Partei

  • Wolfgang Gehrcke und Ellen Brombacher

    Frieden mit Russland - Verständigung in Europa - Nein zu Faschismus und Krieg

    Beschluss des Parteitages der Partei DIE LINKE. zum 75. Jahrestag des Überfalls auf die Sowjetunion!

    Ich danke allen, die für eine gute Nachbarschaftspolitik Deutschlands zu Russland eintreten und geholfen haben, einen entsprechenden Antrag an den Parteitag der Partei DIE LINKE. zu unterstützen. Für die LINKE ist und bleibt der Kampf um die Normalisierung der deutsch-russischen Beziehungen eine wichtige Frage des politischen Profils. Ich bin überzeugt davon: Wahlen gewinnt man heute nicht durch das Festhalten an der Dämonisierung Russlands und an den Sanktionen, sondern nur durch eine Öffnung zur europäischen Entspannung. Die Traditionen einer europäischen Entspannungspolitik von Egon Bahr bis Willy Brandt haben in der LINKEN eine neue Heimstatt gefunden. Der Parteitag der LINKEN hat die Chance genutzt, ihr Profil zu schärfen. Dank an alle, die bisher diesen unseren Antrag so engagiert unterstützt hatte!
  • Wolfgang Gehrcke

    Über Einheit und Klarheit, Beliebigkeit und Sektierertum

    Warum ich mich für die Wahl von Dominic Heilig in den Parteivorstand ausgesprochen habe

    Auf dem Parteitag der LINKEN waren viele Genossinnen und Genossen verwundert, dass ich bei den Vorstandswahlen öffentlich die Kandidatur von Dominic Heilig, dem Sprecher des Forums Demokratischer Sozialismus, unterstützt habe. Diese Verwunderung wiederum verwundert mich. In Reden, Diskussionen, Artikeln habe ich immer wieder vertreten, dass man mit der Partei Die Linke inklusive ihrer Bundestagsfraktion sorgsam umgehen sollte. Ich jedenfalls ärgere mich mehrmals am Tag über Partei und Fraktion und träume von besseren, halte sie auch für möglich. Allein: Man kann nur mit dem umgehen, was man hat. Und völlig klar ist auch, so wie die LINKE derzeit agiert, darf sie nicht bleiben.
  • Nicht weiter so

    Zum Bielefelder Parteitag der LINKEN

    Die Idee klang verlockend: Endlich ein Parteitag ohne zeitaufwändige Wahlen zum Parteivorstand, zur Europa-Parlaments-Liste, noch nicht einmal ein Bundestagswahlprogramm musste verabschiedet werden. Ein Parteitag also, auf dem die LINKE ohne Druck ihr politisches Profil und ihre Strategie aktualisieren, ihre Wirkung in die Gesellschaft hinein überprüfen, verbessern und ihre Widersprüche miteinander hätte austragen können ...
  • Dank den Befreiern

    Mein Dank, mein Respekt gilt den Menschen, die unter unsäglichen Opfern Deutschland und Europa vom Faschismus befreiten. Das ist mir ein Bedürfnis, ganz besonders nach der gestrigen "Gedenkstunde" im Deutschen Bundestag, die mich sehr enttäuscht, ja zornig gemacht hat. Aus dem Tag der Befreiung wurde, ganz den Interessen der "Eliten" folgend, die Würdigung des "langen Weges gen Westen" und passend in die Zeit, aus der Verantwortung für den Frieden die "Schutzverantwortung". Die Lehre aus diesem verbrecherischen Krieg soll nicht mehr heißen "Nie wieder Krieg, nie wieder Faschismus". Statt dessen auch an diesem Tag die Beschwörung, dass "unsere Geschichte kein Argument sein dürfe, heute abseits zu stehen ..."
  • Für gute Nachbarschaft mit Russland. Für Frieden in der Ukraine

    Für eine neue Entspannungs- und Friedenspolitik in Europa Antrag zum Bundesparteitag eingereicht: Es ist höchste Zeit für eine andere Politik in Europa: Eine Politik des Friedens, der Abrüstung und Entspannung; eine Politik, die nicht nur den Vermögenden und Besitzenden nützt, sondern allen Menschen in Europa ...
  • Kandidatur zum stellvertretenden Parteivorsitzenden

    Liebe Genossinnen und Genossen, gestern habe ich meine Kandidatur zum stellvertretenden Parteivorsitzenden erklärt. Schon vorher hatte ich meine Absicht, wieder für den Parteivorstand zu kandidieren, öffentlich gemacht. Eine Hauptaufgabe des neu zu wählenden Parteivorstandes wird es sein, die gesamte Partei, in Ost und West, gut auf die Bundestagswahlen vorzubereiten ...
  • Harald Werner

    Harald Werner Liebe Genossinnen und Genossen, ich bewerbe mich für den Parteivorstand und verbinde dies mit dem Vorschlag, auch Wolfgang Gehrcke die Stimme zu geben. Nicht weil wir beide stets der gleichen Meinung sind oder der selben Strömung angehören, sondern weil wir zeigen wollen, dass in einer pluralistischen Partei die Gemeinsamkeiten wichtiger sind, als die Unterschiede ...
  • Ich kandidiere

    Ich bewerbe mich für eine Wiederwahl in den Parteivorstand und schlage euch gleichzeitig die Wahl von Harald Werner vor. Ich habe mich im Parteivorstand insbesondere um die internationale Politik der Partei Die LINKE gekümmert, die Internationale Kommission des PV koordiniert und unsere Partei bei vielen Treffen, Beratungen und Konferenzen mit anderen linken Parteien und Bewegungen in Europa, Lateinamerika und dem nahen Osten vertreten ...
  • Danke für euer Vertrauen!

    Ich freue mich über das Ergebnis und danke allen Genossinnen und Genossen für das Vertrauen und die Unterstützung. DIE LINKE ist und bleibt Antikriegspartei. Kein Koalitionsangebot kann uns verführen, diese Position aufzugeben. Die Eigentumsfrage ist wieder eine Grundfrage linker Bewegungen, Demokratie darf eben nicht am Betriebstor aufhören ...