. Als Politiker der Linken sollte unser Kultursenator eigentlich wissen das es kein Zeichen von Demokratie ist, Zensur anzuwenden. Noch haben wir eine Demokratie, oder irre ich mich?
Sabine Kn

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Lieber Herr Lederer,
ich bin fassungslos über die aktuellen Geschehnisse in der Welt. Im Jemen findet eine humanitäre Katastrophe statt, deren Ausmaß sich wohl nur noch unsere Großeltern und Urgroßeltern vorstellen können... Es fliehen Menschen in beinahe jedem Teil der Erde vor Armut, Hungerkatastrophen und Krieg.
Einer der wenigen, die sich nicht gleichgültig und empathielos damit abzufinden scheinen, ist Ken Jebsen.
Und ausgerechnet dieser Mensch, wird von Ihnen, einem Politiker der LINKEN diffamiert und haltlos verleumdet, sodass man von Rufmord sprechen muss. Ich denke, Herr Lederer, Sie gehören dafür vor ein Gericht.
Jedoch sage ich auch "vielen Dank". Sie haben mir endgültig den Beweis geliefert, dass Politiker in Deutschland, aktuell weder eine eigene Meinungsbildung vorleben, noch dass Sie sich der Kraft des Finanzsektors und der Industrie entziehen können. Egal bei welcher Partei Sie sich eingeschrieben haben. Egal welche Reden Sie schwingen und welche "Meinungen" Sie öffentlich vertreten.
Ich werde die Partei der LINKEN umgehend verlassen und habe auch im September zum allerletzten Mal mein "Kreuz" gesetzt. Sie nehmen uns Wähler nicht Ernst, warum sollten wir die Politik noch länger Ernst nehmen, oder Ihr Beachtung schenken?
Als MENSCH und Teil dieser Erde muss ich sagen, dass dieses armselige Schauspiel schon lange nichts mehr mit Menschlichkeit zu tun hat. Wir leben in einer Zeit, in der die Herzen hart wie Stein, die Gedanken kalt wie Eis, die Menschen wie leblose Hüllen erscheinen, die im Konsumwahn und dem Wetteifern nach Anerkennung, Macht und Reichtum jeglichen Bezug zu Ihrer Menschlichkeit verloren haben.
Bevor wir also über Politik, Meinungsfreiheit, Ken Jebsen oder andere Dinge sprechen, sollte nicht jeder Mensch einmal schweigend in sich selbst hineinhorchen?
Lebe ich, leben Sie wirklich nach den eigenen Überzeugungen? Leben wir im Einklang mit uns selbst? Sind unsere Wünsche, unsere Ziele und Bestrebungen auch wirklich unsere eigenen?
Herr Lederer, ich danke Ihnen, mich durch Ihr Verhalten an diese Frage erinnert zu haben.
Janaka Born

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Auch wenn der von mir hochgeschätzte Wolfgang Gehrcke zu den Kritikern des von mir nicht geschätzten Klaus Lederer gehört, möchte ich in diesem Falle zweiterem zustimmen. Wer Ken Jebsen kennt und um seine diversen Ausfälle gegen alles was nicht seiner Meinung ist weiß, kann zumindest nachvollziehen wenn nicht gutheißen, dass die Berliner Behörde reagiert hat. Ich darf nur an seine infame Vorwürfe gegen Monty Schädel erinnern . . .
Schade, dass Rosa Luxemburg nicht selbst antworten kann. Sie würde diesen halbrechten bis ganz rechten Hetzern den Gebrauch ihres aus dem Zusammenhang gerissenen Zitates symbolisch um die Ohren hauen, denn sie war für eine offene, sozialistische Gesellschaft. Die will Ken Jebsen mit seinen "Freunden" sicherlich nicht.
Rote Grüße
Bernhard

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Mehrfach habe ich ansetzen müssen um diese Mail zu verfassen, da ich nicht persönlich und beleidigend werden möchte. Es ist eine unglaubliche Dreistigkeit, wie von Herrn Lederer Fakten ins Gegenteil verbogen werden, um offenbar "politisch korrekt" zu erscheinen. Herr Jebsen, dessen Wirken ich schon seit längerer Zeit verfolge und den ich als aktiven Friedensbotschafter sehr schätze, hat den Karlspreis ja nun wohl mehr als verdient, denn er ist in der Tat ein sachlicher, brillanter Journalist mit Mut und Verstand (und mit Sicherheit alles andere als ein "Antisemit").
Einen Herrn Lederer als Kultursenator im Amt zu wissen verleidet mir dagegen nachhaltig jede noch fragmentarisch vorhanden gewesene Sympathie zur "linken" Gesinnung, welche einigen selbstgefälligen Podiumsvertretern scheinbar in Anbetracht ihres Salärs abhanden kam.
Wenn das mittlerweile generell der politische Diskurs der Linken sein sollte, so sollten sich die GenossInnen doch erst einmal ernsthaft mit den tatsächlichen Fakten auseinandersetzen, statt sich in gruppenzwanghaftem Aufheulen dem "Mainstream" anzudienen.
Ich wäre sehr erfreut, bei den Linken noch ein gerüttelt Maß an Aufrichtigkeit vorzufinden, doch fehlt mir bereits der Glaube...
Gern habe ich Sahra in ihrem Wahlkreis noch mein Kreuz gegeben, aber so etwas ist für mich nicht mehr zu ertragen und deshalb auch nicht mehr wählbar.
Bravo, Herr Lederer - Leute wie Sie richten gerade unsere Demokratie hin! Es sei die Frage gestattet: wer bezahlt Sie dafür?
Waldemar Barkowski (Düsseldorf)    

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Hier ist meine Unterstützung für Ken Jebsen und andere Projekte!
Bitte beugt euch nicht, wir beugen uns auch nicht…
R. Mayerhofer

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Was bitte geht in unserem Land vor? Der Kultursenator von Berlin (Klaus Lederer) verhinderte die Verleihung des  Kölner Karlspreises an Ken Jebsen im Kino Babylon.
Verliehen wird der Preis an Menschen die für einen aufklärerischen, unabhängigen, facettenreichen und urdemokratischen Journalismus stehen, den es in unserer Gesellschaft mehr denn je zu unterstützen und zu verteidigen gilt.
Das man diese Menschen in der allgemeinen Presselandschaft seit jeher als Verschwörungstheoretiker bzw. Spinner abtut ist eine Sache, sie aber in aller Öffentlichkeit zu diskreditieren, um sie für alle Zeit mundtot zu machen, zeigt erneut das es um unsere Demokratie schlecht bestellt ist. Zum Glück wächst die Anzahl derer, die diese Plattformen dennoch nutzen, unterstützen und den Main Stream Medien den Rücken kehren.
Vielmehr scheint es, und das ist der positive Aspekt, gewinnen die alternativen Medien mehr und mehr an Relevanz, sodass sie mittlerweile in aller Öffentlichkeit bekämpft werden müssen.
Ein Kultursenator der diese Art von Zensur begeht währe in einer echten Demokratie jedenfalls untragbar und die längste Zeit im Amt.
Axel Sprenger

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Ich danke Ihnen für Ihre Initiative – Pro Meinungsfreiheit!
Ich vermute, dass ich so ca. 90% der Beiträge des sehr großen KenFM Portals gesehen, gehört oder gelesen habe. Die Beiträge haben mein Weltbild sicherlich erweitert und positiv verändert. Sehr viele besondere Menschen haben bei Ken Jebsen eine wunderbare Möglichkeit erhalten sich zu äußern – zu allen möglichen Themen!
Eine Ehrung für Ken Jebsen ist mehr als überfällig – schon allein für seine Griechenlandhilfe!
Dass ausgerechnet ein Linker Kultursenator eine Preisverleihung zu verhindern versucht, ist an Absurdität!! nicht mehr zu überbieten.
Mein Vorschlag:
Die Linke organisiert eine entsprechend alternative Räumlichkeit für die Preisverleihung!
Wäre doch schön, wenn Sie und Sahra den Preis mit überreichen täten!
Bernard Neelen

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Ganz nach Stéphane Hessel empöre ich mich über einen vermeintlich „links“ denkenden Menschen, welcher meint das Erwachen des Volkes durch Unterdrückung aufhalten zu können.
Ein weiterer Beweis dafür, dass gegen solche „Machtmenschen“ Widerstand geleistet werden muss!
Daher unterstütze ich diesen Aufruf!
Lothar Müller

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Ich unterstütze diesen Aufruf aus vollem Herzen. Es darf keine Zensur geben. Herr Lederer sollte sich schämen.
Viele Grüße aus dem Norden,
Marko Wölbing

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Wenn das linke Politik ist, was dieser "Kultursenator" Lederer veranstaltet, dann ist meine Unterstützung der Linken beendet. Aber es gibt andere Linke, die das Herz auf dem "rechten" Fleck haben wie z.B. Sahra Wagenknecht u. andere.
Natürlich empört mich das, wenn Lederer die hervorragende offene, mutige Arbeit von Ken Jebsen durch hinterhältige Unterdrucksetzung des Kulturkinos betreibt.
Und jeder kann sich nun mal ausführlich mit der Arbeit von Jebsen beschäftigen.
Aber es ist doch auch wunderbar und erfreulich, daß sich dieser Herr Lederer geoutet hat, für wen oder was er arbeitet. Er hat doch wohl den Auftrag gegen diese gefährliche Aufklärungsarbeit von Ken Jebsen u. a. anzugehen. Und in seinem Schlepptau stoßen noch weitere (linksgetünchte Medien?) in dieses Horn u. die es zu erkennen gilt.
Was kann uns denn besser zeigen, welches Geistes Kind sie sind. An den Früchten sollt ihr sie erkennen!!
Und weiter können wir auch erkennen, wem wir trauen, und auf wen wir zählen können.
Vorsicht heute mit so Stempelbegriffen "rechts", "Antisemit" "Populist" "fake news" etc..  Wir müssen fragen was ist die wirkliche Tatsache, was ist passiert.
Ich habe den Eindruck, daß man uns mit Sprachverwirrung politisch apathisch machen will: "man weiß heut überhaupt nicht mehr was stimmt und nicht stimmt, dann zieh ich mich lieber zurück".
Ich danke Wolfgang Gehrcke und seinen "Mannen", daß sie so klar und deutlich aufgestanden sind u. diese Gesinnungsschnüffler ins Licht gesetzt haben.
Aber auch Albrecht Müller, Jens Berger mit den NachDenkSeiten. Sie verdienen unsere massive Unterstützung. Und natürlich weiter: KenFM.
Gerhard Weihing

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Wer sich nicht wehrt, der lebt verkehrt
Ich finde die Einflussnahme von Herrn Lederer bedenklich und seine Äußerungen zu Ken Jebsen nicht gerechtfertigt - sie sind meiner Meinung nach diffamierend.
Natürlich könnte man schnell zu dem Ergebnis kommen, ein solcher Vorgang gleich mit Aufrufe zum Protest mit Kommentar sowie Unterschrift wäre übertrieben, oder? Nein, das ist er nicht! Es ist gut, wenn Unrecht bekämpft wird. Zu oft geschieht einem Einzelnen, einer Gruppe und manchmal sogar einem Volk etwas, die sich je nach Gegner nicht dagegen wehren können. Lederer hat sich, seiner Partei und der Stadt Berlin keinen Gefallen damit getan - so meine Meinung.
Alles Gute für Ken Jebsen, möge der mattwirkende Einheitsbrei unserer Medienlandschaft sicher weiter farblich erhellen und mit der nötigen Würze seitens Jebsen sich zum Besseren/Ehrlicheren entwickeln. Die Anerkennung hat Ken Jebsen allemal verdient.
Kai Lotz

