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  • Krieg ist kein Mittel zur Lösung politischer Probleme

    Für mich gibt es drei sehr ernsthafte Argumente, gegen das Mandat zu stimmen. Erstes Argument: Es war nicht notwendig, ein Kapitel-7-Mandat zu erteilen. Zweites Argument: Die Truppen sind nicht auf beiden Seiten der Grenzen stationiert. Drittes Argument: Es gibt eine ganz bestimmte deutsche Geschichte ...
  • "Ich bin entschieden dafür, dass der Frieden Regeln erhält"

    'Es werden Prüfkriterien für Auslandseinsätze präsentiert. Trotz meiner grundsätzlichen Position bin ich dafür, dass man ernsthaft darüber redet. Mich persönlich bewegen hier zwei Motive: Erstens. Ich will mit solchen Prüfkriterien die Zustimmung zu Auslandseinsätzen der Bundeswehr schwerer, wenn nicht sogar unmöglich machen ...
  • Wir werden nicht den kleinsten Finger für Kriegseinsätze hinhalten

    Das ist für mich das wichtigste Argument: Ich will diese Mandate nicht, weil Menschenrechte unter dem Strich niemals mit Bomben und Raketen durchzusetzen sind, weder in Libyen noch in Afghanistan. Das ist die Motivation, die meine Fraktion hat. 98. Sitzung des 17. Deutschen Bundestages am 23. März 2011 Debatte ...
  • ''Merkel macht im Libyen-Krieg den Schröder'' - Interview mit Wolfgang Gehrcke

    Auf den ersten Blick liegt die Linkspartei in ihrer Ablehnung des Angriffs westlicher Luft- und Seestreitkräfte auf Libyen auf einer Linie mit der Bundesregierung von Angela Merkel. Im Interview mit weltnetz.tv erklärt der Bundestagsabgeordnete Wolfgang Gehrcke die Unterschiede. In der Libyen-Frage treffen in der Europäischen Union und den NATO-Staaten unterschiedliche Interessen aufeinander, sagt der Sprecher der Linksfraktion für internationale Politik ...
  • Kein Krieg für Öl!

    Ich glaube, wir müssen uns zugestehen, dass wir in einer Zeitenwende, in einer wirklichen Zeitenwende leben. Wir erleben einen tiefen Bruch von Zivilisation und müssen neue Antworten darauf geben. Die alten Reden, die Phrasen der Vergangenheit tragen nicht mehr in die Zukunft. 95. Sitzung des 17 ...
  • Gewalt sofort und endgültig einstellen

    ... dass wir fordern und nicht bitten, dass die Gewalt gegen Demonstranten in Libyen sofort und endgültig eingestellt wird. Das ist die erste Forderung. Da kann es überhaupt kein Vertun geben. Wir müssen dem libyschen Staat, der Familie Gaddafi und ihm selbst deutlich machen, dass nichts, aber auch gar nichts diese Orgie der Gewalt rechtfertigen kann und dass wir uns als deutsches Parlament schützend an die Seite der Demonstranten stellen ...
  • 11.11.2010 - Kurzintervention: Neues Strategisches Konzept der NATO

    Kurzintervention in der Debatte zum Neuen Strategischen Konzept der NATO 71. Sitzung des 17. Deutschen Bundestages am 11. November 2010 Präsident Dr. Norbert Lammert: Zu einer Kurzintervention erhält der Kollege Gehrcke das Wort. Wolfgang Gehrcke (DIE LINKE): Herzlichen Dank, Herr Präsident. – Die Rede des Kollegen Lamers macht das Dilemma, in dem wir stecken, sichtbar ...
  • Einstimmig für die Aufhebung der Blockade

    Ich glaube, dass wir alle Veranlassung haben, den Menschen zu danken, die sich für die Aufhebung der Blockade eingesetzt und sich an der Aktion „Free Gaza“ beteiligt haben. Sie haben etwas hinbekommen, das wir nicht geschafft haben. Sie haben eine Situation herbeigeführt, in der die Blockade möglicherweise aufgehoben wird und ein Stück weit Hoffnung in Gaza einzieht ...
  • Wir leben in einer Welt

    Alles, was in dieser Welt passiert, betrifft uns und geht uns in dem Sinne etwas an, dass man die Welt nicht mehr in einzelne Schubladen einteilen kann. Vielmehr muss man endlich begreifen: Man lebt in einer gemeinsamen Welt. Entweder man gestaltet sie gemeinsam, oder man lässt es bleiben ...
  • 10.02.2010 - Kurzintervention: Kundusentschuldigung überfällig

    Abgabe einer Regierungserklärung durch den Bundesminister des Auswärtigen Auf dem Weg zur Übergabe in Verantwortung: Das deutsche Afghanistan-Engagement nach der Londoner Konferenz ZP 2 Beratung des Antrags der Bundesregierung Fortsetzung der Beteiligung bewaffneter deutscher Streitkräfte an dem ...
  • Bundestagsrede 18.12.2009: Für die Atomare Abrüstung einsetzten.

