• Grüne Hetze gegen Russland

    ... darf bei der Fußball-WM natürlich nicht fehlen

    Die Fußball-WM läuft, und die deutsche Nationalmannschaft hat ihr erstes Spiel verloren, unerwartet. Vorhersehbar hingegen war, dass die Grünen im Europaparlament (EP) wie im Bundestag den Beginn dieses Sportereignisses nutzen würden, um gegen Russland zu Felde zu ziehen. Ihre Europa-Abgeordnete Rebecca Harms – ihr Spezialgebiet: Verbreitung von Gerüchten zur Ukraine und zu Russland – hatte schon im Vorfeld mühsam 60 EP-Abgeordnete zusammengetrommelt, die an die Staats- und Regierungschefs der EU-Länder appellierten, Putin bei der WM „keine Bühne zu geben“. Das meinte wohl irgendetwas zwischen Boykott und Handschlag verweigern, sollte der russische Regierungschef ihnen über den Weg laufen.

  • Deutsche Sprachlosigkeit, wenn es um Kritik an Israel geht

    Solidarisch mit den Schwachen, solidarisch mit den Palästinensern

    Netanjahu besucht Deutschland, Frankreich, Großbritannien. Sein Ziel: Der Widerstand „Europas“ gegen die Aufkündigung des Atomabkommens mit dem Iran durch die Trump-Administration zu schleifen. Seine eigene Regierung schließlich war es, die sich mit den USA die Bälle für diesen Coup zugespielt hat. Dafür hat ihn Trump schon belohnt: Die US-Botschaft kommt nach Jerusalem, die Interessen der Palästinenser werden geopfert, Gaza brennt. Diese Politik der Gewalt durch Trump und Netanjahu hat schon heute einen hohen Preis.

  • Was Deutsche von Russen lernen können

    Erkundungen aus Wolgograd/Stalingrad, Astrachan, Moskau

    Vielleicht sollte die Überschrift besser lauten: Was Deutschland von Russland lernen kann. Ich meine aber beides: Die Menschen und die Politik. Ich wundere mich, dass diese Frage in den großen Leitmedien überhaupt nicht gestellt wird. Auch in der deutschen Außenpolitik taucht sie nicht auf. Ich bin aber überzeugt, dass Russland mehr ist als der Sündenbock für Alles und Jedes. Im russischen Alltag habe ich nach Erfahrungen und Erkenntnissen gesucht, die bemerkenswert oder gar nachahmenswert sein könnten. Meine Erkundungstour führte mich nach Moskau, Wolgograd, dem ehemaligen Stalingrad, und Astrachan.

  • 200 Jahre Karl Marx, 50 Jahre SDAJ

    Am 4./5.Mai 1968 gründete sich im Schloss Essen Borbeck die Sozialistische Deutsche Arbeiter Jugend (SDAJ). Zur Gründung hatte im Januar 1968 ein Ausschuss zur Gründung einer revolutionären deutschen Jugendorganisation aufgerufen. Liest man heutige Literatur zu den „68ern“, so komme ich nicht umhin festzuhalten, dass die 68eer politisch „enteignet“ werden sollen.

  • An Kriege gewöhnen? Niemals!

    Wolfgang Gehrcke auf der Ostermarschkundgebung, 02. April 2018, auf dem Marktplatz in Letzlingen

    Ich bin sehr dankbar, auf dieser Ostermarschkundgebung in Letzlingen sprechen zu dürfen. Denn es drohen nicht nur weitere neue Kriege, wir sind schon mitten im Krieg. Die dringend notwendige Änderung der Politik in Deutschland und Europa weg von Aufrüstung und Säbelrasseln, hin zu Abrüstung und friedlicher Konfliktlösung wird nur dann vollzogen, wenn Menschen dafür auf die Straße gehen, wenn ihr Druck groß wird. Die Bürgerinitiative „Offene Heide“ hat durch ihre Beharrlichkeit immer wieder der Mehrheitsmeinung der Bevölkerung „Kein Krieg! Keine Gewalt!“ Ausdruck verliehen. Baut auf Euch selbst, traut Euch selbst, andere werden das in den Parlamenten nur dann leisten, wenn Ihr Euch nicht mit Versprechen abspeisen oder vereinnahmen lasst. Das gilt für alle Parteien, auch für die LINKE. Auch die LINKE braucht Druck der mündigen Bürgerinnen und Bürger.