Nahostreisen

  • Shalom – Salam

    erste Eindrücke von der Reise nach Israel und Palästina im März 2016

    Das meist gebrauchte Wort, welches ich in den vergangenen Tagen gehört habe hier in Israel, in Palästina ist Shalom – Salam. Aber leider ist Shalom – Frieden nicht überall drin, wo von Frieden gesprochen, doch das Gegenteil getan wird. Ganz im Sinne des üblen deutschen Spruches „Wenn du Frieden willst, bereite den Krieg vor“.
  • Die Alternative lautet: Verhandlungen oder Barbarei

    Eindrücke von der Reise mit Bundesaußenminister Steinmeier in den Libanon und nach Jordanien

    Die Sprache hat keine Begriffe für das Elend, den hunderttausendfachen Tod, die Perversion der Zerstörung der Kultur in Syrien und in den syrischen Nachbarländern. Ein neuer weiterer Krieg im Jemen mit anderen, aber doch vergleichbaren, Hintergründen zieht auf. Der NATO-Krieg hat Libyen zerstört. In Libyen „warten“ derzeit fast eine Million Menschen auf irgendeine Chance, nach Europa zu kommen. Im Libanon, in Jordanien, im Irak und in der Türkei sind es fast 4 Millionen Menschen, Syrerinnen und Syrer, die als Flüchtlinge oft noch nicht einmal über das „täglich Brot“ verfügen. In Jordanien haben inzwischen fast 1 Millionen Menschen Zuflucht gefunden, im Libanon - bei 4,5 Millionen Einwohnern – fast 1,2 Millionen. Gerade in diesen beiden Ländern ist dies eine enorme Belastung, denn die syrischen Flüchtlinge leben jetzt zusätzlich zu den schon seit Generationen hier lebenden palästinensischen Flüchtlingen hier. Die vorangegangenen großen Fluchtwellen der Palästinenserinnen und Palästinenser werden im Rest der Welt schon überhaupt nicht mehr wahrgenommen.
  • Konferenz für einen von Atom- und Massenvernichtungswaffen freien Nahen Osten

    Am 5. und 6. Dezember fand im israelischen Haifa die Erste Internationale Konferenz für einen von Atom- und Massenvernichtungswaffen freien Nahen Osten statt. Veranstalter und Unterstützer dieses Treffens waren das Emil-Touma-Institut Haifa, die International Association of Peace Messenger Cities (IAPMC), die Rosa-Luxemburg-Stiftung in Israel sowie die israelische Abrüstungsbewegung ...
  • Rot-rot und der Nahe Osten

    Gerade zurückgekehrt aus Haifa, lese ich in der FAZ, dass als neue Begründung, warum die SPD sich nicht auf eine engere Zusammenarbeit mit der LINKEN, gegebenenfalls auf eine Regierungszusammenarbeit einlassen könnte, SPD-Chef Gabriel in Hamburg auf einer SPD-Veranstaltung erklärt habe, ein entscheidender Grund dafür sei das ungeklärte Verhältnis der LINKEN zum Staat Israel ...
  • Internationale Konferenz für einen von Atom- und Massenvernichtungswaffen freien Nahen Osten

    - die erste Konferenz dieser Art in Israel. Viele Rednerinnen und Redner am heutigen Tag bemühen den Begriff „historisch“, unter ihnen nicht nur die traditionelle Friedensbewegung Israels, sondern auch aktive und ehemalige Mitglieder der Knesseth. Meretz-Partei, Haddash und selbst vom Likud sind Abgeordnete hier, die die Frage aufwerfen, ob es nicht endlich an der Zeit sei, in Israel eine öffentliche und offen Debatte auch über das israelische Atomwaffenprogramm zu führen ...
  • wonderland - Wunderland

    Mehr als zwei Jahre haben jüdische und arabische Künstlerinnen und Künstler aus Israel und Palästina an der Ausstellung WONDERLAND gearbeitet. Shirley Meshulam, die Kuratorin der Ausstellung, und Yossi Ben-Bassat als Produzent haben die 43 avantgardistischen Künstlerinnen und Künstler zusammengebracht, avantgardistisch in ihrer Kunst und avantgardistisch in ihrem Engagement für Frieden im Nahen Osten und Gleichberechtigung von Jüdinnen, Juden, Palästinenserinnen und Palästinensern ...
  • Reise nach Israel und Palästina