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Vielen, vielen Dank für Ihre Initiative! Sie zeigen damit, dass Sahra Wagenknecht bei den LINKEn nicht allein ist und dass die einzige Partei im Deutschen Bundestag mit einem Rest an Glaubwürdigkeit noch nicht verloren ist. Gern möchte ich einen Kommentar beisteuern. Ich habe diesen Kommentar so ähnlich allerdings bereits am Wochenende an Sarah Wagenknecht geschickt:

Meinungsfreiheit ist ein demokratisches Grundrecht

Demokratie lebt vom Dissens. Um auf demokratischem Wege tragfähige Lösungen zu finden, ist der öffentliche Austausch politischer Meinungen und Standpunkte unerlässlich. Das politische System in Deutschland wird jedoch zunehmend autoritär. Meinungen, die dem verordneten Konsens zuwiderlaufen, werden z.T. drastisch sanktioniert. Andersdenkende werden diffamiert als "Putin-Versteher", Verschwörungstheoretiker (ein Begriff, der von der CIA genau dafür erfunden wurde - um Andersdenkende auszugrenzen), Antiamerikaner, stets mit Rechtsradikalen in Verbindung gebracht (mir erschließt sich der Zusammenhang nicht), schlimmer noch: als Antisemit wird verleumdet, wer sich wagt, die Besatzungspolitik Israels zu kritisieren und zu einer Lösung der Misere im Nahen Osten beizutragen. System-Medien werden systematisch von Andersdenkenden gesäubert.
Selbst die LINKE ist nun also unterwandert von selbsternannten Zensoren und Inquisitoren, wie der Skandal um die Verleihung des Karlspreises für Engagierte Literatur und Publizistik an den linken Journalisten Ken Jebsen im Berliner Babylon zeigt. Der Berliner Kultursenator und LINKE-Mitglied Klaus Lederer will die Preisverleihung unbedingt verhindern und schreckt auch vor den üblichen Beleidigungen und Rufmordanschlägen nicht zurück. Jemanden, der sich derart für die Erinnerungskultur wider das Vergessen am Holocaust engagiert hat wie Ken Jebsen, als Antisemiten zu bezeichnen, wäre fast lächerlich, wenn es nicht so bösartig wäre.
Freiheit ist immer die Freiheit des Andersdenkenden.
Man fragt sich, wess Geistes Kind Herr Lederer ist und die LINKE muss sich fragen lassen, ob sie ihre Glaubwürdigkeit wirklich opfern will, indem sie solche Leute wie Lederer in ihren Reihen duldet. Ein Parteiausschlussverfahren ist unvermeidbar, wenn die LINKE als wirklich linke Partei wahrgenommen werden will. Die Partei sollte zudem einen echten und offenen Meinungsaustausch darüber anstoßen, wer Mitglied der LINKE sein darf: Stefan Liebich, ebenfalls auf einem lukrativen Posten in Berlin ist nicht nur Mitglied der LINKEN sondern auch der Atlantik-Brücke. Wenn der Mann nicht gerade schizophren ist, kann er eigentlich nur ein Maulwurf sein. Man kann sich nicht gleichzeitig einerseits für Neoliberalismus, NATO-Konfrontation und amerikanische Vorherrschaft einsetzen und andererseits für soziale Gerechtigkeit und Frieden. Die Atlantikbrücke wählt ihre Protagonisten jedenfalls sorgfältiger aus als die LINKE.
Frank Kienast

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Es ist ein empörender Vorgang und Euer Aufruf hat meine volle Unterstützung. Es muss angesichts der zugespitzten Situation und im Interesse der Glaubwürdigkeit linker Politik endlich Schluss gemacht werden “ mit dem Ungeist von Stigmatisierungen und Zensur. Auch in den eigenen Reihen”. Wie Recht Ihr habt. !!!!
Helmut Semmelmann

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Freue mich über Eure Initiative und unterstütze sie gern. Diese Hetzerei gegen Ken ist wirklich unsäglich und absolut zu verurteilen! Ich hoffe, dass es bei der Preisverleihung im Babylon bleibt!
Solidarische Grüße
Annette Groth

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Ich bin mir nicht sicher, was Herr Lederer damit bewirken möchte. Vielleicht möchte er damit sehr intellektuell und auch schlau sich zur Schau stellen. Schlau ist das auf keinen Fall, denn meine me myself u. Media schauen mit Sicherheit auch die Wähler der Linken.
Herr Lederer, einfach nur traurig.
Ingo Becker

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Ich bin im Jahr 2005 in die WASG eingetreten und über diese in DIE LINKE gekommen. Die Facebook-Tiraden des "Genossen" Lederer gegen Ken Jebsen machen mir den weiteren Verbleib in dieser Partei leider unmöglich. Ich habe meine Austrittserklärung  an den Parteivorstand geschickt.
Eine Partei, die einem derart hirnlosen Idioten zu Amt und Würden verhilft, ist nicht die meine. Die Verleumdungen Lederers über Jebsen sprengen meine Vorstellung. Ich kenne KenFM seit Jahren und schätze die Beiträge Jebsens und anderer sehr. Und sehe nicht den geringsten Bezug zwischen diesen und Lederers Behauptungen. Ich betrachte Lederers Vorwürfe als gegen mich persönlich gerichtet; ich bin offensichtlich zu dumm, den Antisemitismus Jebsens zu durchschauen.
Lederers Ausfälle sind der Tropfen, der das Fass zum überlaufen gebracht hat. Bereits die Intrigen des Parteivorstands gegen Sarah Wagenknecht im letzten BW-Wahlkampf haben bei mir die Frage aufkommen lassen, ob es noch Sinn macht, solche Machenschaften durch eigene Mitgliedsbeiträge zu unterstützen. Die Frage ist inzwischen beantwortet: Die eingesparten Mitgliedsbeiträge gehen zukünftig and KenFM!
Helmut Ruch, Münster

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Wir sind dabei:
Elisabeth Kaltenhäuser & Dieter Kaltenhäuser

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Ich bin empört, über Verweigerung Lederers und die unqualifizierten Äußerungen dazu. Das zeugt entweder von einem unreflektierten bis infantilen Bewußtsein, oder er unterwandert absichtlich Die Linke als Erfüllungsgehilfe des Neoliberalismus und der Kriegstreiber. Im 1. Fall müßte er zurücktreten im 2. Fall sollte man ein Parteiausschlußverfahren einleiten. Ich habe Angst um die Linken. Nicht, daß sie mal so wie die Grünen enden.
Frithjof Weber

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Ken Jebsen, das bedeutet für mich uneingeschränkten investigativen Journalismus.
Mein Attribut nach vielen gesehenen Beiträgen : 
Überparteilich / Unabhängig /  Freiheitlich Demokratisch / Pazifistisch / Kritisch / Informativ.
Heute sind wir in der Lage vieles zu recherchieren. Kostenlos. Wir nennen es das Informationszeitalter. Zwar sind auch im Netz nicht alle Infos Gold ... Wenn aber etwas richtig gut ist, bedeutet das heute noch lange nicht, daß es sich durchsetzen wird. Wenn Menschen sich in jahrelanger Recherche auf die Suche nach Wahrheit und Aufklärung machen, geschieht das im Dienste unserer freiheitlichen Gesellschaft. Wir sollten diesen Menschen unsere Aufmerksamkeit schenken.
Wie lange wird dieser unabhängige freie Journalismus noch ohne Zensur ausgeübt werden können? Wer sensibel ist, sollte bemerkt haben, daß bei den wichtigen Themen die Berichterstattung der Mainstream-Medien weitestgehend hinter dem Willen zu einer objektiven Berichterstattung zurückbleibt. Die Informations-Fragmentierung, oberflächliche 30 Sekunden Berichterstattung und andauernde Wiederholung simpelster (Kriegs)-Propaganda und ungewisser Vermutungen und Stigmatisierung macht es für den durchschnittlichen Betrachter der 20 Uhr Nachrichten unmöglich, sich ein fundiertes Bild zu machen, zumal die Nachrichten heutzutage oft nur noch als Schlagzeile im Vorbeigehen auf dem Handy gelesen werden ...
Ich unterstütze Ihre Kampagne uneingeschränkt ...
Martin Bauerfeind

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Ihr Parteikollege Herr Lederer schrieb am 14.11. auf Facebook in der vom ihm selbst ausgelösten Diskussion rund um die Person Ken Jebsen "Klaus Lederer Na, Moment. Die Belege darüber, wie Jebsen antisemitische Ressentiments bedient, liefere ich."
Er meinte damit Belege zu liefern welche Herrn Jebsen als Antisemiten eindeutig überliefern sollten. Bitte reiben Sie ihm dieses eigene Zitat unter die Nase und fordern Sie er habe nun zu liefern oder sich für seine falsche Behauptung zu entschuldigen.
Ebenso sollten Sie ihn wissen lassen das Herr Lederer durch sein Handeln für mich die gesamte Partei Die Linke entlarvt hat. Diese Partei ist für mich, von den derzeit im Bundestag vertretenen, die noch am ehesten wählbare gewesen. Dies ist nun vorbei! Bei der Wahl am 24.09. hatte ich mich zum Glück bereits der Wahl enthalten, aber meine Eltern wählten noch die Linke. Bei der nun anstehenden Neuwahl werde ich auch die Stimmen meiner Eltern Ihrer Partei entziehen. Sollten mir in der Zukunft Menschen begegnen welche die Linke wählen wollen so werde ich ab jetzt das Verhalten von Herrn Lederer nutzen um sie davon abzuhalten.
Mir ist klar, Sie selbst können dafür nichts und auch das Herr Lederer nicht für die gesamte Partei spricht. Aber Herr Lederer ist ein wunderbarer Beleg dafür das auch in der Linkspartei, sollte sie einmal an den Fleischtöpfen der Macht angekommen sein, nichts mehr an substanzieller Veränderung für die Bürger zu holen sein wird - die Transatlantifa wirkt auch hier.
Sie tun mir aufgrund ihrer Parteifreunde wirklich leid, wer solche "Parteifreunde" hat, braucht keine Feinde mehr.
Andreas Lotter

