Reisen

  • „Schönheit rettet die Welt“

    Leider haben nicht Frieden und Sicherheit in Europa Aufschwung genommen, sondern Unsicherheit, Misstrauen und Drohungen nehmen rapide zu. Die Politik der Europäischen Union, die leider auch von der Regierung Deutschlands gestützt wird, weitere Sanktionen gegen Russland zu verhängen, ist unverantwortlich und kontraproduktiv. Die Fraktion DIE LINKE im Deutschen Bundestag lehnt eine Politik von Sanktionen grundsätzlich ab. Statt weiterer Sanktionen der Europäischen Union fordern wir die Aufhebung von Sanktionen und schlagen vor, zu einer Entspannungspolitik, einer „neuen Ostpolitik“, wie sie vor Jahrzehnten von Willy Brandt und Egon Bahr entwickelt worden ist, zurückzukehren.
  • Nie wieder!

    Der Tod ist zweigeteilt – auf der einen Seite eine mahnende und ehrende Anlage der deutschen Kriegsgräberfürsorge, auf der anderen Seite eine ehrende und mahnende Anlage des russischen Staates. Auf jedem Grab liegt ein Stahlhelm aufgereiht, alle mit einer Besonderheit: in jedem befindet sich ein Loch oder eine Zersplitterung, dort, wo eine Kugel, ein Granatsplitter sein Opfer fand.
  • Lektionen

    Im Zentrum meines Programms hier in Moskau stehen der Syrien-Konflikt und die deutsch-russischen Beziehungen. Russland baut, so der russische Vizeaußenminister Bogdanow, weiterhin auf eine diplomatische Lösung des Syrien-Konfliktes, was allerdings tiefgreifende Änderungen der westlichen Politik erfordern würde.
  • Schnee auf dem Roten Platz

    Pünktlich mit unserer Ankunft – wir, das sind Michael Schlick, der Pressesprecher der Linksfraktion, mein Kollege Hartmut Hübner und ich – begann es in Moskau zu schneien. Schnee plus Kälteeinbruch – Eiszeit nicht nur auf den Straßen. ...
  • Zweite Hilfslieferung in Gorlowka angekommen

    Grüße aus Gorlowka +++ der Transport mit den Medikamenten ist in Gorlowka angekommen +++ begleitet von Christiane Reymann, Ludmila und Hartmut Hübner sowie dem Stiftungsvorsitzenden Wladimir Wjurow (die Stiftung "Schönheit rettet die Welt" aus Petersburg hat die Abwicklung der Einkäufe und die Organisation des Transports sehr wesentlich unterstützt) ist die Hilfslieferung im Kinderkrankenhaus Gorlowka angekommen +++ Dr ...
  • Vereinbarung zur Zusammenarbeit für humanitäre Hilfe für die Südostukraine unterzeichnet

    Hilfe für Kinderkrankenhäuser in der Südostukraine wird vorbereitet

    Die Hilfsaktion der linken Abgeordneten Andrej Hunko und Wolfgang Gehrcke hat bislang einen Spendeneingang von 132.000 Euro erbracht. Eine erste Hilfslieferung von Medikamenten für Kinderkrankenhäuser im Umfang von 38.000 Euro wurde mit einem Besuch der Abgeordneten im Februar 2015 übergeben. Für weitere ...
  • "Historic Memory – Claim – Vindication"

    "Historische Erinnerung – Forderungen – Wiedergutmachung"

    Den allergrößten Dank richteten die verschiedenen Rednerinnen und Redner an all die mittlerweile hochbetagten Kämpferinnen und Kämpfer, die an diesem Abend noch dabei sein konnten – und an Argyrios Sfountouris, der als damals Vierjähriger das Massaker von Distomo überlebt hatte. Er ist die lebendige Geschichte unseres Landes, sagte der Verteidigungsminister. In einer bewegenden Rede sprach Sfountouris selbst über all die Demütigungen, die Deutschland ihm auch nach Kriegsende zugefügt hat. Noch 1996 schrieb die deutsche Bundesregierung ihm als Antwort auf seine Forderung nach Entschädigung, dass das Massaker von Distomo eine „Maßnahme im Rahmen der Kriegsführung“ gewesen sei, weshalb ihm auch keine Entschädigung zustehe. Am 10. Juni 1944 tötete eine SS-Einheit dort 218 Menschen - unter ihnen Dutzende Kinder, die jünger waren als 14 Jahre.
  • Wolfgang Gehrcke & Andrej Hunko

    Auf humanitärer Mission – Bericht über eine „skandalöse“ Reise in die Ostukraine

    Initiative "Hilfe für die Kinder von Donezk" - erste Lieferung von Medikamenten für die Kinderkrankenhäuser in Gorlowka, Lugansk und Donezk

    Als die Abgeordneten Wolfgang Gehrcke und Andrej Hunko im Dezember zur Hilfe für das Kinderkrankenhaus in Gorlowka (Horlivka) aufriefen, ahnten sie nicht, welch großen Zuspruch ihre Initiative finden würde. Am 14. Februar 2015 konnten sie eine erste Hilfslieferung - 6 Tonnen Medikamente und medizinisches Material - in die Ostukraine bringen. Hier ihr Bericht:
  • Wir wollen nach Hause, aber nicht in diese Ukraine - Donbass-Flüchtlinge in Russland

    Es ist eigentlich ein Ort, an dem man Urlaub macht. Das Ferienlager in Taganrog, direkt am Asowschen Meer gelegen, erfüllt in diesen Tagen einen anderen, wesentlich traurigeren Zweck. Im Sommer nämlich, als hunderttausende Menschen aus dem Donbass vor dem Bürgerkrieg geflohen sind, wurde die Anlage von der Bezirksregierung kurzerhand zum Flüchtlingslager umfunktioniert ...
  • Lange Liste sozialer Grausamkeiten

    Abbau aller staatlichen Subventionen, Ende der kostenlosen Schulbildung, Erhöhung des Renteneintrittsalters bei Frauen um drei, bei Männern um zwei Jahre, Erhöhung des Gaspreises um 100 Prozent, des Strompreises um 40 Prozent, Wegfall des Kindergeldes, Abschaffung aller staatlichen Subventionen - die ...
  • Verstehen wollen ...