    Vizepräsidentin Katrin Göring-Eckardt: Wolfgang Gehrcke hat jetzt das Wort für die Fraktion Die Linke. (Beifall bei der LINKEN) Wolfgang Gehrcke (DIE LINKE): Frau Präsidentin! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Ich muss ehrlich sagen: Ich habe mich über den Antrag der SPD gefreut. Das kommt bei mir sehr selten vor, was die Außenpolitik angeht ...
  • Kurzintervention eins: 03.12.2009

    Vizepräsidentin Katrin Göring-Eckardt: Eine Kurzintervention des Kollegen Gehrcke. (Volker Kauder [CDU/CSU]: Die DKP spricht!) Wolfgang Gehrcke (DIE LINKE): Ihnen fällt auch nichts Besseres mehr ein! – Kollege Stinner, ich bin bereit, mir sehr viel vorhalten zu lassen. Ich bin bereit, mir vorhalten zu lassen, dass ich mich möglicherweise irre und dass sich möglicherweise meine Fraktion irrt ...
  • Kurzintervention zwei 03.12.2009

    Das Wort zu einer Kurzintervention hat der Kollege Gehrcke. Wolfgang Gehrcke (DIE LINKE): Kleine Sünden werden immer sofort bestraft. Da muss man nicht so lange warten. Deswegen mache ich direkt nach der Rede des Kollegen Wellmann eine Kurzintervention. Ich war leider nicht stellvertretender DKP-Vorsitzender, auch wenn ich es damals gerne gewesen wäre ...
  • 03.12.2009: Debatte zum Antrag der LINKEN „Deutschland atomwaffenfrei!“

    Wolfgang Gehrcke (DIE LINKE): Frau Präsidentin! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Ich glaube, man muss sich schon klar darüber sein, dass man in der atomaren Frage immer wieder in einer Entscheidungssituation steht. Wenn die atomare Rüstung, was die USA und andere Atommächte angeht, nicht gestoppt wird, dann ist eine Weiterverbreitung von Atomwaffen nicht zu verhindern ...
  • Kurzintervention vom 26.11.2009

    Präsident Dr. Norbert Lammert: Für eine Kurzintervention erteile ich dem Kollegen Wolfgang Gehrcke das Wort. Wolfgang Gehrcke (DIE LINKE): Kollege Schmidt, ich möchte Sie gerne auf zwei Punkte ansprechen. Erster Punkt: Meinen Sie nicht, dass es auch Solidarität ist, dass man einem Partner sagt, ...
  • 26.11.2009: Fortsetzung der Beteiligung bewaffneter deutscher Streitkräfte an der United Nations Interim Force in Libanon

    Vizepräsident Dr. h. c. Wolfgang Thierse: Das Wort hat nun Kollege Wolfgang Gehrcke für die Fraktion Die Linke. (Beifall bei der LINKEN) Herr Präsident! Verehrte Kolleginnen und Kollegen! Ich weiß, dass Sie alle gespannt darauf warten, ob sich auf der Regierungsbank noch Bewegungen vollziehen, also ob der Ex-Verteidigungsminister hier noch erscheint oder nicht ...
  • Rede vom 10.11.2009: Aussprache "Europa, Außen- und Sicherheitspolitik"

    Wolfgang Gehrcke (DIE LINKE): Frau Präsidentin! Verehrte Kolleginnen und Kollegen! Ich gebe zu, dass der Blick auf die Regierungsbank, so wie sie heute aussieht, gewöhnungsbedürftig ist. Ich möchte bezweifeln, dass ich mich gerne daran gewöhne. Ich gebe auch zu, dass der Blick auf die drei Minister, die jetzt zusammen Außenpolitik betreiben wollen, aber auch die Töne, die sie von sich gegeben haben, mehr als gewöhnungsbedürftig sind ...
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