Alle Verhältnisse umzuwerfen

02.11.2010

eine Streitschrift zum Programm der LINKEN

im PapyRossa Verlag erschienen

* Wolfgang Gehrcke (Herausgeber) Wann wir schreiten Seit an Seit…. – DIE LINKE will sich ein Programm geben

* Harald Werner Verschüttete Quellen und vergessene Wurzeln der LINKEN

* Elmar Altvater SOLidARische Ökonomie - Was bedeutet das Ende des fossilen Kapitalismus für das Programm der Linken?

* Sahra Wagenknecht Ein paar bessere Regeln für die Finanzmärkte reichen nicht!

* Ralf Krämer Wachstumskritik oder sozialistische Politik?

* Rainer Rilling Neues zur Eigentumsfrage

* Christiane Reymann Brot, Frieden, Arbeit – Gemeineigentum und Internationalismus - Wie die ganze Welt ins Programm der LINKEN kommen kann“

* Andreas Wehr Die Imperialismusfrage heute

* Christel Buchinger Die Umwälzung der Geschlechterverhältnisse und das Programm der LINKEN

* Harald Werner Auf der Suche nach dem Subjekt der Veränderung

* Diether Dehm Kleinbürgerliches ausgrenzen, Staat zerschlagen?

* Eckart Spoo Keine Demokratie ohne Demokratisierung der Medien

* Frank Deppe Sozialismus und Freiheit


Der Programmentwurf der LINKEN löst viele Diskussionen aus. Etwas besseres kann man über einen Entwurf eigentlich gar nicht sagen. Zustimmung und Kritik führen zu Auseinandersetzungen. Die Diskussionen sind auf jeden Fall lohnend, wenn die Vertreter und Vertreterinnen unterschiedlicher Positionen miteinander in einen fruchtbaren Dialog treten. Dialoge schaffen Vertrauen und legen Grundsteine für gemeinsames Handeln. Die Autorinnen und Autoren sind in diesem Sinne Rosa Luxemburgs „Freiheit der Diskussion – Einheit in der Aktion“ verpflichtet. Über dies klärt die Suche nach Konsens eigene Positionen besser als der Versuch, die eigene Meinung lediglich durchzusetzen.
Diese Streitschrift ist ein Beitrag zur Diskussion und soll zum lustvollen Diskurs ermuntern.
Die Autoren des Buches beleuchten, vor welchem Hintergrund der Programmentwurf erarbeitet wurde, auf welchen Analysen er beruht und welche fehlen. Welche gesellschaftlichen Fragen sind unterbelichtet, welche offenen Fragen nicht gestellt? Löst DIE LINKE ihren Anspruch ein, eine feministische Partei zu sein? Welche Rolle spielen die globalen Menschheitsfragen? Wie steht es mit dem Wachstumsparadigma und welche Lehren sind aus der Finanzkrise zu ziehen?
Die Eigentumsfrage – schwer umkämpft in der Diskussion – wird daraufhin untersucht, welche neuen Fragen auftauchen, welche alten Fragen sich auf neue Art stellen. Ebenso die Frage des Imperialismus: Wie wird heute von wem national, europäisch und global Herrschaft ausgeübt? Allenthalben formieren sich neue Subjekte der Veränderung, die sich wiederum in den Kämpfen verändern. Und da sind wir wiederbei Marx: „Das Zusammenfallen des Änderns der Umstände und der menschlichen Tätigkeit oder Selbstveränderung kann nur als revolutionäre Praxis gefaßt und rationell verstanden werden.“ (3. Feuerbachthese)

Das Buch ist 2011 im Papyrossa Verlag erschienen und kostet zwischen 12,00 €.
Bestellungen (zgl. Versandkosten) im Bundestagsbüro und den Wahlkreisbüros von Wolfgang Gehrcke.

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