    Wir drei, unsere Außenpolitik-Referentin Margret Geitner, der Pressesprecher Michael Schlick und ich, sind übervoll von interessanten Gesprächen und offenen Debatten. Im Europäischen Forschungsinstitut für soziale Bewegungen speziell zur Krim-Krise, noch einmal im Außenministerium zu Nahost- und Syrienfragen – sehr nüchtern, sehr sachlich und im Bewusstsein der tiefen Probleme ...
  • Meinst Du, die Russen …

    Meinst du, die Russen wollen Krieg? Das glaubt hier keiner, aber wie man aus der Krim- und anderen Krisen herauskommt, weiß auch so richtig keiner. Es fällt auf, dass die entscheidenden Schritte zwischen Russland und den USA verhandelt werden. Das Duo Kerry und Lawrow scheint zu funktionieren. Zumindest besser als die Abstimmung in der europäischen Politik ...
  • Auf Friedensmission in Moskau

    Die deutsche Politik hat einen neuen Typus entdeckt: die „Russland-Versteher“. Einige Zeitungen und Teile der Bundesregierung fallen über sie her; ich identifiziere mich gern mit diesem Begriff. Man muss Russland verstehen wollen, wenn man eine rationale Politik entwickeln will. Reisetagebuch Moskau im April 2014 (1) 7 ...
  • Zivilgesellschaftliche Syrienkonferenz - All Sides Consultation for a Political Solution

    Die oppositionellen Kräfte sind vielschichtig. Selbst auf dieser Konferenz waren wichtige Teile der Opposition nicht anwesend. Es ist nach wie vor ein offener oder auch ein Streitpunkt, inwieweit man sich auf Gespräche mit der legalen Regierung, d.h. mit der Regierung Assad, einlässt oder auf die eher von außen eingesetzte Exilregierung der Nationalen Koalition, die ebenfalls einen Alleinvertretungsanspruch erhebt, setzt ...
  • „Meinst Du, die Russen wollen Krieg?“

    Befrag die Stille, die da schwieg im weiten Feld, im Pappelhain, Befrag die Birken an dem Rain. Dort, wo er liegt in seinem Grab, den russischen Soldaten frag! Sein Sohn dir drauf Antwort gibt: Meinst Du, die Russen wollen Krieg? * * * * Reisetagebuch (3) – 23. Februar, am späten Abend Zufall oder Absicht, der Parteitag der Kommunistischen Partei der Russischen Föderation fällt zusammen mit dem Jahrestag der russischen Streitkräfte ...
  • Rote Fahnen

    Es gibt hier wirklich sehr viele rote Fahnen, wie vorausgesagt. Und es gibt viel nachzudenken über Russland, Europa und die Welt - die Sicht der russischen Kommunisten darauf ist natürlich in vielen Dingen anders als zum Beispiel meine. Trotzdem gibt es Übereinstimmungen und aus meiner Sicht die Notwendigkeit, zu gemeinsamer politischer Aktion zu finden ...
  • Anruf aus Moskau

    Reisetagebuch (1) - Ich bin erneut in Moskau, um mit Vertretern des russischen Außenministeriums und Kollegen der Duma über die russische Nahost- und Syrien-Politik zu sprechen. Weiteres Thema auf meinem Arbeitszettel ist Abrüstung. Und ich möchte Informationen über Ilse Stöbe finden, die im deutschen Auswärtigen Amt tätig war und zu denen gehörte, die die damalige Sowjetunion vor dem Angriff Hitlerdeutschlands warnten ...
  • Die Wiedergeburt des chilenischen Sozialismus

    9. Dezember 2012 – Reisetagebuch Santiago de Chile Im Nationalstadion von Santiago de Chile treffen sich am Abend des 8. Dezember zum Abschluss der Aktionen anlässlich des Gründungsjubiläums der Kommunistischen Partei Chiles mehr als 60.000 Menschen, sehr viele junge Leute sind hier. Ein großes Konzert chilenischer und lateinamerikanischer Künstlerinnen und Künstler begeistert die Anwesenden ...
  • Canto General

    8. Dezember 2012 – Reisetagebuch Santiago de Chile (5) Der politisch-theoretische Teil der Konferenz ist abgeschlossen. Viele Fragen, die in und mit einer internationalen Gemeinschaft diskutiert wurden, bewegen auch uns. Über einige werde ich in den nächsten Tagen im Nachgang zu diesem Reisetagebuch sicher noch etwas schreiben ...
  • "Partnersuche"

    7. Dezember - ReisetagebuchSantiago de Chile (4) Die Kommunistische Partei Chiles arbeitet an einem neuen Programm. Für dieses Programm sind mit Sicherheit die Arbeiten von Antonio Gramsci und Salvador Allende über die Notwendigkeit, sich in der Zivilgesellschaft zu verankern, von größter Bedeutung ...
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