Wolfgang Gehrcke auf dem heißen Stuhl

23.09.2009
Printer Friendly, PDF & Email

Nur weil junge Leute weniger Jahre auf dem Buckel haben, sind ihre Fragen noch lange nicht leichter zu beantworten als die aus der älteren Generation. Das findet jedenfalls Wolfgang. Er saß am 23. September zusammen mit den anderen direkt Kandidierenden des Frankfurter Wahlkreises 183 im Gagern-Gymnasium auf dem heißen Stuhl, platziert und befragt von Schülern. Die hatten sich gründlich vorbereitet und deshalb sollen in diesem Bericht ihre Fragen im Mittelpunkt stehen.


Interessiert hat Wolfgangs Geschichte, er war doch in der illegalen KPD. Hat er die Schüsse an der Mauer verteidigt, ist er heute noch Kommunist? Und dann kam alles, was mit Gerechtigkeit zu tun hat: Wie verhält sich die Forderung der Linken „Reichtum für alle“ zu „Reichtum besteuern“? Wie will DIE LINKE verhindern, dass Reiche aus dem Land flüchten? Wieso kann eine Krankenschwester im Vergleich zu einem Manager soviel weniger verdienen? Was passiert mit den jungen Menschen, wenn sie nach dem Studium total verschuldet sind? Wie will Wolfgang die Schüler im Bundestag vertreten und wie kann man verhindern, dass die Kluft zwischen Armen und Reichen immer tiefer wird?

Dies waren die Fragen aus der Schülerschaft.

Die Moderatoren haben sich in ihren Fragen auf das konzentriert, was auch in der offiziellen Politik als wichtig gilt: Staatsverschuldung, erneuerbare Energien, Afghanistan, Bildung, EU-Erweiterung und Abwrackprämie. 
Eine Direktkandidatin hat sich übrigens vertreten lassen: Erika Steinbach, Rechtsaußen der CDU und Vorsitzende des Bundes der Vertriebenen. Sie geht nicht zu Veranstaltungen mit Wolfgang. Das kam nicht so gut an. Schülerfrage: Sind ihr die Jugendlichen unwichtig?

  • Weitere Bilder der Veranstaltung befinden sich in unserer Galerie.