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Werter Herr Lederer,
ich beginne mit einem Zitat Ihrer Parteivorsitzenden zum Internationalen Tag der Pressefreiheit.
"Pressefreiheit ist ein zentraler Bestandteil der Demokratie. Der Zugang zu Informationen ist eine wichtige Voraussetzung zur Meinungsbildung und damit der politischen Beteiligung der Menschen. Nicht zuletzt deshalb stehen Journalisten und Medien im Zentrum der Kritik von Rechtspopulisten und sind massiven Repressionsmaßnahmen ausgesetzt.
Wer die Pressefreiheit angreift, der greift die Demokratie an. Wo die Demokratie abgeschafft oder massiv eingeschränkt wird, steht die freie Presse als erstes im Visier der Herrschenden. Eingeschränkte Pressefreiheit ist längst nicht mehr nur Privileg von Diktaturen, sondern findet sich auch in EU-Mitgliedsstaaten.".....
....Deutschland liegt in der Rangliste der Pressefreiheit von Reporter ohne Grenzen unverändert auf Platz 16, dennoch zeigen sich auch hier "besorgniserregende Entwicklungen": Der gesellschaftliche Rechtsruck äußert sich in Angriffen und Drohungen gegen Journalisten. Aber auch der Staat setzt der Pressefreiheit mit neuen Gesetzen, Justiz und Geheimdiensten zu, die abnehmende Pressevielfalt durch die redaktionellen Konzentrationsprozesse ebenfalls. Zudem gehören manche schwarze Schafe in Sachen Pressefreiheit wie die Türkei und Saudi-Arabien zu den engen Partnern der Bundesregierung. Hier muss sich die Regierung entschieden für die Pressefreiheit einsetzen, statt sie auf dem Altar der strategischen oder wirtschaftlichen Interessen zu opfern. "
Kürzlich schrieben Sie auf Facebook, dass Herr Jebsen mit seiner Medienplattform KenFM " abgründigen Israelhass " verbreite und damit antisemitisch sei.
Um ein möglichst breites Meinungsspektrum über aktuelle politische Fragen abzugreifen, nutze auch ich die besagte Plattform zur Wissenserweiterung. Ich konnte bisher keine "antisemitischen Denkmuster " (Antisemit = Person, die den Juden feindlich gesinnt ist.) erkennen. Deshalb bitte ich Sie um Stellungnahme und Beweisführung.
Sollten Ihre öffentlichen Anführungen haltlos sein, was sie meiner Meinung nach ohne Zweifel sind, muss man Ihnen "das Opfern von Pressefreiheit" zu Gunsten strategischer Interessen vorwerfen.
Ich bitte Sie daher um Beweisführung oder Richtigstellung!
Mit freundlichen Grüßen,
Tommy Richter (noch Linkswähler)

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Ich unterschreibe den Aufruf gegen "linke" Zensur.
Gerne mit dem Zusatz "Mitglied im Rat von attac Deutschland", wenn sich da jemand darüber ärgern mag ;-)
Christian Weber, Würzburg

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Herr Lederer sollte sein Amt niederlegen und auch die Partei Die Linke verlassen. Er verbreitet bösartige Verleumdungen. Eine linke Partei mit solchen Würdenträgern wird für mich bald unwählbar werden. Vielleicht ist es aber auch gerade das ausgemachte Ziel dieser diffusen Transatlantiker, Die Linke unwählbar zu machen.
Dr. Volkmar Thorandt

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Ich bin sehr erfreut über euren Einsatz für die Meinungsfreiheit. mit Albrecht Müller (nachdenkseiten) bin ich der Meinung, dass diese Antisemitismus und querfront anwürfe  gezielt von den Gegnern der Friedensbewegung aufgebracht werden.  ich verfolge kenfm schon lange online und kann nur empört die vorwürfe von Lederer gegen Ken Ibsen zurückweisen! mit solidarischen grüssen aus Frankreich  
Peter Haluszka

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ich kenne einen großen Teil der Veröffentlichungen von Ken Jebsen und halte ihn für einen Journalisten, der sorgfältig recherchiert und aus einer großen Detailkenntnis heraus seine Urteile fällt.
Im Gegensatz dazu stehen die Behauptungen von Kultursenator Klaus Lederer, der lediglich die allgemein verbreiteten Floskeln, die seit einiger Zeit  Kritikern der völkerrechtswidrigen Politik Israels in Palästina  übergestülpt werden, kritiklos K. Jebsen zuschreibt. Es ist mir unvorstellbar, wie ein hochrangiger d e u t s c h e r Politiker den traditionellen Antisemitismusbegriff entwertet und eine Champagne unterstützt, hinter der offensichtlich politische Interessen stehen. Die deutschen Verbrechen an Juden während der Nazi-Zeit stehen in Zusammenhang mit dem Jahrhunderte alten Antisemitismus. Kritik an israelischer Politik  ist nötig, damit das Unrecht, das den Palästinensern seit 1947 mit gesteigerter Intensität widerfährt, nicht auch noch aus dem öffentlichen Bewusstsein verschwindet.
Dank für Ihren Einsatz!
Inge De Caerlé
pax christi, Internationale Katholische Friedensbewegung

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Ich möchte sie hiermit bei ihrer Kampagne gegen die Diffamierung von Ken Jebsen unterstützen.
Mit großem Interesse verfolge ich, wie auf KenFM jeden Tag durch objektive Berichterstattung ein wichtiger Beitrag zum Verständnis der globalen zusammenhängen geleistet wird. Eine Auszeichnung der hervorragenden Arbeit von Herrn Jebsen ist längst überfällig.
Raimund Lippauer

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Wir danken für Ihr Engagement und unterstützen den Aufruf „Empört Euch!"
Elke und Bernd Koza

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"Wehret den Anfängen!“
Ich unterstütze ganz ausdrücklich diesen Aufruf.
Im Übrigen gilt dieser Protest gegen jede Art von Zensur.
Immer.
Diana Janser, Berlin

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Diese entsetzliche, verlogene Diffamierung von Ken Jebsen ist der LINKEN unwürdig!
Das ist ganz klar Zensur!
Ich bin empört und wütend!
Ich schließe mich dem Protest von Diether Dehm, Wolfgang Gehrcke, Christiane Reymann und deren Aufruf vollkommen an.
Ulrich Blüh, Kiel

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Dem Zensieren von Meinungen oder Überzeugungen privat oder in der Öffentlichkeit muss unbedingt verhindert werden. Ich freue mich über Ihre Aktionen.
PD Dr. H.-P. Jung

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Gern folge ich Ihrem Aufruf und bin ehrlich froh, dass zumindest Teile der "die Linke" ebenfalls nicht mit dem Reden und Tun des Herrn Lederer konform gehen. Empören reicht mir fast nicht, ich bin entsetzt über das zutiefst undemokratische, diskreditierende und verleumderische Verhalten des Herrn Kultursenators Lederer gegenüber Herrn Ken Jebsen und darüber hinaus noch weiten Teilen der Friedensbewegung, die er nicht nur übel beleidigt, sondern in ihrem Ruf verunglimpft, brandmarket und zu beschädigen versucht.
Ein unglaublich schäbiges Verhalten, das ich ehrlich gesagt, besonders aus linken Reihen, nie in einer so krassen Aktion/Form erwartet hätte. Dieses Handeln zerstört dauerhaft Vertrauen in „die Linke“. Ist dieser Mann sich seiner Verantwortung überhaupt bewusst, die er trägt in seinen Ämtern, seinen Parteigenossen und seiner Wählerschaft gegenüber? Ich hoffe, dass diesem Agieren des Herrn Lederer die dringend notwendigen Konsequenzen folgen und er zur Rechenschaft gezogen wird. DAS habe ich NICHT gewählt, als ich der "die Linke" meine Stimme gab.
Doris Lach (bisher langjährige Wählerin der "die Linke")

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Auch ich schließe mich den Empörungen über die Verunglimpfungen gegenüber Ken Jebsen an, von denen das Raumverbot zur Verleihung des Karlspreises Unkultur ersten Ranges darstellt.
Ursula Nicolai

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Ja, auch ich empöre mich gegen diesen schäbigen Versuch einer -meiner Meinung nach- völlig unlauteren Einflussnahme des Herrn Lederer.
Hier wird ganz offensichtlich ziemlich direkt Zensur geübt.
Ja, es ist wahr:
- Herr Jebsen (und sein Portal) eckt an
- Herr Jebsen bohrt nach
- Herr Jebsen gräbt dort, wo andere nicht einmal die Schaufel in die Hand nehmen
- Herr Jebsen ist unbequem
aber auch:
- Er öffnet die Augen
- Er rüttelt auf
- Er ist glaubwürdig daran interessiert die Wahrheit besser sichtbar zu machen

Ich habe ihn in allen Beiträgen noch nie als Antisemit oder als „kruden Verschwörungstheoretiker“ empfunden. Im Gegenteil - er setzt (gemeinsam mit anderen) einen sehr wertvollen Kontrapunkt gegen die „etablierten“ Medien, die man dank des allgemeinen Einheitsbreies fast nicht mehr auseinanderhalten kann.
Deutschland braucht viel mehr Ken Jebsens und auch endlich wieder viel, viel mehr Politiker, die wirklich dem deutschen Grundgesetz verpflichtet sind und auch danach handeln!
Christian Mundt

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(...)Die Bevölkerung wird in gute, demokratisch denkende, politisch angepasste Obrigkeitsgläubige und böse, undemokratische, dem Wahnsinn verfallene, ewig Gestrige (was nach dem Zusammenbruch des real existierenden Sozialismus, heute sowohl für Links als auch für Rechts gut funktioniert), sowie in an Verschwörung glaubende Phantasten gespalten. Diese Spaltung sitzt so tief, dass sich ehemals kontrovers diskutierende Mitbürger, heute in ideologische Feinde verwandelt haben, die keiner objektiven Diskussion mehr bedürfen. Im bürgerlichen Bewusstsein, ist das von unseren „Volksvertretern“ vorgelebte, längst angekommen: Statt den nicht konform Denkenden, sachlich entgegen zu treten, ist es einfacher in mit kurzen Schlagwörtern zu diffamieren. Eine argumentative Auseinandersetzung, wäre mangels glaubwürdiger Argumente, wohl auch in vielen Fällen, für die „Rechtstaatsgläubigen“ zum scheitern verurteilt und könnte peinlich für sie enden.
Dieses Rezept ist kombiniert mit dem Gefühl der politischen Ohnmacht des Einzelnen, gegenüber einer übermächtigen Parteiendiktatur. Einer Diktatur, die sich als Demokratie ausgibt, die von unvorstellbar reichen Oligarchen gesteuert wird und deren Medienmogule die öffentliche Meinung machen.
Vielen kritisch denkenden Menschen, macht das Angst. Angst vor Diffamierung, Ausgrenzung bis hin zur Angst vor dem Verlust der wirtschaftlichen Existenz. (...)
Matthias Ehlers

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Auf jeden Fall unterstütze ich als langjähriger Wähler der Partei "Die Linke" den Aufruf. Gerade Linke dürfen keine Zensur oder Unterdrückung von Meinungen bzw. die Diffamierung Andersdenkender zulassen. Sie müssen dagegen aufstehen und sich wehren. Differenzen sind in Disputen und nicht mit bürokratischen Aktionen zu führen. Diffamierung geht gar nicht, zumal sie obendrein - soweit ich die Person Ken Jebsen erlebe - nicht stimmen, somit also den stalinistischen Verhaltensweisen der Vergangenheit, wo auch "Abweichler" gerne diffamiert und schließlich sogar ermordet wurden. Soweit wird Herr Lederer nicht gehen, doch schon die Begründung der Ablehnung des Veranstaltungsortes ist übel und bringt letztlich Die Linke in Verruf. Und das finde ich als Linker gefährlich.
Denn wer ist in unserem Land die Fundamentalopposition, nachdem die Grünen endgültig im Nato-Atlantiker-Lager angekommen sind? Das darf mit der Partei "Die Linke" nicht auch noch passieren.
Ich sage dazu nur: "WEHRET DEN ANFÄNGEN!".
Gunther Troost, Lüdenscheid