    5. bis 12. Januar 2012 Bericht an den Präsidenten des Bundestages Wertung und Schlussfolgerungen 1. Viele Gesprächspartner in Palästina und Israel glauben nicht mehr daran, dass Verhandlungen tatsächlich zu zwei Staaten führen werden. Das Vorgehen der jetzigen israelischen Regierung wird als Absage an die Zwei-Staaten-Lösung verstanden ...
  • Besatzung hat kein freundliches Gesicht

    von der Nahostreise 2012 (7) Die öffentliche Wahrnehmung des Verhältnisses Israel und Palästina in Deutschland ist eine andere als die, die man gewinnt, wenn man vor Ort ist und mit den Akteuren ins Gespräch kommt. Erst Recht ist die Wahrnehmung eine andere, wenn man mit direkt Betroffenen spricht. Besatzung hat eben kein freundliches Gesicht, auch dann nicht, wenn sie Schokolade verteilen sollte – was ich allerdings nicht erlebt habe ...
  • DIE LINKE fordert eine Neuorientierung der deutschen Nahostpolitik

    Erklärung zum Abschluss der Delegationsreise LINKER Abgeordneter des Deutschen Bundestages, der Länderparlamente und Vertretern der Rosa Luxemburg Stiftung Politische Lösungen des Konfliktes Israel – Palästina sind immer noch möglich. Die Lage in den palästinensischen Gebieten ist in vielfacher Hinsicht dramatisch und zusätzlich haben die politischen Umwälzungen in arabischen Ländern neue Herausforderungen hervorgebracht ...
  • Queer Beet durchs politische Establishment

    von der Nahostreise 2012 (6) Natürlich stehen im Zentrum einer solchen Reise auch und besonders die notwendigen Debatten mit den „politisch Verantwortlichen“. Das haben wir ausgiebig gemacht – in Israel und in Palästina. Die Ergebnisse müssen gründlich analysiert werden. Es ist notwendig, sich selbst klar zu werden, was die nächsten politischen Schritte sein können ...
  • Sehen müssen, was der Verstand nicht fassen kann

    von der Nahostreise 2012 (5) Wer, wie ich heute, die Gedenkstätte Yad Vashem besucht, tut gut daran, sich nach dem Besuch sehr viel Zeit zu nehmen. Die Seele braucht eine Chance zur Verarbeitung dessen, was die Augen gesehen haben, der Verstand aber nicht fassen kann. Yad Vashem gibt den Ermordeten Namen, Gesichter und Lebensschicksale zurück ...
  • Die Grenze geht nicht zwischen den Völkern …

    von der nahostreise 2012 (4) Wir sind in Ramallah und debattieren deutsche Entwicklungspolitik und verschiedene Formen des Widerstandes gegen die Besatzung. Klar ist, die Erfahrungen sind sehr unterschiedlich. In der deutschen Entwicklungspolitik quälen sich alle mit der Fragestellung, führt das, was in der Entwicklungspolitik gemacht wird, nicht dazu, die Besatzung erträglicher zu machen und so den Widerstand zu schwächen? Keiner kann und wird kategorisch Ja oder Nein sagen ...
  • Viel Steine und wenig Brot

    7. Januar – Viel Steine und wenig Brot Mein alter Wunschtraum, dass meine Freunde in Israel ohne Angst vor Anschlägen in ein Café gehen können und meine Freunde in Palästina sich in ihrem eigenen Land frei bewegen können, kommt mir wie ein fernes, schönes Märchen vor angesichts dessen, was ich in der Westbank konkret erlebe ...
  • Und sie bewegt sich doch …

    6. Januar – Und sie bewegt sich doch … Dieser beharrliche und beharrende Ruf von Galileo Galilei, als ihm die offizielle Lehre über die Erde als einer Scheibe vorgehalten wurde, überkam mich bei dem heutigen Gespräch mit Maysa Barnsi-Seniora und Mossi Raz vom „All for Peace Radio”. Ein Sender, der in hebräischer und arabischer Sprache sendet, aus West-Jerusalem und Ramallah und so für Verständigung eintritt – das ist etwas ganz Tolles ...
  • Prinzip Hoffnung

    5. Januar 2012 – Prinzip Hoffnung Angekommen in Jerusalem höre ich am Abend dem deutschen Botschafter in Israel und dem Vertreter der Bundesrepublik in Ramallah zu. Beide haben eine realistische Lagebeurteilung vorgelegt, aber statt des Prinzips Hoffnung überfällt mich Hoffnungslosigkeit. Nichts spricht im Moment dafür, dass in diesem gerade begonnenen Jahr Fortschritte bei der Lösung des Nahostkonflikts erzielt werden könnten ...
  • Nahostreise 2012 - Programm

    Nahost-Reise 5.1.2012 bis 12.1.2012 - Vorläufiges Programm Stand: 2.1.2012 Donnerstag, 5. Januar Anreise 19.00 Dinner 20.00 Briefing durch den Deutschen Botschafter in Israel und den Leiter der Deutschen Vertretung in Palästina Freitag, 6. Januar 9:00 Geschichte und Politik in Jerusalem‘ - ...