Interviews

  • Marc Bebenroth mit Wolfgang Gehrcke

    Krieg droht nicht, er wird geführt

    Interview zur Friedensbewegung mit Wolfgang Gehrcke

    Sie werden am Montag an einem Ostermarsch in der Colbitz-Letzlinger Heide teilnehmen. Dort gibt es mehr als nur einen Truppenübungsplatz. Die Bundeswehr hat sich mit dem Geisterort Schnöggersburg eine eigene Stadt gebaut. Wie beurteilen Sie die Existenz dieser Anlage? Linke haben auch immer eine Verpflichtung, vor Ort zu sein, wo Menschen sich wehren. Das ist in der Altmark der Fall, wo schon über zwei hundert Osterspaziergänge und Ostermärsche gegen den Truppenübungsplatz veranstaltet worden sind. Ich finde das ganz toll und fahre dort hin, um mit den Menschen ins Gespräch zu kommen.
  • Wolfgang Gehrcke

    Roter Platz

    Weltnetz.TV startet neue Sendereihe

    Jeweils am Sonntag um 11 Uhr wird Weltnetz.TV künftig die Sendung „Roter Platz“ aufnehmen und ausstrahlen. „Roter Platz“ meint mehr als den Roten Platz in Moskau, obwohl der mir wichtig ist. Mit dem „Roten Platz“ will Weltnetz.TV die Politik und ihre Entscheidungen wieder aus den Hinterzimmer der Macht auf die öffentlichen Plätze holen. Die „res publica“ – die öffentlichen Angelegenheiten – verlangen gerade das von der Linken in Deutschland. Der „Rote Platz“ will also Debatten anstoßen, kontroverse Meinungen sind uns wichtig und Respekt der Diskutanten sind versprochen. Rot ist für mich Leidenschaft des Denkens und der Debatten, konsequent auf Seiten der Schwachen, offen für Umwälzungen, eben um Dinge vom Kopf auf die Füße zu stellen. Der „Rote Platz“ ist radikal, und das heißt in der heutigen Zeit, alles vom Menschen aus zu betrachten und zu entscheiden. Der „Rote Platz“ startet am kommenden Sonntag, 11. Februar 2018, mit einer Auseinandersetzung zu GroKo.
  • Interview von Ralf Wurzbacher mit Wolfgang Gehrcke

    »Die Atombombe macht noch keine Weltmacht«

    Wolfgang Gehrcke (Stellvertretender Vorsitzender der Bundestagsfraktion der Partei Die Linke) ruft Nordkorea und USA zur Deeskalation auf. Auch die BRD solle mit der Sanktionspolitik Schluss machen.
  • Wolfgang Gehrcke

    Wolfgang Gehrcke und Wolfgang Ischinger im Gespräch bei phoenix

    "Der lachende Dritte – Wladimir Putin und der zerstrittene Westen"

    Seit Donald Trumps Amtsübernahme knirscht es bedenklich im Verhältnis zwischen den USA und den europäischen Nato-Partnern. Vordergründig geht es um eine gerechte Verteilung der Kosten - im Kern aber um nicht weniger als die Frage, wie solidarisch der „Westen“ sicherheitspolitisch aufgestellt ist. Europa sieht sich vor die Aufgabe gestellt, selbst für sich einzustehen ...
  • „Putins Machtstreben – Das schwierige Verhältnis zu Russland“

    Gespräch „Unter den Linden“ bei phoenix TV von ARD und ZDF am 17.10.2016

    Die Sendung wollte Licht in das Dunkel der aktuellen Situation der Spannungen zwischen EU und Russland bringen, denn die Debatte um eine Verschärfung der Russland-Sanktionen wegen des Syrien-Kriegs wird lauter. Der Westen wirft Russland vor, die Separatisten in der Ostukraine zu unterstützen. In Syrien unterstützt Russland militärisch die Regierung von Präsident Baschar al-Assad. Seit 2014 hat die EU aufgrund des Ukraine-Konflikts bereits eine Reihe von Wirtschaftssanktionen gegen Moskau verhängt. Wolfgang Gehrcke argumentierte überzeugend, warum allein diplomatische Bemühungen aller beteiligten Mächte in Syrien, allen voran USA und Russland, dem Blutvergießen und der humanitären Katastrophe ein Ende bereiten könnten und dass es absurd wäre zu glauben, mit einer weiteren Runde der Sanktionsspirale gegen Russland dort Frieden schaffen zu können.
  • Wolfgang Gehrcke im SWR zum Verhältnis Russland und Ukraine

    Tagesgespräch mit Marion Theis am 15.08.2016

    Wolfgang Gehrcke fordert wirtschaftliche Anreize statt militärischer Gewalt. Das Minsker Abkommen müsse Punkt für Punkt eingehalten werden, und zwar von beiden Seiten. Er hat die Konfliktparteien Russland und Ukraine aufgefordert, jede Art von Gewalt einzustellen. Beide Seiten müssten das Minsker Abkommen Punkt für Punkt umsetzen, verlangte Gehrcke im SWR (Südwestrundfunk). Sonst werde der Hass immer größer.
  • Wolfgang Gehrcke

    Fidel Castro zum 90. Geburtstag: Er symbolisiert, dass die Kleinen gegen die Großen gewinnen können

    Wolfgang Gehrcke im Gespräch mit Jürgen Zurheide im Deutschlandfunk am 13.08.2016

    Der ehemalige kubanische Staatspräsident Fidel Castro gehört für Wolfgang Gehrcke zu den faszinierendsten Persönlichkeiten, die noch leben. "Er ist ein Kerl wie ein Baum", sagte der Linken-Politiker im DLF. Politisch habe Castro dazu beigetragen, dass Kuba heute nicht mehr "das Bordell der USA" sei. Wolfgang Gehrcke im Gespräch mit Jürgen Zurheide
  • Warum wählen die Amerikaner Donald Trump?

    kontrovers - Debatte im Deutschlandfunk am 29. Februar 2016

    (zur Wiedergabe des Rundfunkbeitrages in dem verlinkten Artikel rechts unten auf das Titelbild klicken) Überraschungen sind die Regel, nicht die Ausnahme im langen harten Rennen um die US-Präsidentschaft. Und doch hätte niemand erwartet, dass der linke Demokrat Bernie Sanders die sicher geglaubte Kandidatur von Hillary Clinton in Gefahr bringen könnte ...
  • Wolfgang Gehrcke im Interview mit phoenix vor Ort am 14.01.2016

    Reporter Erhard Scherfer im Gespräch mit Rainer Arnold (SPD, Verteidigungspolitischer Sprecher) und Wolfgang Gehrcke (Die Linke, Stellvertretender Fraktionsvorsitzender) über den Bundeswehreinsatz in Mali, über den im Anschluss an das Interview auch im Bundestag debattiert wird. Hier geht es ...