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Ich halte mich für einen  kritischen Menschen und versuche mir immer mein eigenes Bild zu machen. Sicherlich ist das manchmal nicht einfach. Es gibt Themen Gebiete, in denen man sich nicht auskennt und eine Meinung bildet sich nur dann gut, wenn man sich zu den unterschiedlichsten Themen verschiedene Artikel durchlesen, verschiedene Menschen befragen kann und verschiedene Meinungen hört. Nachdem ich jetzt gelesen habe, dass die Preisverleihung im Kino Babylon nicht stattfinden soll, war ich entsetzt. Ich bin absoluter Gegner von Antisemitismus. Da ich selber eine Behinderung habe, kenne ich mich mit Unterdrückung sowie Diskriminierung in jeglicher Form aus. Es spielt auch überhaupt keine Rolle, ob ich immer die Ansichten von Ken FM Teile oder nicht. Fakt ist, dass es sich hier um eine ganz normale Veranstaltung handelt und dies in einer Demokratie erlaubt sein sollte. Ich finde es fast schon beleidigend, dass den Menschen nicht mehr zugetraut wird sich seine eigene Meinung zu bilden. Andererseits werden Demonstrationen von Rechtspopulisten erlaubt, auch wenn häufig ein Polizeiaufgebot in der Nähe ist. Die AFD hat in der Öffentlichkeit behindertenfeindliche Äußerungen getätigt, die nicht unter den Tisch zu kehren   und nicht zu verleugnen sind. Das war kein Grund sie wegen Verächtlichen Äußerungen   oder ähnlichem zu verbieten. Grundsätzlich finde ich das richtig. Wir leben in einer Demokratie. Aus diesem Grund sollte auch die Veranstaltung im Kino Babylon nicht verboten werden. Was mich jedoch am meisten traurig macht und enttäuscht ist die Tatsache, dass wir größere Probleme in Deutschland haben als eine Preisverleihung. Ich kenne mich mit der Rechtslage nicht genau aus, aber ich frage mich schon, ob es Überhaupt rechtens ist eine Veranstaltung einfach so zu verbieten.
Zu dem verlange ich auch, dass Herr Lederer auch zu seiner Aussage Stellung bezieht und Nachweise für seine Behauptung erbringt. Falls er das getan haben sollte, und ich etwas nicht mitbekommen habe, dann kann das gerne an mich herangetragen werden. Was momentan bei uns politisch stattfindet macht mich unglaublich traurig, fassungslos.
Pauline Rohn

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Die Zensur ist ja hier für viele von uns 72 Jahre her, für andere 18 Jahre her- wir wollen uns nicht so gern erinnern. Heute denken wir eigentlich: wir leben in einer Demokratie, es herrscht Meinungsfreiheit, es ist erlaubt, ja für eine Diskussion unerlässlich, verschiedene Meinungen zu haben. Dieses Verbot der Karls-Preis-Verleihung im Babylon hat leider mit Demokratie nichts zu tun.
Annette Kühnen

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Es ist mir nicht bekannt, dass Herr Jebsen zu irgendeiner Zeit antisemitische Äußerungen gemacht hat. Ich schätze Herrn Jebsens Engagement und die Auswahl seiner Gäste und Themen. Eine Zensur dieser Art ist für mich nicht mit dem Verständnis für Demokratie vereinbart
Elisa Bauer

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Aus ganzem Herzen danke ich Ihnen und Ihren Mitstreitern, dass Sie mir und vielen anderen die Gelegenheit bieten, sich über das unglaubliche Gebahren des Berliner Kultursenators Herrn Lederer zu empören.
Ich war schlicht weg fassungslos, als ich lesen musste, dass ausgerechnet ein linker Politiker seine ganze Macht ausübt, um einen mutigen, überaus gut informierten und weitsichtigen Journalisten wie Ken Jebsen auf derart plumpe Weise verleumdet. Seinesgleichen kann man mittlerweile hier zu Lande mit der Lupe suchen.
Ich war erschüttert über die unglaublich unqualifizierte Wortwahl des Herrn Lederer und frage mich, woraus er seine abstrusen Behauptungen zieht.... etwa ungefiltert aus der Springerpresse und Co??
Ich verfolge das Programm von KenFM schon lange und habe noch nie eine antisemitische Äußerung weder von Herrn Jebsen noch einem seiner Gesprächspartner gehört. Wohl aber kritische Anmerkungen zur Siedlungspolitik der israelischen Regierung - und das ist mehr als wichtig, um einen Frieden in Nahost, der auf Gerechtigkeit fußt, anzubahnen.
Auch wenn Herr Lederer privat seinem diffamierenden Gedankengut nachhängt, so hat er doch als Kultursenator unserer Hauptstadt die Pflicht und Aufgabe, die Vielfältigkeit unserer Kultur zu fördern und zu unterstützen. Immerhin ist er Beamter (ein sehr gut bezahlter noch dazu) und somit im Dienste des Volkes.  Maulkörbe zu verteilen, bei allgemeiner Gehirnwäsche mitzumischen und Druck auf unbescholtene Veranstalter auszuüben, gehört sicher nicht zu seinem Stellenprofil.
Ich bin der Meinung, dass Herr Lederer absolut auf dem falschen Posten sitzt - und auf jeden Fall seine Parteizugehörigkeit überdenken sollte!
Wenn das linksorientierte Politik sein soll, kann ich Herrn Jebsen nur zustimmen, wenn er sagt, dass er in diesem Land niemanden mehr wählen kann.
Egal von welcher Seite ein Abgeordneter kommt, hat er erst die Macht gerochen und den Geldbeutel voll, vertritt er nur noch sich selbst.
Was bleibt dem Volk? Es kann sich empören!!!
Ute Noelle

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Früher:
Als sie die Kommunisten abholten, habe ich nichts gesagt, denn ich war ja kein Kommunist. Als sie die Sozialdemokraten abholten habe ich nichts gesagt, denn ich war ja kein Mitglied der SDP. Als sie die Gewerkschafter abholten habe ich nichts gesagt, denn ich war ja kein Arbeiter. Als sie mich abholten, war keiner mehr da der etwas hätte sagen können.
Heute:
Als sie die Totalüberwachung offenbarten habe ich nichts gesagt, denn ich habe ja nichts zu verbergen. Als sie das Bargeld abzuschaffen anfingen, habe ich nichts gesagt, denn ich habe ja nicht viel Geld. Als sie anfingen Portale wie KenFM zu verleumden, habe ich mitgemacht, denn meine Freunde sagten mir das sei gut so. Als ich mich eines Tages komplett überwachbar auf der Straße befand, kein Zugriff mehr auf mein Geld und sie begangen mich zu verleumden (da der Mohr seine Schuldigkeit getan hat) da gab es keine alternativen Kommunikationskanäle mehr, welche mir hätten helfen können.
Andreas Lotter

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Das Verhalten von Herrn Lederer ist unerträglich, und ich spreche mich hiermit entschieden gegen diese Zensur, Diffamierung und Erpressung aus. Zudem fordere ich den Rücktritt von Kultursenator Lederer und die Freigabe des Babylon für die Karlspreisverleihung an Ken Jebsen.
Tim Schnieders, Schopfheim

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Ich bin gegen eure Zensur und möchte hiermit meinen Ausdruck zeigen.
Arthur Czernia

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Habe gerade Ihren Bericht über die Äußerungen des "Kultursenators" der "Linken" in Berlin zur Preisverleihung an Ken Jebsen gelesen. Katastrophal - und es bestätigt leider meine Erfahrung bei der Partei "Die Grünen"   , dass auch in der Partei  "Die Linke" jener Anbiederungsprozess an den vorherrschenden und vorgegebenen bundesdeutschen Konsens im vollem Gange ist. Linke sollten Meinungsfreiheit verteidigen und nicht einschränken, sonst haben sie aus der Geschichte nichts gelernt. 
Klaus-Dieter Grün

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Ich bin empört über die Worte von Klaus Lederer, dem Kultursenator unserer Landeshauptstadt Berlin! Es ist nicht die Wahrheit! was er spricht! Vielleicht könnte ihm Jemand aus der Partei Die Linke helfen und ihm zeigen, wo  er sich sachlich über Ken Jebsen informieren kann. Es zeigte eine Größe, wenn er sich korrigiert und zugibt, dass er vorher nicht selbst recherchiert hat, sondern eine üble Quelle nutzte. Dieser Weg wäre jederzeit noch möglich und wir würden es ihm danken.
Brunhilde Graband

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Wir sind (noch) Wähler der Partei DIE LINKE und deshalb unterstützen wir den Aufruf.
Gabriele Lux, Lothar Lux

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Liebe Mistreiter, als Linke Wähler bin ich erleichtert, daß es doch in der Partei einigen Widerstand gegen Lederers Alleingang in Berlin gibt. Wäre die Diffamierung Ken Jebseń´s dur die CDU, FDP oder den Zentralrat der Juden in Deutschland erfolgt, wäre ich nicht so enttäuscht gewesen. Aber das so etwas verblendetes und dümmliches ausgerechnet vom Kultur Dezernent, der der Linke angehört, kommt, ist beschämend. Ein Skandal!!!
Ich würde es begrüßen, wenn sich Herr Lederer von seiner bisherigen Haltung distanzieren würde und diese Entgleisung rückabgewickelt würde.
Vielen Dank an die Initiative „gegen Zensur“.
Josef Pullmann

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Vielen Dank für Ihre Initiative, die Preisverleihung im Babylon an Ken Jebsen doch noch zu ermöglichen und die Zensur zu verhindern. Es ist ungeheuerlich wie die im Grundgesetz verankerte Meinungsfreiheit hier (leider nicht nur hier) mit Füßen getreten wird. Wer von der gewünschten Meinung abweicht, wird verleumdet und niedergemacht. Das darf nicht geduldet werden. Was kommt als nächster Schritt? Existenzvernichtung, Anklage oder gar Haft bei "falscher" Meinung und Kritik an der Regierung oder den Mächtigen.
Ralph Jennes

