Die Frankfurter Rundschau hat mitgehetzt

Presseerklärung von Wolfgang Gehrcke zur Frankfurter Rundschau über Diether Dehm
13.12.2017
Wolfgang Gehrcke

In diesem Leitartikel wird der Künstler und LINKE Bundestagsabgeordnete Diether Dehm zum Freiwild erklärt. Stil und Inhalt erinnern an die BILD-Zeitung vor dem Mordanschlag auf Rudi Dutschke. Damals stand für das liberale Blatt Frankfurter Rundschau wie für die Protestbewegung fest: Springer hat mitgeschossen. Für alles, was kommen kann, ist heute die Frankfurter Rundschau mitverantwortlich.

In meiner langen Zeit als Bundestagsabgeordneter und Aktivist in der außerparlamentarischen Bewegung habe ich keine derartige mediale Hetze erlebt.
Unter Verdrehung der Tatsachen werden Aktivisten gegen Antisemitismus selbst als Antisemiten dargestellt. Die Frankfurter Rundschau setzt heute das Bild vom gelben Judenstern, der so viele Eltern und Großeltern unserer Freunde ins Gas geführt hat, als Attacke gegen Antifaschisten und Linke ein. Das löst nicht nur in Deutschland, sondern auch in Israel Abscheu und Empörung aus. Dafür trägt nicht nur der Leitartikler, Christian Bommarius, die Verantwortung, sondern auch die Frankfurter Rundschau, die ihn veröffentlicht hat. In Anlehnung an die Dutschke-Erfahrung heißt es heute: Die Frankfurter Rundschau hat mitgehetzt.