Zur Diskussion um die Lederer-Babylon-Jebsen-Zensur

24.11.2017

Liebe Leserinnen und Leser,

am 17. November hatten wir[1] in unserem Umfeld einen Text Empört Euch[2] gegen das Berliner Verdikt, eine Zensur findet statt, verbreitet. Die Resonanz war überwältigend. Die Beiträge, die bis zum 22.11. eingegangen sind, sind auf der Website www.wolfgang-gehrcke.de nachzulesen. Wir bedanken uns bei allen für ihre Kritik, Unterstützung und die eigenen Gedanken, die sie zu diesem Thema aufgeschrieben und damit öffentlich gemacht haben. Uns geht es…

vorerst bis 22.11.2017, 23:55 Uhr zum Aufruf: EMPÖRT EUCH!

22.11.2017

Hier stehen in der Reihenfolge des Eingangs, teilweise in Auszügen, die Wortmeldungen zu unserem Aufruf: EMPÖRT EUCH!

Ich erhebe hiermit mein Wort gegen die Einflussnahme des Herrn Lederer bezgl. der Preisverleihung an Ken Jebsen, und weise darauf hin, das solch ein Verhalten nicht mit meinem linken Verständnis vereinbar, und für einen Kulturdezernenten unwürdig ist.
Holger Michael Gebel
Die Linke, Kreisverband Krefeld

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Mit großer…

eher Stunde der LINKE, laut, konkret, konsequent Opposition zu machen.

20.11.2017

Erster Schritt: NEIN zu den Bundeswehreinsätzen.

EMPÖRT EUCH!

17.11.2017

Am 14.Dezember soll im Berliner kommunalen Kino Babylon der Karls-Preis für engagierte Literatur und Publizistik an den Journalisten und Medienmacher Ken Jebsen vergeben werden. Ob es bei dem Ort bleibt, ist derzeit unsicher, denn Kultursenator Klaus Lederer (DIE LINKE) übt Druck aus. Er schrieb am 13. November auf Twitter: Der Preisträger sei „durch offen abgründigen Israelhass, die Verbreitung typisch antisemitischer Denkmuster und kruder Verschwörungstheorien in Erscheinung getreten ... Ich bin entsetzt, dass ein Kulturort in Berlin diesem Jahrmarkt der Verschwörungsgläubigen und…

Interview für Russland.News

07.11.2017

Ende vergangener Woche trafen sich in Wolgograd über 500 Vertreter von Kommunen und zivilgesellschaftlichen Gruppen aus neun Ländern, um über ihre Zusammenarbeit mit russischen Partnern zu berichten und neue gemeinsame Projekte zu beraten.

Russland.news sprach mit dem langjährigen außenpolitischen Sprecher und Nestor der Russland-Politik in der Linkspartei, Wolfgang Gehrcke.

Herr Gehrcke, Sie haben zum zweiten Mal an der Veranstaltung „Dialog an der Wolga“ teilgenommen. Wie sehen sie den Nutzen solch einer Veranstaltung, die – rund 3000…

02.11.2017

Die Toten von Stalingrad finden keine Ruhe. Die Erde ist immer noch übersät von sterblichen Überresten ums Leben gekommener Soldaten. Erst kürzlich wurde bei Bauarbeiten wieder ein Massengrab mit über Tausend von ihnen gefunden. Vielleicht ist es so, denke ich, dass die Toten von Stalingrad erst dann Ruhe finden, wenn die Lebenden sich von der Geißel drohender Kriege befreit haben.

Bereits im Jahr 1944 schlossen Stalingrad und das vom Luftkrieg der Nazis so schwer verwundete Coventry die erste Städtepartnerschaft und begründeten so eine weltweite Bewegung für grenzüberschreitende…

31.10.2017

Kein Ort ist in Zeiten des kalten Krieges besser geeignet für die Suche nach Verständigung als Wolgograd/Stalingrad. Hier beginnt heute das Internationale Forum der Volksdiplomatie "Dialog an der Wolga". Unser erster Weg führte uns auf das Feld der grausamsten Schlacht des letzten Krieges, den Mamajew-Hügel und zur "Mutter Heimat".