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Ich bin auch empört!
Das Problem ist, dass dieses Agieren (des Herrn Lederer) Abbild eines großen Teil der LINKEN ist. Die LINKE ist meiner Meinung nach kaputt. Zerstört. Ich habe immer links gewählt und fühle mich als Linker, aber diese Partei ist nicht mehr wählbar. Leider.
Die Berliner Linke, der Landesverband auf Funktionärsebene und die Linke insgesamt ist durchseucht, bzw. besteht nur noch fast ausschließlich aus Antideutschen!! Wer soll sowas noch wählen?! Welche Alternativen bleiben noch?!
In einer Zeit in der eine LINKE gebraucht würde wie noch nie, eine Partei die den Arbeiter, die normalen Menschen und deren Belange vertritt, die für Völkerverständigung (Russland) und Frieden ist, in dieser Zeit wurde die LINKE erfolgreich zerstört von Transatlantischen Strippenziehern. Heißt denn Völkerverständigung, dass man wie die grüne Pest und die Antideutschen aus zwielichtigen Gründen und darüber hinaus völlig verlogen andere Länder zerbombt und dann deren Menschen zum einzigen Zwecke des Braindrains und Ausbluten und desweiteren um Deutschland und Europa zu zerstören mit Flüchtlingen flutet?!
Links sein heißt für mich dass sich souveräne Staaten auf Augenhöhe und mit Respekt in Frieden begegnen. Links sein heißt für mich nicht diese unsägliche, kriminelle Hochverratspolitik in Form von Massenzuwanderung zu unterstützen die über jedes gesunde Maß hinaus geht. Das ist Grün, Antideutsch und hoch destruktiv!
Jetzt übt die LINKE auch noch Zensur und Diffamierung der übelst verlogensten Art aus. DAS IST DIE LINKE VON HEUTE!!! Vielen Dank auch!!
Ihr, die LINKE, müsst euren Stall ausmisten, müsst ganz von vorne anfangen, evtl. euch abspalten. So geht es nicht weiter!
Über die Realo-Antideutschen verliere ich jetzt nicht viele Worte, sie sind die wahren Faschisten, das steht fest und zeigt sich immer klarer.
Martin Kasberger

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Herr Lederer legt die Axt an letzte Bastionen der Meinungsfreiheit. Wer KenFM angreift verliert sich im Nebel des Opportunismus. Gelinkt es der Linken nicht, Lederer in die Schranken zu weisen, fließt der Lebenssaft aus ihrem einst so lebendigen, vielversprechenden Körper!
Knud Staar

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Wut und Empörung,
hier zum Ausdruck zu bringen ist ein wichtiger Punkt in unserer Kultur der Meinungsfreiheit. Aber liebe Freunde und Genossen wir leben doch jetzt in einem System (um das Wort Staat zu vermeiden) das die "BRAUNE VERGANGENHEIT" bis zum heutigen Tag nicht vollständig beseitigt hat. Obwohl dieses System dazu verpflichtet wurde. Diese BRD liefert Waffen an Länder die die Menschenrechte mit Füßen treten, und beteiligt sich ganz öffentlich an Kriegseinsätzen weltweit. Fünfzig Millionen Tote reichen diesen kranken Hirnen nicht zu. Ich bin von der Handlungsweise eines Herrn Lederer keineswegs erschrocken, das war abzusehen. Ein Mensch der das erste und zweite Juristische Staatsexamen bestanden hat verwundert mich doch ein wenig. Möglicherweise hat er bei den wesentlichsten Seminar und nicht teilgenommen sonst würde er den Art.5 GG noch im Hinterkopf haben.
Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland
Art. 5
(1) Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.
(2) Diese Rechte finden ihre Schranken in den Vorschriften der allgemeinen Gesetze, den gesetzlichen Bestimmungen zum Schutze der Jugend und in dem Recht der persönlichen Ehre.
(3) Kunst und Wissenschaft, Forschung und Lehre sind frei. Die Freiheit der Lehre entbindet nicht von der Treue zur Verfassung.

Und jetzt kommen wir zum Kern. Auch ich vertrete die Meinung des Herrn A. Goldbach der da die Frage nach einem eingesetzten "U-Boot in der Linkspartei aufwirft. Jedes Psychogramm zum genannten würde in kurzer Zeit vieles ans Licht bringen. Seine Handlungen sind Partei und rufschädigend. Als Jurist sollte er wissen wie der weitere Verfahrensweg abläuft. Und wenn er ein wenig "Arsch" in der Hose hat andere haben Charakter ist die Forderung von Frido Libbert nach einer öffentlichen Entschuldigung das Mindeste was aus seiner Sicht zu tun wäre. Ken Jebsen hat die Ehrung verdient und wird sie auch bekommen.
PS. Die Ausschau nach einem Kultursenator beginnt jetzt!
Wolfgang Weigelt.

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Mit dem, was Herr Lederer in dieser Angelegenheit äußerte, ist er hinsichtlich typischer, neoliberaler und antideutscher Grundhaltung in Erscheinung getreten. Wo links drauf steht ist eben immer öfter eine US-Marionette drin, und ich bin entsetzt, wie der Herr Lederer hier dem Klassenfeind das Wort redet, und er sich für solch schnöden Mammonschanz nicht zu schade ist.
Ich verfolge und unterstütze Ken Jebsens Arbeit nun seit Jahren, und habe es nie bereut. Der Preis könnte keinem Besseren überreicht werden, und für jeden Verleihungsort wäre das ein Aushängeschild.
Aber all der Mist der sich jetzt, erwartungsgemäß, um die Preisverleihung abspielt beweist ja auch wieder mal eindeutig, wie sehr Herr Jebsen mit seiner Arbeit ins Schwarze trifft, und wie wichtig diese ist.
Schlimm ist das, dass man hier als Bürger um Selbstverständlichkeiten im Internet betteln muss, in dieser scheinbaren Vorzeigedemokratie, diesem Rechtsstaat. Ein einziges Gemauschele ist das.
Alexander Krug

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Hiermit unterschreibe ich den Aufruf aus tiefster Überzeugung und Fassungslosigkeit  - Gegen Zensur,  gegen einen Klaus Lederer und für die Meinungsfreiheit.
Laura Bode, Jena

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Sehr geehrter Herr Senator Dr. Lederer,
mit Unverständnis und Besorgnis haben wir zur Kenntnis genommen, dass Sie die
Verbannung der Veranstaltung zur Verleihung des Kölner Karls-Preises an Herrn K. Jebsen aus dem Kino Babylon initiiert haben.

Ihre Initiative gründet – anders ist sie vorderhand nicht zu erklären – auf unvollständiger oder falscher Information. Gibt es doch keinerlei Belege dafür, dass der zu Ehrende, Herr Jebsen, sich jemals antisemitisch geäußert hat, wie Sie es insinuieren. Seine Beiträge, früher als Mitarbeiter des RBB, heute als Macher von KenFM, vermitteln vielmehr ein völlig anderes Bild. Hören Sie sich bitte einmal auch nur Ausschnitte aus den vielen Gesprächen und Gesprächsrunden an, die auf der Seite KenFM verfügbar sind. Glauben Sie tatsächlich, dass z. B. Frau Süssmuth, Herr Drewermann oder der Hirnforscher Spitzer sich Herrn Jebsen als Gesprächspartner zur Verfügung gestellt hätten, wenn dieser als Antisemit gelten müsste?

Ihre im Internet verfügbare Begründung kann daher nicht überzeugen. Auch das zweite Stichwort, das Sie in Ihrer Begründung anführen, „Verschwörungstheorie/ -theoretiker“, ist zu hinterfragen. Sie wissen sicherlich, dass dieses Wort in der neueren Geschichte instrumentalisiert wird, um Zweifel an den Ergebnissen des Warren-Reports zu diskreditieren (s. CIA Document 1035-960 Concerning Criticism of the Warren Report, http://www.jfklancer.com/CIA.html). Auch zu diesem Stichwort ist mithin Information geboten. Machen Sie sich bitte selbst ein Bild, folgen Sie nicht dem Hören-Sagen. Ohnehin wäre grundsätzlich zu fragen: Dürfte das Schlagwort bereits einen derartigen Ausschluss rechtfertigen?

Wir bitten Sie, Ihre Initiative zu überdenken und die Verantwortlichen zur Revision der Absage zu veranlassen. Wir tun dies in der Gewissheit, dass es auf der Grundlage vollständiger Information nicht zu einer derartigen Initiative gekommen wäre.

Mit freundlichen Grüßen

Prof. Dr. Ingrid Holtey, Christian Deppe

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Dubiose Zeiten. Die Erlanger SPD ist gegen CETA, die Parteispitze dafür. Die Grünen schreiben auf einer homepage, dass sie gegen CETA sind, aber ihr Herr Kretschmann hat da eine ganz andere Meinung.  

Und der Kultursenator der LINKEN in Berlin äußert sich in einer diffamierenden Weise, die früher Rufmord genannt wurde, über Herrn Jebsen. Sie aber, und wohl auch große Teile der LINKEN, stehen zu Ken Jebsen. Inzwischen macht anscheinend jeder, was er will, egal welcher Partei er angehört.

Zu den Vorwürfen des Herrn Lederer. Über wie wenig Sachverstand darf ich als Kultursenator verfügen? Woher hat er seine Informationen? Aus der Mainstream Presse? Spiegel und Süddeutsche hetzen normalerweise so gegen sich wirklich kritisch äußernde Personen. Am besten der Herr Kultursenator ruft die KenFM Seite auf und verfolgt einige Diskussionen, die Herr Jebsen führt. Oder seine Beiträge. Er hat viele Anhänger und Unterstützer/innen. Herr Lederer dürfte bald alleine dastehen. Ich hoffe es zumindest.

rainer muehlhaeusser

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Bisher waren die Sendungen von Herrn Jebsen für mich noch ein Hinweis, dass vorsichtig vorgetragene Kritik an Israel geübt werden kann. Auch diese Lücke soll gestopft werden? Und ausgerechnet ein LINKER ist in Berlin an vorderster Front? Ist er unter Druck der pro-jüdischen Aktiven oder macht er es gar aus eigener Überzeugung? Sicher ist für mich jetzt, dass in unserer Demokratie nur gesagt werden darf, was erlaubt ist!
Die Zensur der Sendungen bewirkt das Gegenteil: erstens solidarisiere ich mich mit der Seite von Ken Jebsen und zweitens überlege ich mir, ob ich für die LINKE Partei meine Stimme abgeben möchte, wenn sie der heuchlerischen Israel -politik der anderen Parteien beipflichtet!
Gertrud Nehls

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Ich habe Ken Jebsen schätzen gelernt. Ken Jebsen ist ein Mann mit Herz und Verstand.
Ich unterstütze ihren Protest gegen den Berliner Kultursenator.
Gottfried v. Haeseler

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Vielen Dank für Ihre klaren Worte, Herr Gehrke! Ich bin voll und ganz Ihrer Meinung.
Heute Abend habe ich mir im Kino Babylon(!) den Film "Der gewöhnliche Faschismus" angeschaut. Diesen hätte sich auch Herr Lederer einmal anschauen und darüber nachdenken sollen, bevor er solch diffamierende Worte in die Welt setzt. Der Film zeigt deutlich, wie sehr Faschismus von Mitmachern und der Unterdrückung kritischer Meinungen lebt und damit gedeiht. Bis irgendwann wieder ein Soldat (nein, keinesfalls Herr Lederer!) aus nächster Nähe eine Mutter und ihre Kinder mit der Pistole gezielt und bewusst ermordet...
Aus diesem speziellen Blickwinkel ist solch eine Protestaktion absolut unterstützenswert und wichtig!
Ingo Mohr

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So schäbig als Linker solche Dinge zu verbreiten. Herr Lederers Aussagen schaden der Glaubwürdigkeit von Politik enorm.
Eric Engeler, Basel

