zur Person

  • "Ich war gläubig"

    Wolfgang Gehrcke im Gespräch mit Elisabeth Niejahr und Gero von Randow für "Die Zeit"

    Heute veröffentlicht Die Zeit (Nr. 41 29.09.2016) auf Seite 21 in der Rubrik Geschichte ein Interview mit Wolfgang Gehrcke. Elisabeth Niejahr und Gero von Radow hatten Wolfgang Gehrcke als einzigen bekennenden Kommunisten im Deutschen Bundestag ausfindig gemacht und reizten ihn zu einem langen Gespräch heraus: Über Rechtspopulisten, die Überreste der DDR und die Frage, was es heute heißt, ein Kommunist zu sein.
  • Wer sagt denn, dass Linke nicht fröhlich sein können

    Ein deutscher Kommissar kommt in Frankfurt/Main in einen Saal voller ausgelassener, fröhlicher Menschen, viele Spanier; er fragt sich: „Irgendwas ist anders an diesen Menschen, vielleicht fehlt uns Deutschen etwas. Vielleicht ist es ein Gen, vielleicht ist es auch nur die Sonne“. Die Antwort seines spanischen Kollegen: „Ja, weißt Du denn nicht, dass hier fast nur Linke versammelt sind? Kommunisten, Sozialisten, sogar ein oder zwei Anarchisten ...
  • Garantie und Danke!

    "Die Garantie bezieht sich auf Umtausch und Reparatur. Sollten Sie mit dem Nutzen Ihrer Stimme durch die LINKE oder durch mich unzufrieden sein, dann wollen wir das reparieren, Ihre Kritik wird gehört, bedacht, besprochen. Zum Umtausch verpflichte ich mich einseitig: Sollte ich aus irgendwelchen Gründen die Garantie zum zugesagten Nutzen Ihrer Stimme nicht einlösen können, werde ich zurücktreten und mein Mandat zurückgeben ...
  • Kurzbiografie

    Wolfgang Gehrcke geboren am 8. September 1943 in Reichau/Bayern; konfessionslos; verheiratet, eine Tochter, eine Enkelin Besuch der neunklassigen Volksschule (1950 bis 1959); 1959 bis 1961 Verwaltungslehre 1961 bis 1968 Verwaltungsangestellter bei der Bundesanstalt für Arbeit; seit 1968 verschiedene berufliche Tätigkeiten im Verlagswesen, als Journalist und in politischen Funktionen Mitglied der Gewerkschaft ver ...
  • Motivation

    Es gibt Erlebnisse und Erfahrungen, ... die sich ins Gedächtnis einbrennen. 2001 besuchte ich El Salvador. Über 30 Jahre Bürgerkrieg haben das Leben in diesem Land geprägt. Der Friedensschluss ist noch fragil, die Rechte stark, ein Menschenleben zählt wenig. Jetzt geht es darum, mitzuhelfen, dass sich die Ex-Guerilla als politische Partei konstituieren kann ...