Was wird wohl Steinreich dazu sagen?

14.11.2012

Die Soli-Aktionen in Frankfurt/Main beginnen mit einer Kundgebung vor dem Gewerkschaftshaus. Fahnen von ver.di, IG Metall, der LINKEN signalisieren: Wir wollen Teil einer großen europäischen Bewegung werden.

Frankfurt/Main am 14. November

 

 

Die Soli-Aktionen in Frankfurt/Main beginnen mit einer Kundgebung vor dem Gewerkschaftshaus. Fahnen von ver.di, IG Metall, der LINKEN signalisieren: Wir wollen Teil einer großen europäischen Bewegung werden. Noch sind wir es leider nicht. Dem DGB sage ich schon: Gut, dass ihr euch in die Aktionen eingereiht habt. Das war ein langer Weg. Spät kommt ihr, aber es ist gut, dass auch ihr da seid. Auf dieser Kundgebung sprechen unter anderem die Vorsitzenden der LINKEN und der SPD. Für eine Überschrift „Aktionseinheit der Arbeiterklasse“ langt das noch nicht und mein Magen grummelt etwas, mir eine Rede des hessischen SPD-Vorsitzenden anhören zu müssen ohne ein Wort der Selbstkritik zu Agenda 2010, Hartz IV … und dafür, dass sie mit so wenig Widerstand die Kollegin Ypsilanti haben fallen lassen. Mein innerer Widerspruch, ob ich mich vor allem freuen soll, dass die Sozialdemokraten hier dabei sind, oder ob ich mich über ihre Unverschämtheit ärgere, ist noch nicht ausgetragen.

Beim Weggehen sagt mir ein Gewerkschaftskollege: Was wird wohl der Steinreich dazu sagen? Wer ist denn das, frage ich. Naja, sagt er, der Steinbrück heißt doch jetzt Steinreich.

Wer mit Steinreich umverteilen will, macht das immer von unten nach oben. Umverteilung von oben nach unten gibt es mit der LINKEN!