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1.         Zunächst mein "Danke!" an die Initiatoren dieses Aufrufs, Herrn Diether Dehm, Herrn Wolfgang Gehrcke und Frau Christiane Reymann!
2.         Herrn Lederers Aussagen über Herrn Jebsen erachte ich ausnahmslos als haltlos, als unwahr, verleumderisch, als diffamierend und ehrverletzend. Als promovierter Jurist weiß der Kultursenator nicht nur sehr genau, welche negativen Wirkungen seine Aussagen haben und dass er sich damit für sein öffentliches Amt nachhaltig disqualifiziert hat, sondern auch, welche rechtlichen Folgen solche unsachlichen Behauptungen nach sich ziehen können. Das alles scheint ihn aber offensichtlich nicht zu stören. Etwa, weil er sich des Schutzes seiner Auftraggeber sicher sein darf?
3.         Welche Folgen sind nun exemplarisch denkbar? Herr Lederer könnte versuchen, seine Entgleisungen mit Fakten zu belegen. Das wird er nicht probieren, weil er es nicht kann. Er könnte einen Rückzug antreten und Herrn Jebsen um Entschuldigung bitten. Allein die Unflätigkeit seiner Behauptungen und die leicht zu durchschauenden Absichten verwehren ihm jedoch diesen Weg.
Herr Lederer könnte als Senator zurücktreten - um von seinen Souffleuren in ein höheres Amt gehievt zu werden. DIE LINKE könnte sich von seinem Tun distanzieren - oder ihm den Stuhl vor die Tür stellen. Aber auch das wird vermutlich ausbleiben; vielleicht sind deren Entscheider ins Drehbuch eingeweiht und hoffen auf das baldige Vergessen ihrer Sympathisanten und Wähler. Hier müssen wir sie unbedingt eines Besseren belehren!
4.         Was bleibt nun? Nur ein Empörungs-Stürmchen im Wasserglas - oder doch etwas mehr? Ja, meines Erachtens deutlich mehr!
Zum Einen darf Herr Jebsen feststellen, dass viele Menschen nicht nur sein journalistisches Tun, all seine Arbeit, sondern auch ihn als Menschen sehr schätzen und zu ihm stehen. Das macht ihm hoffentlich Mut und zeigt, dass sein Ausspruch "Meine Zielgruppe bleibt der Mensch" durchaus verstanden wird und auch  erste Früchte trägt.
Zum Anderen lernen wir, die wir diese mainstreamfreien Informationsquellen (KenFm, Rubikon, Nachdenkseiten, Telepolis, NuoViso, viele Gesprächspartner und Buchautoren, ...) nutzen und schätzen gelernt haben, dass es an der Zeit ist, in Erscheinung zu treten.
Wir können lernen, dass die Zahl der denkenden und die Realitäten erkennenden Menschen größer ist als befürchtet und es gilt, als Gegenpol zu all den destrukiven Kräften zusammenzustehen. Das ist fast das Einzige, was die Initiatoren hinter dem Kultursenator nicht gebrauchen können.
Daher gilt es m.E., genau das zu kultivieren.
Peter Lauber

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Endlich wehren wir uns öffentlich gegen die unsäglichen Spalter der Friedensbewegung, die im Sinne von CIA und Konsorten alle kritischen linken Geister als Verschwörungstheoretiker und Antisemiten mundtot machen wollen.
Was wollen wir als Linke erreichen, wenn wir unsere potentiellen Verbündeten verleumden? Auch das nd macht da teilweise noch mit. Danke, für Eure Initiative
Roswitha Clüver

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Ken Jebsen hat wirklich öffentliche Anerkennung für seine Arbeit verdient.
Elke Zetl, Die Linke OV Bruchsal

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Ja, so sind die Linken. Sie sind wie alle. Für Freiheit ist man nur, solange man selbst unterdrückt wird. Wenn man die Macht habt (oder wenigstens glaubt, ein bißchen Macht zu haben), dann setzt man sie gerne gegen Andersdenkende ein. Wenn Bürgermeister in Deutschland Linken die Säle verweigern oder die Verwaltungen anderweitig schikaniert, dann ist man zu Recht empört und hofft auf die Solidarität liberal denkender Menschen.
Ich habe KenFM früher öfter geguckt. Herr Jebsen hat einen wichtigen Beitrag zum Aufbrechen der geschlossenen Medienfront in Deutschland geleistet, die lange Zeit (selbst)gleichgeschaltet und voller Vorurteile alles gebilligt hat, was außenpolitisch von den USA vorgegeben wurde. Darin besteht sein Verdienst. Inhaltlich kann man mit ihm hier und da übereinstimmen, hier und da aber auch nicht. Als Antisemit ist er mir nicht aufgefallen.
Falls er Israel kritisiert haben sollte, dann ist das sein gutes Recht und hat auch per se nichts mit Antisemitismus zu tun.
Freiheit ist immer die Freiheit der Andersdenkenden.
Harald Kulhanek

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Ich unterstütze Euren Protest ohne Einschränkung. Obwohl ich in Berlin 9 Jahre von dieser Art  'Linke' mitregiert worden bin und dachte, in der Hinsicht keine Illusionen mehr zu haben, bin ich doch geschockt über das Vorgehen gegen Ken Jebsen. Senator Lederer reiht sich damit ein in die Reihen der "Öffentlichen Verleumder". Gottfried Kellers Gedicht dieses Titels von 1878 wird als Vorahnung dessen gesehen, was im 20. Jh. an Unheil folgen sollte. Die wirksamsten Verleumder der Freiheitsliebenden waren stets solche im linken Gewand. Sie sind die Glaubwürdigsten und zugleich ist ihr Hass auf die Mutigen am größten. Das beschreibt Kurt Tucholsky in seiner "Fabel" vom Hund und den Wölfen. Bei Witterung der Wölfe gerät der Hund in "rasende Tobsucht" und "Wut". "Da lag der, der sich vor achttausend Jahren von den Wölfen losgemacht hatte: für Fressen, Sicherheit und einen warmen Platz in der Hütte. …  Der Kampf [gegen die Wölfe] ging um die Seele. Anklage und Urteil war ihr Erscheinen (…) Er wand sich: denn sie hatten recht! sie hatten recht! sie hatten recht! Er war abgefallen, zum Feind übergegangen: aus Feigheit, aus Verfressenheit, aus Faulheit; aus hündischem Stolz, sich in der Gunst seines Herrn sonnen zu dürfen, (…) Er hasste sie um ihrer Freiheit willen – er war zu schwach, die noch zu wollen. Er ließ sie entgelten, was er nicht hatte werden können.  (…) Er hasste sie, weil sie nicht in der Wärme fressen wollten wie er, und er hasste sie, weil es ihm alles, alles nichts genutzt hatte: der Verrat nicht, die Wachsamkeit nicht, die gebratenen Fleischstücke nicht. (…) was war ihm geblieben! Eine Hundehütte war ihm geblieben."
Hagen Kühn

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Vorausgesetzt, die zitierte Aussage wurde tatsächlich so von Klaus Lederer veröffentlicht (habe keinen Einblick in Twitter), verwehre ich mich gegen die darin gemachten, definitiv falschen Aussagen und oberflächlichen, boshaften Floskeln. Stallt sich die Frage, welches Motiv ein linker Politiker für solch unseriöse, diffamierende Einflußnahmeversuche hat!
Stefan Mühl

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Weg mit der linken Meinungsdiktatur und weg mit Lederer. Kein Platz für einen solchen Senator in einer freien Gesellschaft.

Norbert Pauli

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Wem nutzt unter den herrschenden Verhältnissen eine koalierende LINKE? Vgl.  auch: http://www.andreas-wehr.eu/solidaritaet-mit-ken-jebsen.html
Christian Harde

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Entschuldigung Herr Gehrcke!
Ken Jebsen „Teil einer breiten Friedensbewegung“? Nach meiner Meinung hat er sie zerstört! Nicht alleine, sondern mit vereinten Kräften mit anderen. Wenn Sie so etwas unterstützen und dafür keinen Gegenwind in Ihrer Partei erhalten, dann wird die Linke unwählbar. In unserer Gesellschaft sind Freiheit der Kultur und Meinungsäußerung in höchstem Maß gefährdet, wenn damit umgegangen wird, wie dies durch Ken Jebsen geschieht, wenn dies unkritisch stehen bleibt, aber ganz besonders wenn solche Haltungen auch noch ausgezeichnet werden.
Mit freundlichem Gruß
Sigrid Großjohann

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Der angeblich linke Kultursenator Lederer weist sich mit seinen Äußerungen zur Preisverleihung im Babylon als Verschwörungstheoretiker aus. Losgelöst von jeglicher Kenntnis des Auszuzeichnenden Ken Jebsen verbreitet er seine wahrscheinlich aus Sekundärquellen stammenden Vorurteile, völlig im Sinne der kriegstreibenden Kräfte diesseits und jenseits des Atlantik. 
Joachim Bode, Wetzlar

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Ich unterstütze den Aufruf „Empört Euch – Zensur zurückweisen“ hiermit ausdrücklich.
https://cooptv.wordpress.com/2017/11/22/babylon-jebsen/
Ganz herzlichen Dank dafür!
Coop Antikriegscafe Berlin, Heinrich Bücker

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Hallo Friedensfreunde,
wer solche linkischen Freunde hat, braucht keine Feinde mehr. Als Nach wie Vor Parteiloser empfehle ich Euch: Wählt sie ab!!
Also alle sogenannten Linken, die mit irgendeiner Amtseinführung ihre Grundsätze in die Tonne abführen. Man sollte bereits in der Opposition nur Forderungen stellen, die man in Regierungsverantwortung auch umsetzen wird und dann auch durchsetzen, statt an autoritärer Ausschließeritis erkrankt alles neben sich wegzubeißen und im mainstream schwimmend die Drecksarbeit seines einstmaligen politischen Gegners zu machen.
Ken Jebsen gehört zu unserer Medienlandschaft. Wer ihn nicht mag muss ihn tolerieren, wie ich die BILD-Zeitung tolerieren muss, angewidert, zähneknirschend aber grundgesetztreu.
Dr. Ralph Schöpke

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Dieses Verhalten von Kultursenator Klaus Lederer ist kulturlos bzw. es widerspricht deutlich der Kultur des streitsamen Miteinanders. Das oftmals zögerliche Verhalten der Partei DIE LINKE beim Zusammengehen mit der Friedensbewegung bekommt hier einen zusätzlichen negativen Impuls. Ken ist sicher streitbar, aber ich habe von ihm mehr Aktivitäten zur Aufklärung und dem Aufrütteln der friedliebenden Menschen erfahren, als von diesem vermutlich „fressnapforientierten“ Herrn Lederer. Die Partei DIE LINKE sollte sich nun endlich ihrer Aufgaben für die Erhaltung des Friedens wieder bewusst werden und sich umfassend und aktiv in die Friedensbewegung einbringen. Dazu braucht sie solche „Lederers“ nicht. Ich unterstütze den Aufruf gegen Zensur vollumfänglich!
Carsten Wölk

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Ich unterstütze diese Aktion, denn sie macht  KenFM bekannter. Je mehr darüber in der Öffentlichkeit gestritten wird, ob die Verleihung so stattfinden kann, desto mehr Personen werden hoffentlich darauf aufmerksam und werden sich mal die Informationen auf KenFM genauer ansehen.
Krista Haldenwang

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Als Nicht-Partei-Mitglied verfolge ich den Kurs der LINKEN sehr wohl. Sie bleibt für mich nur wählbar, wenn sie konsequent auf Anti-Kriegskurs bleibt, sich für die immer zahlreicher werdenden "Abgehängten" engagiert und auf Gerechtigkeit hin arbeitet.
Wer diese Ziele vernebelt oder aufweichen will, sollte sich eine andere Partei suchen.
Kritische Geister, die Aufklärung betreiben, werden dringend gebrauche.
Ursula Mathern

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Ja - wir müssen protestieren.
Aber bei Lederer wundert mich nichts.
Übernimmt er die Arbeit der Herrschenden, wie damals die SPD in den 30er Jahren?
Konstantin Brandt

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Es ist eine Kampagne von Menschen, denen es in ihren Kram passt, einmal gefasste Vorurteile zu konservieren, um damit ihr schäbiges Weltbild zu stützen und zu propagieren, Öffentlichkeit zu erlangen, die sie sonst - bei ernsthaftem Nachdenken, bei  solider Arbeit  (falls dazu fähig) - in diesen Medien wohl eher nicht erlangen würden.
Dr. Marianne Linke

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Ken Jebsen hat mir vor einigen Jahren die Augen geöffnet. Neben rubikon.news ist er für mich nach wie vor die meist gelesene/gesehene und weiter empfohlene politische und gesellschaftspolitische mediale Quelle.
Warum?
1. die inhaltliche Tiefe der Recherche und die Qualität der Interview-Partner
2. die Breite des Angebotes bzw. der Formate von Artikeln, Video- und Audio-Interviews, Diskussionsrunden bis hin zu Fremdbeiträgen.
3. Seine Erkenntnis und die praktische Umsetzung, nicht nur zu kritisieren, sondern auch Lösungen und Visionen anzubieten, z.B. in Form des Formates "Die Macher"
4. Seine eigene Offenheit bzgl. Andersdenkender. Ganz aktuell: Er ist sich nicht zu schade, die auf kenfm veröffentlichte Tagesdosis vom 7.11. (die Drei-Grad-Welt) durch eine Gegendarstellung am 10.11. (CO2 ist gar nicht das Problem) in Frage zu stellen. Das schafft Vertrauen und fördert die freie Meinungsbildung.
5. Seine uneigennützige Werbung für "konkurrierende" Angebote wie rubikon, telepolis oder die nachdenkseiten, weil ihm das Wohl der Menschheit wichtiger als seine Click-Zahlen sind.
6. Ungeschnittene Interviews und Diskussionsrunden fördern Vertrauen. Kein relevantes mir bekanntes politisches Angebot der MSM ist ungeschnitten. Bitte korrigiert mich, falls ich falsch liege.
7. Sein Einsatz und unermüdliches Engagement.
Übrigens dürfen wir Herrn Lederer danken: Mit seiner Aktion hat er den Kölner Karlspreis wohl erst richtig bekannt gemacht und die Reichweite der NRhZ vermutlich nachhaltig gesteigert. Welch ein Eigentor :-) - was nicht heißt, dass sein Verhalten toleriert werden kann. Matthias Wilhelmi

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Wenn ein Journalist diesen Preis verdient hat, dann Ken Jebsen.
Claudia Hillenbrand-Pantelidis, Tübingen

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Zuerst und aktuell vordringlich: Bitte nehmt mich in die Liste der Gegner dieses Zensuraktes auf.
Ken Jebsen ist für mich nach seiner Vorgeschichte als Querfront-Prediger und seelsorgerischer Beistand von Jürgen Elsässer auf dessen letztem Gang ins Abseits alles andere als ein Held. Aber finanzdruckgestützte Zensur durch einen Senator darf nicht sein. Nicht einmal, rein hypothetischer Fall, gegen die AfD. Antifaschisten können durchsetzen, dass ein Auftritt der Neo-Nazis – ich verweigere ihnen das beschönigende „Rechtspopulisten“ – nicht stattfindet. Ein Senator oder Minister darf es von sich aus nicht! Außerdem gehört Ken Jebsen für mich zur Grauzone, über die man und mit der man kämpferisch diskutieren sollte, aber die man nicht administrativ ausgrenzen darf. „Aluhüte“, das ist Standard-Gestammel von jemandem, der nicht mal wissen will, worüber er eigentlich spricht. Hat man je gehört, dass Möchtegern-Diktator Lederer seine Macht eingesetzt hat, um Auftritte tatsächlicher Kriegsbefürworter von Union, SPD, Grünen und FDP zu vereiteln? Selbstverständlich nicht. Er genießt den Rückenwind der politisch und kulturell Hegemonialen und riskiert nicht deren Gegenwind. Also ein ziemlich mieser Typus, der aber typisch für dieses unser Land ist.
Meine Ablehnung der Ledererschen Zensurmaßnahme wird nicht beeinträchtigt durch die Tatsache, dass die Verantwortlichen des Preisgebers von der nrhz einen Trump-Fanclub unterhalten. Trump-Fans, die über Zensur klagen, finde ich verlogen, scheinheilig und beschissen. Aber sie legitimieren keine Zensur.
Und was die Partei „Die Linke“ angeht: Die aktuelle Debatte ist, gemessen an der Gestaltungs- und Darstellungsmacht des Ledererschens Typs in eurer Partei, nur ein Nebenschauplatz. Ich wünsche mir, dass ihr irgendwann auch noch zum Wesentlichen vordringt.
Knut Mellenthin

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Als langjähriger Unterstützer und regelmäßiger Nutzer des Presseportals kenfm.de habe ich einen guten Überblick der dort präsentierten Inhalte und komme zu dem grundlegenden Fazit, dass dort eine generell pazifistische, antiimperialistische, humanistische, antirassistische, antineoliberalistische und geradezu radikal idealistische und utopistische Grundhaltung, man kann schon fast sagen, propagiert wird bzw. eine solche Botschaft dem geneigten Zuschauer vermittelt wird. Ich frage mich deshalb oft, wieviel fundiertes, weil überprüftes Wissen über die tatsächlichen Positionen von Ken Jebsen eigentlich auf Seiten seiner Kritiker vorhanden ist?
Mir ist vollkommen bewußt, dass einige öffentlich gewordene Äußerungen auf den ersten Blick befremdlich wirken können, aber bei näherem und vor allem weniger isolierten Betrachten, eine ganz versöhnliche, verständliche Perspektive bieten.
Ken Jebsen ist mit Sicherheit radikal (im besten Sinne des Wortes), leidenschaftlich und energisch, was ihn zu einem lauten, unbequemen und manchmal auch verbal rabiaten sowie nervigen Zeitgenossen macht. Solche Menschen sind aber in meinem Verständnis von Demokratie wichtiger Bestandteil einer Gesellschaft von ansonsten überwiegend "Angepaßten".
Insofern bin ich, ganz ohne Schaum vorm Mund oder hohen Blutdruck, empört über die Zensurwirkung der Äußerungen Klaus Lederers.
Thomas Albrecht

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Ich halte es für einen exorbitanten Skandal, dass diese „Zensurmaßnahme“ ausgerechnet von einem „Linken“, Herrn Klaus Lederer, ausgesprochen wurde. Seine Facebook-Eintragungen sind von erheblicher Unkenntnis und verleumderischen Einträgen gekennzeichnet. Ich bin mir nicht sicher, ob er überhaupt die KenFM-Beiträge regelmässig zur Kenntnis nimmt.
Ich kann Ihre Initiative nur voll unterstützen und freue mich auf ein Parteiausschlußverfahren gegen Klaus Lederer.
Dr. Bernhard Sibum

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Nun ist es wieder soweit: Alle jene, die Gesellschaftskritik üben an der Politik der BRD und den bürgerlichen Medien, an Waffenlieferungen nach Israel, an Krieg und verstärkter Aufrüstung werden nunmehr als Gefährder, als Querulanten, als Anhänger der Verschwörungstheoretiker diffamiert, vorverurteilt, an den Pranger gestellt. Und wenn dabei noch regimetreue Medien in das gleiche Horn blasen, wie zum Beispiel auch die taz zur schleimigen Befürwortung der Zensur, im Babylon den Kölner Karlspreis an Ken Jebsen zu verhindern, die Leser verdummend und täuschend, dann ist es bis zu einem totalitären Staat nur noch ein kleiner Schritt. Ich als einstiger Militärjournalist in der DDR und seit Jahren Blogger und Buchrezensent vor allem für die Neue Rheinische Zeitung bin jedenfalls entsetzt über die Unverfrorenheit eines angeblich LINKEN, die genannte Festveranstaltung am 14. Dezember im Babylon zu unterbinden. Der Herr Klaus Lederer unterstützt mit seinem verbalen Angriff auf „Die Neue Rheinische Zeitung“, so auch auf die Publizistin Evelyn Hecht-Galinski, jene, die die aggressive Politik Israels gegenüber dem palästinensischen Volk befürworten und mit Waffenlieferungen durch die BRD an Israel unterstützen. Lesen Sie meine Buchrezension „Die „Fackel“ des HERAKLES. Aber wer tief im Sattel der Reaktion sitzt, wird sich doch nicht die Hände schmutzig machen, nicht wahr... Charakter haben im Politischen sieht anders aus, Herr Lederer.
Harry Popow
Autor, Blogger, Rezensent, Hobbymaler http://cleo-schreiber.blogspot.com

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Lederer ist eine Schande für die Linkspartei und zeigt mit seinem Verhalten, dass auch diese Partei immer "unwählbarer" wird.
Ungewollt bestätigt dieser Un-Kultur Senator damit die Haltung, für die Ken Jebsen wohl am "umstrittendsten" ist: Inzwischen existiert im deutschen Parlament keine wirklich wählbare Partei mehr. Wählen daher wohl eindeutig sinnlos, die Bürger müssen die Demokratie wieder "direkt" in die Hand nehmen! Ein für das etablierte Parteiensystem extrem unbequemer Fakt, für den Ken Jebsen beispielhaft steht und der daher weiterhin mit unlauteren Mitteln bekämpft wird!
Oriol Schreibweis

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Eure ehrliche Solidarität mit Ken ist mutig und ehrenwert und ich wünschte, es gäbe mehr Menschen wie Euch in der Linken.
Leider beschleicht mich aber das Gefühl, dass der Großteil Eurer Partei eher hinter Lederer steht. Und an ihm sieht man, was passieren würde, wenn die Linke auf Bundesebene an die Macht käme. Sie würden sich in etwas ähnliches wie die Grünen verwandeln. Darum ist die Linke für wahre Antiimperialisten und Friedensaktivisten immer noch unwählbar.
Danke für Euren Mut und Eure Solidarität,
Georg A. Th. Pantelidis

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Ist es Unbedachtheit, Boshaftigkeit oder einfach (…am Wahrscheinlichsten!) nur Eigennutz, das den pseudolinken Herrn Lederer die Mainstreamorder nachbeten lässt? Herr Jebsen ist ein hervorragender, glaubwürdiger Journalist und Friedensaktivist!
Heinrich Waller, Bregenz

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Dass der Herr Kultursenator den Ken Jepsen nicht mag, ist sein gutes Recht. Ich mag ja den Herrn Lederer auch nicht. Aber wie er gegen Jepsen vorgeht, wie er jeden verbalen Anstand vergisst, wie er "argumentiert" und sein Amt missbraucht, das entsetzt nicht nur mich.
Was ist das für eine "Linke", die so etwas zulässt?! In keiner der vielen Anhörungen, die ich in 17 Jahren Widerstand gegen meine Berufsverbote erlebt habe, ist mir so etwas Infames jemals begegnet!
Mein Gott (an den ich nicht glaube) bin ich froh, dass es Gehrcke, Reymann und Dehm gibt! Und hoffentlich noch viele weitere.
Klaus Lipps,  Baden-Baden
Sprecher der Initiativgruppe "40 Jahre Radikalenerlass"

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Es ist einfach nur absurd. Der Aufmacher der Dienstags-Ausgabe der "jungen Welt" hatte die Überschrift: "Time to say Good Bye".  War auf Merkel bezogen. Ich beziehe es mehr auf meine Partei, Die Linke. Wer sich mit "zivilgesellschaftlicher" Retorik dem Mainstream zu Füßen wirft, das Wort "Klassengesellschaft" zum Un-Wort erklärt, die Freiheit im Hier und Jetzt beschwört (eine Freiheit, die Wiglaf Droste getrost den Eintagsfliegen überlässt), sich auf der Suche nach Anti-semiten beiläufig oder zielgerichtet seinen solongfähigen Platz im Herrschaftsverhältnis ergattern will, findet nur noch meine Verachtung. Dazu passt, wie die berühmte Faust aufs Auge, die tiefe Gläubigkeit unseren staatlichen Institutionen gegenüber. Hat die Bibel doch Recht?: "Wir leben in einem Jammertal." Nö, wir wollen ja nicht, dass sie Recht behält.
Hans Schoenefeldt

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Hallo, ich unterschreibe
Gabi Bieberstein, Bielefeld

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Man kann zu Ken Jebsen stehen wie man will, aber das wofür er steht und was er tut, kann man nur unterstützen!
Deshalb unterstütze ich euren Aufruf gegen diese widerwärtige Zensur.
Robert Schulz, Berlin

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Ich hab die Linke gewählt, damit sie den Frieden und soziale Gerechtigkeit voranbringt, und nicht damit sie Herrschaftssprech wiederholt und andersdenkende, kritische Journalisten denunziert!
Jebsens journalistische Tätigkeit hat so viel für Frieden und Aufklärung geleistet. Das kann man von Herr Lederer leider nicht sagen.
Yves Scherdin

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Ich bin sehr froh, dass es bei den LINKEN noch aufrichtige Demokraten gibt, die den Zensurversuch des Klaus Lederer scharf kritisieren und verhindern wollen.
Ich höre und sehe schon seit einigen Jahren die Beiträge von KEN FM und finde sie sehr wichtig und erhellend. Auch mit den Vorwürfen gegen Ken Jebsen habe ich mich ausführlich beschäftigt und kann von meiner Wahrnehmung her sagen: er ist weder "rechts" noch "antisemitisch". Von daher finde ich den Versuch der Einflussnahme und Zensur unseres Un-Kultursenators sehr schlimm und äußerst undemokratisch.
Ich unterstütze Ihre "EMPÖRT EUCH!"-Kampagne voll und ganz.
Christoph Oertel

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Ich unterstütze diese mutige Aktion gegen (jegliche) Zensur!
Hoffentlich erwachen bald noch mehr Menschen aus ihrem Tiefschlaf und haben den Mut etwas zu ändern.
Adriana Sprenger

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Sehr gerne möchte ich meinen Namen unter die Unterschriftenliste setzen.
Dr. Gabi Weber (Ärztin, Bloggerin), Freiburg

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So ärgerlich diese dümmliche Aussage auch ist. Überrascht hat sie mich nicht. Man will an die Fleischtöpfe, auch in der Linkspartei.
Das nennt man dann beschönigend "Realpolitiker".
Vorbild sind die Grünen. Man lässt große, gesellschaftspolitische Ziele wie die sprichwörtliche heiße Kartoffel fallen, begnügt sich mit Kinkerlitzchen und darf dafür mitspielen.
Im Kreise der Regierenden angekommen, darf man sich fortan bei all denen fleißig bedanken, die einen dahin gebracht haben.
In Vorauseilendem Gehorsam betet man dann all den Schwachsinn nach, der einem die letzten 15 Jahre von den Meinungsmachern und Schmierfinken eingetrichtert worden ist. Eines muß man ganz klar sehen. Dieser Angriff auf die Demokratie, die Meinungsfreiheit und nicht zuletzt auf die Person Ken Jebsen selbst sind ja nicht auf dem Mist von Klaus Lederer gewachsen.
Ihm kann man so ziemlich alles absprechen: Medienkompetenz, Weitsicht, Toleranz, die Fähigkeit selbstständig zu denken...
"Ungeprüft abgeschrieben, von vorn bis hinten" und "Ungenügend" würde ich unter dieses Machwerk schreiben.
Rene Becker

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Auch ich unterstütze Ihren Aufruf gerne, weil diese Zensurmaßnahme in der Tat unerträglich ist und zudem ausschließlich auf Rufmord basiert. Ich glaube aber nicht, dass die Partei DIE LINKE noch zu retten ist. Dafür haben Personen wie Lederer, der ja nicht umsonst jahrelang Parteivorsitzender in Berlin war, zu großen Einfluss. Das zeigen auch die Stellungnahmen anderer "antideutscher" Pseudolinker wie Pau und Beutin auf der vorliegenden Website. Mit Riexinger und Kipping stellen die schließlich den Bundesvorstand. Gerade deshalb  und nicht weil er dumm oder uninformiert wäre, lehnt sich Lederer so weit aus dem Fenster. Er weiß, dass er und seinesgleichen Oberwasser haben und sich alles erlauben können, um die letzten fortschrittlichen Parteimitglieder herauszuekeln oder zum Verstummen zu bringen. Und das setzt er gezielt ein. Wenn DIE LINKE dann als Oppositionspartei erledigt ist, wird er sich der nächsten Partei zuwenden.
Es ist nur zu hoffen, dass der Streisand-Effekt bewirkt, dass mehr Menschen auf zum Nachdenken anregende Quellen wie KenFM, die Nachdenkseiten etc. aufmerksam werden. Denjenigen, die Lederer und Konsorten alles nachplappern, kann ohnehin kurzfristig nicht geholfen werden. Die haben über die Jahre eine Resistenz gegen jede Art von Argumenten und gegen das Prinzip der Meinungsfreiheit entwickelt. Und sie hassen nichts mehr, als mit Tatsachen konfrontiert zu werden.
Kay Schulz

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Danke für Ihr klares Statement!
>>Der Preisträger sei "durch offen abgründigen Israelhass, die Verbreitung typisch antisemitischer Denkmuster und kruder Verschwörungstheorien in Erscheinung getreten"<<?! Als Berliner Kultursenator sollte man besser informiert sein! Mir scheint, der werte Herr Senator trete hier vielmehr selbst durch "offen abgründigen" Hass auf Andersdenkende und das Verbreiten typisch reaktionärer Denkmuster in Erscheinung..! Was für ein traurig faktenfreier Zensur- und Rufmordversuch.
Schön wäre es, Herr Lederer würde sich die Arbeit des Preisträgers überhaupt einmal selbst anschauen, bevor er sich offensichtlich fremd vorgekaute Worthülsen in den Mund legen lässt.
Ihren Aufruf möchte ich hiermit voll unterstützen!
Peter Maas, Leipzig

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Ich unterstütze Eure Initiative!
Pascal Luig

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Ich solidarisiere mich entschieden mit Ken Jebsen und distanziere  mich ebenso entschieden von Lederer,
Prof. Dr. Gregor Schirmer

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(Eingänge bis zum 22.11.2017, 23:55 Uhr)

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... und hier noch einmal zum Nachlesen der Aufruf vom 17.11.2017 im Wortlaut:

BITTE HELFT, ZENSUR ZURÜCKZUWEISEN

Am 14.Dezember soll im Berliner kommunalen Kino Babylon der Karls-Preis für engagierte Literatur und Publizistik an den Journalisten und Medienmacher Ken Jebsen vergeben werden. Ob es bei dem Ort bleibt, ist derzeit unsicher, denn Kultursenator Klaus Lederer (DIE LINKE) übt Druck aus. Er schrieb am 13. November auf Twitter: Der Preisträger sei „durch offen abgründigen Israelhass, die Verbreitung typisch antisemitischer Denkmuster und kruder Verschwörungstheorien in Erscheinung getreten ... Ich bin entsetzt, dass ein Kulturort in Berlin diesem Jahrmarkt der Verschwörungsgläubigen und Aluhüte eine Bühne bietet. Vom Geschäftsführer des Kinos Babylon würde ich mir angesichts dessen die Courage wünschen, zu sagen: Als Plattform für diesen Wahnsinn stehen wir nicht zur Verfügung.“ Finanziell von der Kulturbehörde abhängig, hat sich das Babylon vorerst dem Druck von oben gebeugt. Dieser Druck hat einen Namen: ZENSUR!

Wir bitten Euch und Sie:
Verbreitet den untenstehenden Text,
sendet Unterschriften und Kommentare an: post@wolfgang-gehrcke.de.
Die Veröffentlichung erfolgt auf www.wolfgang-gehrcke.de.

EMPÖRT EUCH!

Das Kino Babylon liegt am traditionsreichen Platz, der den Namen Rosa Luxemburgs trägt. Ihr Gedanke von der Freiheit der Andersdenkenden ist dem Kino in seiner cineastischen Tradition und politischen Arbeit nah; der Kulturort Babylon ist genau der richtige Raum, um Ken Jebsen und die Arbeit von KenFM zu würdigen. Der Druck aus der Berliner Kulturbehörde ist das Gegenteil von der Freiheit der Andersdenken, er zeugt vielmehr von Zensur. In unserer Gesellschaft sind Freiheit der Kultur und Meinungsäußerung in höchstem Maß gefährdet. Auch in der linken Geschichte hat Zensur eine leidvolle und zerstörerische Schneise geschlagen.

Manche meinen: So ist eben DIE LINKE. Wir sagen: Das Vorgehen des Kultursenators ist weder links noch emanzipatorisch. DIE LINKE orientiert sich in ihrem Programm und ihrer Praxis so gut sie kann am freiheitlichen und kritischen Geist Rosa Luxemburgs. Der wird heute nicht zuletzt angegriffen von denjenigen, die allzu leichtfertig, dafür umso verbissener und leider auch raumgreifender kritische Geister als Verschwörungstheoretiker, Antiamerikaner, Antisemiten, Querfrontler diffamieren. Zu einem ihrer Lieblingsobjekte ist Ken Jebsen geworden. Allein: Er ist zwar umstritten und ob seine Art und Weise oder seine Argumente im Einzelnen gefallen oder nicht, sei dahingestellt, er ist weder rechts noch antisemitisch, er stellt sich kontroversen Debatten, er hilft Griechenland, unterstützt Flüchtlinge, er ist Teil einer breiten Friedensbewegung.

Wir möchten mit Euch gegen diese Zensur protestieren und wir wünschen uns mehr gemeinsame und konzentrierte Aktionen gegen den zerstörerischen Ungeist von Stigmatisierungen und Zensur. Auch in den eigenen Reihen.

Diether Dehm, Wolfgang Gehrcke, Christiane Reymann